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Espresso

Der Kaffee für echte Kerle

Alles, was Sie über Espresso wissen müssen

Der original italienische Espresso ist braun gebrannt und herb. Was sollte man über den Macho unter den Kaffeesorten unbedingt wissen

Nach einem Snack oder als Höhepunkt eines mehrgängigen Menüs – ein Espresso rundet ein gutes Essen geschmacklich ab und bringt das Herzkreislaufsystem nach spätestens 15 Minuten Wirkungsdauer wieder ordentlich auf Trab. Außerdem ist der Espresso bei den Damen als kalorienarmer Nachtisch äußerst beliebt. Daher sollte jeder Mann wissen, wie man einen original italienischen Espresso kocht.

Espresso wie vom italienischen Barkeeper

Im Italienurlaub schmeckt uns der Espresso meist besonders gut: Unser Gaumen ist durch leckere Pasta, feines Olivenöl und viele frische Kräuter sensibilisiert und nimmt die Röstaromen des Espressos häufig als reine Kaffeesinfonie wahr. Aus diesem Grund ist die Enttäuschung auch groß, wenn der Espresso im Eiskaffee um die Ecke nicht genauso gut schmeckt wie der Kurze vom italienischen „barista“. „Das könnte vor allem daran liegen, dass viele Cafés und Restaurants in Deutschland nicht dieselben Siebträgermaschinen verwenden, um ihren Espresso zu brühen, wie die Bars in Italien“, vermutet Expertin Patricia Nabitz, Mitgesellschafterin der Kaffeerösterei Konstanz am Bodensee. In einer Siebträgermaschine werden sieben bis acht Gramm einer Kaffeemischung für Espresso mit circa 20 Kilogramm Gewicht in ein Sieb gestampft und anschließend mit heißem Wasser durchgespült.

Für den Kaffeeschaum ist wichtig, dass das Wasser mindestens einen Druck von 9 bar hat: „Sonst wird es nämlich nichts mit der charakteristischen „crema“, die zum original italienischen Espresso einfach dazugehört“, verrät Kaffeeprofi Nabitz. Der Espresso in der Kaffeerösterei Konstanz braucht in der Hauseigenen Siebträgermachine übrigens zwischen 20 – 30 Sekunden, bis er fertig ist, und hat eine Füllmenge von circa 25 Millilitern – ein optimaler Espresso.

Die Mischung macht´s

Der italienische Espresso besteht aus einer Mischung verschiedenster Kaffeesorten, die sich in ihrem Geschmack und ihren Aromen gegenseitig ergänzen. Als Grundmarke fungieren die Sorten Arabica oder Robusta, die rund um den Erdball angebaut werden und so je nach Herkunftsland die verschiedensten Aromen in sich tragen. Die geernteten Kaffeebohnen werden für den Süden geröstet bis sie beinahe schwarz sind. „Für uns wären solche Röstungen unbrauchbar, aber die Südländer mögen wohl den bitteren Nachgeschmack, den eine intensive Röstung mit sich bringt“, wundert sich Patricia Nabitz, die für ihre Kunden schonender röstet, damit die wertvollen Aromen nicht einfach aus der Kaffeebohne verpuffen.

Für echte Siebträgermaschinen muss die Espressomischung natürlich gemahlen sein. Der Mahlgrad darf dabei jedoch nicht zu grob gewählt sein, da viele der Aromen sonst einfach in der Kaffeebohne hängen bleiben. Ist die Mahlung wiederum zu fein, kommt es bei der späteren Zubereitung des Espressos zu einer Überextraktion von Aromen und der beliebte Kleine schmeckt bitter oder sauer.

Espresso für zu Hause

Kaffeeexpertin Nabitz empfiehlt für den Heimgebrauch ebenfalls eine kleine Siebträgermaschine. Denn der Espresso aus dem italienischen Herdkännchen schmeckt auf Grund des fehlenden Wasserdrucks beim Brühen zwar intensiver, aber nicht unbedingt besser. Zum Espresso können Sie kleine Amarettini-Kekse oder ein Stück Vollmilchschokolade reichen.

Wer seinen Espresso mit Zucker trinkt, ist nebenbei gesagt kein Waschlappen, sondern ein Feinschmecker, der um die karamellisierende Wirkung des Zuckers weiß. Fettarme Milch hat im originalen italienischen Espresso nichts zu suchen. Erst 3,5- oder 3,8-prozentige Milch macht den Espresso runder und hebt die typischen Aromen hervor. Wenn Sie in Italien die Milch im Espresso vermissen, sollten Sie sich einen „Caffé macchiato“ bestellen – einen Espresso, der mit Milchschaum gekrönt wird.

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