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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Fesselnde BDSM-Spiele

zum internationalen Fetischtag

Zwischen Macht und Hingabe

Ob Gefängnis, überfüllter Aufzug oder Kleinstwagen: In der eigenen Bewegungsfreiheit eingeschränkt zu sein, empfinden wir meist als Strafe. Einen solchen Zustand kann man aber auch genießen. Vor allem im Bett, wenn man sich mit Seilen und Handschellen heißen Fesselspielen hingibt: dem Bondage

Bondage ist zunächst einmal Teil von BDSM (Bondage und Disziplin, Dominanz und Submission, Sadismus und Masochismus). Aber keine Angst: Wenn Sie auf Fesselspiele stehen, bedeutet das noch lange nicht, dass Sie demnächst mit hautengen Latexklamotten, Peitsche und Gasmaske auf Ihre Partnerin im Bett warten. Die Fesselspiele grenzen sich diesbezüglich deutlich von anderen Praktiken ab und dienen tatsächlich meist dem Selbstzweck. Heißt: Man fesselt oder lässt fesseln aus Lust und Neugier und nicht unbedingt als Fetisch-Neigung.

Grundlagen

Sollte Ihr Interesse an Bondage nach wie vor bestehen, ist es wichtig, dass Sie Ihre Freundin in Ihre Pläne einweihen. Es kann verstörend wirken, wenn Sie plötzlich mit den Handschellen klappern, während Ihre Freundin auf sanften Kuschelsex eingestellt ist. Ist diese Frage erst mal geklärt, müssen Sie sich noch entscheiden, wer festgebunden wird: Sie selbst oder doch lieber der Partner? Wenn Sie lieber fesseln, sind Sie in der Bondage-Fachsprache „Top“, also dominant und aktiv. Lassen Sie sich lieber fixieren, dann sind Sie „Sub“, also devot und eher passiv. Wichtig für Einsteiger ist erstmal, dass man es nicht gleich übertreiben muss. Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie Fesselsex überhaupt mögen, lohnt es nicht, sich gleich eine ganze Ausrüstung zu zulegen. Es reicht erstmal aus, wenn Sie Ihre Partnerin mit einer Krawatte, Wäscheleine, Paketschnur oder mit einem Gürtel fixieren.

Sicherheit

Bevor Sie loslegen, ist es unerlässlich, dass Sie ein „Safeword“ vereinbaren, eine Art Code, der im Notfall das Liebesspiel sofort und ohne Ausnahmen beendet. Vermeiden Sie aber Wörter wie „Nein“ oder „Stopp“. Sie sind zu gebräuchlich und rutschen schon mal aus reiner Lust beim Liebesspiel aus dem Mund. Sollten Ihnen jetzt nur Begriffe wie „Lohnsteuereinzugsbescheid“ einfallen, probieren Sie es mal mit dem Begriff „Mayday“ – dieser hat sich in der BDSM-Szene in Deutschland etabliert.

Praxis

Scheuen Sie kostspielige Investitionen. Es ist nicht notwenig, ein gusseisernes Bettgestell zu kaufen, um Bondage wie in „Basic Instinct“ zu praktizieren. Für das einfache Fesseln reichen die Bettfüße aus oder, falls die fehlen, der Lattenrost. Für Anfänger genügt es vollkommen, wenn die Hände des anderen fixiert sind. Schon in dieser Stellung ist der Partner einem bis zu einem gewissen Punkt ausgeliefert und es sind keine speziellen Verrenkungen nötig, um sein Gegenüber zu verwöhnen oder zu befriedigen.

Nützliches Wissen

Wenn Sie Bondage praktizieren, sollten Sie auch wissen, dass Sinn und Zweck des Ganzen nicht zwingend der Geschlechtsverkehr ist. Vielmehr geht es bei den Fesselspielen darum, Macht auszuüben oder sich zu unterwerfen – selbstverständlich in einer sehr spielerischen Form. Aber es geht auch darum, sich selbst oder den anderem in seinem Ausgeliefertsein zu verwöhnen und zu stimulieren. Der reine Akt steht tatsächlich eher im Hintergrund.

Gefahren

Besonders Anfänger neigen zur Übertreibung. Wenn Sie Ihre Partnerin fesseln, sollten Sie dies nicht nach dem Motto „Hält ein Leben lang“ tun. Im Gegensatz zu Krawatten sollten Sie bei Seilen darauf achten, dass an den Gelenken immer noch ein wenig Spiel ist, damit dem Gefesselten nicht die Arme einschlafen oder blaue Flecken entstehen. Es kann auch von Vorteil sein, die Schlingen mit weicheren Materialien zu umwickeln. Das gilt auch für Handschellen. Sind Sie zu fest geschlossen, besteht die Gefahr, dass sich Ihre Freundin an den Handgelenken aufscheuert.

Fortbildung

Für den Eintritt in die aufregende Welt des Bondage sind Sie jetzt bestens gerüstet. Wenn Sie sich aber wirklich intensiver mit dem Thema beschäftigen wollen, brauchen Sie professionelle Hilfe. Am besten machen Sie sich auf die Suche nach Gleichgesinnten, die Sie in weitere Techniken oder Praktiken einweihen, die man sich aus Sicherheitsgründen nicht mittels einer Buchlektüre oder in Internetforen aneignen kann.

Autor: Martin Trockner
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