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Bilder, die unter die (Blech-)Haut gehen

Faszinierende Röntgenaufnahmen von ikonischen Autos

Bilder, die unter die (Blech-)Haut gehen

Eines kann man dem Foto-Künstler Nick Veasey nicht vorwerfen – dass seine Bilder oberflächlich sind. Seit mehr als 20 Jahren hat sich der Brite der Herstellung von außergewöhnlichen Röntgenbildern verschrieben. Jetzt hat Veasey eine Reihe von Kult-Autos durchleuchtet.

Entstanden sind die Kunstwerke im Entwicklungszentrum Röntgentechnik (EZRT) im fränkischen Fürth. Dort betreibt das Fraunhofer-Institut den weltweit größten Computertomografen in einer 400 Quadratmeter großen und 14 Meter hohen Halle.

Das drei Tonnen schwere Röntgengerät durchleuchtete, abgeschirmt hinter meterdicken Mauern, mit einer 100 Mal höheren Energie als bei herkömmlichen Krankenhausapparaten Ferraris, Corvettes & Co. Normalerweise wird die Forschungseinrichtung von der Industrie genutzt, um beispielsweise Materialfehler in Triebwerken aufzudecken.

Doch bei seinen Aufnahmen geht es nicht darum Mängel sichtbar zu machen, sondern der Ästhetik ausgewählter Klassiker näher zu kommen. "Es ist die innere Schönheit der verborgenen Strukturen, die Vertrautes so faszinierend macht", sagte Veasey im Interview. 

Berühmt wurde der 55jährige Engländer unter anderem durch seine Röntgenaufnahme einer Boeing 777. Zuhause ist Veasey in der Grafschaft Kent. Eine ehemalige Radarstation, einem bleiverkleideten Relikt aus dem kalten Krieg, dient als angemessen exzentrisches Atelier.

Seine Fotografien hängen in zahlreichen Sammlungen, zuletzt widmete ihm das das Victoria & Albert Museum in London eine Ausstellung.

Für sein jüngstes Projekt konnte der Künstler Autosammler begeistern, die ihm seine Chromjuwelen zur Verfügung stellten. Ein Vorhaben, das sich über mehrere Jahre hinzog. Neben raren Schätzen wie einem Mercedes 300 SL Flügeltürer und einem Ferrari F40 wurden auch ein Fiat 500 und eine Ente, ein Citroen CV, durchleuchtet.

Veasey Bilder offenbaren einen völlig neuen Blick auf das Innenleben der Fahrzeuge: von den Sprungfedern in den Sitzen über die Ventile im Motor zum Sprit im Tank. Das Ziel dieses Projekt“, so Nick Veasey, „ist es die drastische Entwicklung im Automobilbau des 20. Jahrhunderts aufzudecken.“  In jedem Fall sind ihm Bilder gelungen, die Autofans unter die Haut gehen.

Alle Bilder sind in limitierter Auflage ab 600 Euro bei der Galerie „X Ray Art“ des Münchners Rupert Roth erhältlich.

Und wer bei seinem eigenen Auto mal den vollen Durchblick haben möchte, auch dem kann geholfen werden. Auf Wunsch durchleuchtet Nick Veasey auch Fahrzeuge zahlungskräftiger Autofreunde.

Weitere Informationen unter www.rupert-roth.de

Auch andere Fahrzeuge wurden durchleuchtet - wie eine 1963er Corvette.

Autor: Thomas Pospiech, GRIP
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