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Geld im Internet für ein Projekt sammeln?

Crowdfunding macht es möglich

Crowdfunding: Wie finanziere ich Projekte übers Internet?

Crowdfunding, das bedeutet alle für einen und einer für alle. Auf Websites wie Kickstarter.com finanzieren tausende Internetnutzer neue Ideen und Projekte. Im Gegenzug erhalten sie von Kapitalsuchern Anteile, ein Vorkaufsrecht oder andere Entlohnungen. Wie Sie Projekte erfolgreich mittels Crowdfunding finanzieren, verraten wir hier

Auf dem Weg von einer Idee zum erfolgreichen Produkt stößt man unweigerlich auf Finanzierungshürden. Eine Möglichkeit sie zu überwinden heißt Fundraising, was schlicht die Mittelbeschaffung zur Finanzierung einer Geschäftsidee bedeutet. Dabei werden Privatpersonen, Stiftungen, Unternehmen und staatliche Institutionen nach Geld abgeklappert. Crowdfunding ist die Anpassung von Fundraising an das Internetzeitalter. Es nutzt die „Macht der Vielen“ in den sozialen Netzwerken: Die Masse der Einzelpersonen (also die „Crowd“) unterstützt mit geringen Beträgen ein Projekt, für das jemand auf einer Crowdfunding-Plattform wirbt. Bei erfolgreicher Finanzierung erhalten die Unterstützer von ihm eine Gegenleistung.

Mehrere Websites wie mySherpas, inkubato, pling, VisionBakery und StartNext haben sich inzwischen auf Crowdfunding spezialisiert. In Struktur und Aufbau orientieren sie sich an Kickstarter.com, der erfolgreichsten und größten Crowdfunding-Plattform.

Die Mutter des Crowdfunding: Kickstarter

Seit seiner Gründung 2008 akquirierte Kickstarter.com bis April 2012 insgesamt 175 Millionen US-Dollar und finanzierte über 20.000 Projekte. Bei Kickstarter kann sich jeder, der über ein US-amerikanisches Bankkonto verfügt, ein Profil anlegen und für eine Geschäftsidee, ein Projekt oder Produkt um Investoren werben. Für die Aktion wird ein finanzielles Mindestziel, sowie ein maximaler Zeitraum festgelegt. Wird das Ziel bis Ablauf der Frist nicht erreicht, werden die Kreditkarten der Unterstützer nicht belastet. Je höher der gespendete Betrag, desto attraktiver ist die „Belohnung“ für die Nutzer.

Beispielsweise vergab der Independent-Film "Days of Gray" ab einem Betrag von 50 Dollar ein Download-Paket, bestehend aus Film, Soundtrack und exklusivem Bonusmaterial sowie ein personalisiertes Dankeschön-Video. Für 1.000 Dollar gab es eine Komparsenrolle zu ergattern. Die Spenden werden bequem über Amazon Payments abgewickelt und alle Rechte verbleiben beim Projektinitiator. Bei erfolgreicher Finanzierung behält Kickstarter fünf Prozent der Endsumme ein. Amazon stellt zusätzlich drei bis fünf Prozent in Rechnung.

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So sollte Ihr Profil aussehen

Wie bei dem Karrierenetzwerk Xing ist Ihr Crowdfunding-Profil Ihre Visitenkarte. Es sollte darüber informieren, was Ihr Vorhaben ist, wie Sie es umsetzen und das Geld einsetzen wollen, warum man gerade Ihr Projekt unterstützen sollte, wer noch zum Team gehört und wie weit Ihr Projekt fortgeschritten ist. Präsentieren Sie ihr Produkt so interessant wie nur möglich. So steigert ein professionelles Video, in dem Sie ihr Projekt kreativ und überzeugend erklären, die Erfolgschancen laut Kickstarter um 20 Prozent.

Die Höhe des Betrags, den Sie mindestens erreichen wollen, sollte wegen des Alles-oder-nichts-Prinzips realistisch sein. Sonst haben Sie bei einem zu hoch gesteckten Ziel am Ende gar nichts. Überlegen Sie sich dazu wie groß Ihr Netzwerk ist, wie attraktiv Ihr Konzept und wie viel Geld Sie eigentlich wirklich brauchen. Darüber hinaus ist ein kurzer Zeitraum tendenziell erfolgsversprechender, weil die Unterstützer kürzer überlegen können und die Aufmerksamkeit konzentriert wird. Erlaubt sind übrigens nur endliche Projekte. Das heißt, es muss klar abzusehen sein, wann das Projekt beendet ist. Beispiel: Eine Karriere als Buchautor zu beginnen, ist kein endliches Projekt, ein fertiges Buch, dessen Druck finanziert werden soll, schon.

Nutzen Sie die sozialen Netzwerke

Sie müssen sich eines klar machen: Sie brauchen Geld und Sie brauchen es schnell. Machen Sie also auf Ihr Vorhaben aufmerksam. Im ersten Schritt kommt es ausnahmsweise nicht nur auf die echten Freunde an, sondern auch auf die Masse der Follower Ihres Facebook-Accounts. Denn die sind höchstwahrscheinlich die ersten, über die sich Ihr Projekt verbreitet und vielleicht finden sich unter ihnen auch die ersten Unterstützer. Facebook, Twitter und YouTube sind Ihre Freunde.

Verlinken Sie auf Ihre Crowdfunding-Seite, wo es nur geht. Nutzen Sie die sozialen Netzwerke um ihre Kampagne anzuschieben. Wenn Sie ihr Video auf die verschiedenen Portale gestellt haben und ihr Crowdfunding-Profil steht, heißt es teilen, teilen, teilen.

Autor: Tim Geyer, Redakteur
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