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Diese drei Absinth-Rituale sollten Sie kennen

So trinkt man "die grüne Fee" richtig

Wie man Absinth richtig trinkt

Absinth gilt als mysteriöseste Spirituose der Welt. Kaum weniger geheimnisvoll sind die Trinkrituale für den Kräuterlikör. Wie man "die grüne Fee" fachmännisch genießt? Wir verraten es

Verursacht Absinth Wahnvorstellungen? Hat sich Vincent van Gogh berauscht vom Kräuterlikör das Ohr abgeschnitten? Keine andere Spirituose kommt so mysteriös daher wie Absinth.

"Die grüne Fee" war wegen der Angst vor gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen zwischenzeitlich in ganz Europa verboten. Heute geht man davon aus, dass die Schädigungen nicht von den Inhaltsstoffen des Absinth herrührten, sondern von der schlechten Qualität des Alkohols und dem exzessiven Konsum. 

Seit 1998 ist Absinth deswegen in den meisten europäischen Staaten wieder erhältlich. Ein Glück für Absinth-Fans – doch einfach pur trinkt man Absinth trotzdem nicht. Der Berater kennt die wichtigsten Absinth-Rituale.

Die französische Trinkweise

Die Franzosen wissen schon lange, wie man mit der "grünen Fee" umgeht. Das französische Trinkritual wurde bereits im 19. Jahrhundert zelebriert.

Das Wichtigste: Zucker und Eiswasser. Und so geht's: Ein oder zwei Stück Würfelzucker auf einem Absinthlöffel platzieren und sehr langsam das kalte Wasser über den Zucker gießen, bis der Absinth eine milchig-grüne Konsistenz annimmt. Das Mischungsverhältnis liegt bei 1:3 bis 1:5.

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Die tschechische Trinkweise

Das Feuerritual hat im Gegensatz zur französischen Variante keine Historie vorzuweisen. Erst in den 1990er Jahren entwickelten es tschechische Absinthproduzenten – deswegen auch tschechische Trinkweise genannt.

Für das Feuerritual werden ein bis zwei Würfelzucker in Absinth getränkt, auf einen Absinthlöffel gelegt und angezündet. Der Zucker karamellisiert und wirft Blasen. Aber Vorsicht: Die Flammen unbedingt löschen und den Zucker erst danach zum Absinth geben – sonst kann sich der Absinth entzünden. Auch beim tschechischen Trinkritual wird der Absinth in einem Verhältnis von 1:3 bis 1:5 mit Eiswasser vermischt.

Die Schweizer Trinkweise

Die Schweizer Trinkweise ist unter Absinth-Kennern am wenigsten etabliert, dafür aber umso einfacher.

Einfach zwei bis vier cl Absinth mit kaltem Wasser vermischen. Im Herkunftsland des Absinth hat Zucker als Zutat keine Tradition. Der Grund: Die in der Schweiz getrunkenen Absinthe waren nicht so bitter wie die französischen.

Autor: Martin Lochner
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