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Chef-Sache

So haben Sie garantiert nie ein Problem mit Ihrem Boss

Boss Day – der richtige Umgang mit dem Chef

Am 16. Oktober ist Boss-Day: ein Feiertag für den Chef – wer möchte das schon? Doch auch, wenn man seinen Vorgesetzten nicht feiern möchte, ist ein gutes Betriebsklima wichtig. Keine Sorge! Man muss nicht unbedingt den nächsten Urlaub miteinander verbringen oder sich zum Spiele-Abend zu Hause treffen. Wir haben die besten Ratschläge für einen guten Umgang mit dem Boss

Boss Day? Wieder so ein Feiertag aus den USA, den die Welt nicht braucht. Zu verdanken haben wir ihn einer Amerikanerin, die bei ihrem Vater angestellt war. Sie ließ den 16. Oktober als Boss-Day bei der amerikanischen Handelskammer registrieren, weil das der Geburtstag ihres Vaters war. Aber was ist das denn für ein Einfall? – Den Chef muss man doch wirklich nicht feiern.

Wenn überhaupt, dann die Angestellten! Aber auch wenn man einen Vorgesetzten hat, der Sprüche klopft wie Stromberg ("Ich bin für klare Hierarchien. Gott hat ja auch nicht zu Moses gesagt: 'Hier Moses, ich hab da mal was aufgeschrieben, was mir nicht so gut gefällt. Falls du Lust hast, schau doch da mal drüber.' Nein, da hieß es: Zack, 10 Gebote!"): Man sollte irgendwie gut mit ihm auskommen.

Begrüßung und Anrede

Auch wenn der Boss eher locker und offen scheint, sollte er nicht einfach geduzt werden. Bei der Begrüßung besser warten, bis der Vorgesetzte die Hand reicht und ihn dann mit Titel und Namen ansprechen. Falls es wirklich legerer in der Firma zugehen sollte, wird man das schnell merken. Der Chef wird in dem Fall auf den Angestellten zugehen und ihm das "du" anbieten.

Pünktlichkeit

Nicht nur beim Boss, sondern auch bei Geschäftskollegen kann man durch Pünktlichkeit punkten. Viele meinen, sie seien wichtig und müssten deswegen zu jeder Verabredung zu spät kommen. Denen sei gesagt: Nein, es ist nicht cool, unpünktlich zu sein. Es ist eher ein Signal an die Kollegen und Geschäftskollegen, dass sie einem nicht wichtig sind.

Initiative und Arbeitsmoral

Auch wenn man die Arbeit stets gewissenhaft erledigt, sieht mancher Chef gerne Eigeninitiative und hat garantiert ein offenes Ohr für Verbesserungsvorschläge oder neue Projekte. Idealerweise erscheint der Angestellte fünf Minuten vor dem Chef und geht fünf Minuten nach ihm. Kollegen, die immer Punkt Dienstende ihren Stift fallen lassen und den Heimweg antreten, werden nicht so gerne gesehen. Falls es mal eng wird, werden Überstunden selbstverständlich erwartet, in häufigen Fällen wird dieser Arbeitseinsatz aber später auch belohnt.

Smalltalk und Schleimen

Seltsamerweise sind viele Bosse sehr empfänglich für Schleimereien. Aber Vorsicht! Das kann schnell mal nach hinten losgehen. Es sollten nur Themen in den Smalltalk eingebracht werden, von denen man wirklich Ahnung hat. Der Chef merkt sofort, dass der Gegenüber keinen Schimmer von Fußball und noch weniger von seiner Lieblingsmannschaft hat. Man kann sich dann sehr schnell blamieren. Die Frage nach dem Wohlbefinden der Frau sollte übrigens NIE gestellt werden, vor allem nicht nach der letzten Betriebsfeier.

Das Auftreten

Falls der Boss mit der Familienkutsche vorfährt, sollte man den Porsche lieber in der Garage lassen und zum Fahrrad greifen. Männer achten untereinander auf Statussymbole wie Autos, Uhren, Schuhe und Anzüge. Ein absolutes Tabu ist es, dieselbe Rolex-Uhr wie der Vorgesetzte zu tragen, die wahrscheinlich – im Gegensatz zu der des Chefs – im letzten Thailandurlaub gekauft wurde. Man kann dabei nur verlieren: Entweder denkt der Chef, er bezahlt seinen Angestellten ein zu hohes Gehalt, oder seine Mitarbeiter haben keinen Stil und Geschmack.

Die Kleidung sollte gepflegt sein, was auch für die Schuhe gilt. Auf das Äußere achten nämlich nicht nur die Vorgesetzten, sondern auch die Damen. So fällt man vielleicht auch der schnuckeligen Kollegin aus dem Nachbarbüro positiv auf – und nicht nur dem Boss.

Autor: Britta Geiger
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