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So überstehen Sie den ersten Tag im neuen Job

Das Bewerbungsgespräch lief gut, der Anruf kam, die Zusage steht, die Welt ist gar nicht mehr so grau wie sie einem zuvor erschien. Doch dann rückt er immer näher: Der erste Tag. Neues Büro, neue Kollegen, neue Seilschaften, kein Durchblick. Mit einigen einfachen Tipps den ersten Tag im neuen Job überstehen

Der ersten Frage, der Sie sich stellen müssen ist: „Was ziehe ich nur an?“ Um diese ziel- und stilsicher zu beantworten, sollten Sie schon beim Bewerbungsgespräch die Augen offen halten. Was tragen Ihre Gegenüber, was tragen die Kollegen, die Sie zufällig erspähen? Das hilft am ersten Tag im neuen Job, die Suche im Schrank deutlich zu kanalisieren und damit auch abzukürzen.

Bei vielen Jobs müssen Sie sich über das Outfit keine Gedanken machen, weil der Anzug oder das Kostüm obligatorisch sind. Herzlichen Glückwunsch an diejenigen, die bei Banken oder Versicherungen arbeiten – Sie haben ein Problem weniger.

die Kontaktaufnahme

Für alle anderen: Wenn das Outfit sitzt, geht das Problem mit dem Zeitmanagement los. Die Frage, um die sich alles dreht: „Wann tauche ich dort auf?“ Nun, in der Regel gilt; nicht zu früh und nicht zu spät. Sie wollen ja weder als Streber gelten noch sofort Ihre Unpünktlichkeit demonstrieren. Seien Sie ruhig, denn der erste Kontakt ist der leichteste. Meist werden Sie von der- oder demjenigen abgeholt, mit dem Sie das Bewerbungsgespräch führen durften. Man kennt sich also schon mindestens eine Stunde und die Situation ist nicht ganz so fragil wie die vielen anderen ersten Begegnungen, die im Laufe des Tages noch auf Sie zukommen werden.

Das einfachste wäre, es gäbe eine kleine Konferenz bei der Sie sich allen, mit denen Sie in Zukunft zu tun haben werden, vorstellen. Denn von Büro zu Büro zu gehen, sich bei jedem persönlich vorzustellen und nach circa 14 Sekunden kein Gesprächsthema mehr zu haben, ist unsäglich und erinnert an Straßenbahnfahrten mit flüchtigen Bekannten oder Kommilitonen, denen man eigentlich nichts zu sagen hat. Würde so etwas im Fernsehen gezeigt, wäre Fremdschämen angesagt.

Video: Flirten im Büro – Wie weit kann man gehen?

Seien Sie niemals witzig

Um den Zustand der Schämens für sich selbst zu vermeiden, seien Sie locker, spontan und aufmerksam, schließen Sie sich einer kleinen Gruppe zum Essen an und um Himmels Willen, seien Sie kein Besserwisser. Der amerikanische Psychologe und Autor Albert Bernstein („Bin ich denn der einzige Normale hier? 101 Tipps, wie Sie den täglichen Bürowahnsinn überleben“; Redline Verlag) umschreibt es so: „Das wichtigste an Ihrem ersten Tag ist, dass Sie zuhören und versuchen, zwischen den Zeilen zu lesen. Achten Sie auf Kleinigkeiten. Beobachten Sie Hierarchien und erkennen Sie, wer sich duzt und wer sich förmlich anspricht. Darüber hinaus muss Ihnen klar sein, dass das, was Ihnen gesagt wird, nicht die ganze Wahrheit ist. Den Rest müssen Sie selbst herausfinden.“

Des Weiteren sollten Sie weder versuchen mit Ihrer Brillanz zu punkten, noch witzig zu sein. Albert Bernstein hält dies für den schlimmsten Fauxpas: „Sie sollten über die Witze Ihrer Vorgesetzten lachen. Ungeachtet dessen, ob sie wirklich witzig sind oder nicht. Was Sie aber unter allen Umständen vermeiden sollten, ist in Gegenwart von Vorgesetzten Witze zu machen. Sie wissen nicht, was unter den Kollegen als witzig empfunden wird und können nur in Fettnäpfchen treten.“

Fragen – nicht immer, überall und jeden

Fettnäpfchen umgehen können Sie durch Fragen. Die können Sie ja auch immer allen stellen – zählen Sie mit wie oft Sie diesen Satz an ihrem ersten Tag von den neuen Kollegen hören. Doch Vorsicht, das Schmunzeln beim zehnten Mal sollten Sie sich verkneifen.

Aber im Ernst – fragen Sie, aber fragen Sie nicht zu viel und rechnen Sie nicht mit ausführlichen Antworten. Benutzen Sie vielmehr die Antworten, die Sie bekommen, als Denkanstöße, um Probleme eigenständig zu lösen. Nicht die effektivste Art einen Neuen einzuarbeiten, aber so ist der Gang der Dinge.

Der erste Tag im neuen Job: Gehen - aber wann?

Haben Sie das alles hinter sich, sind die ersten zarten Bande geknüpft, kommt der Teil, der auf den ersten Blick wirklich nicht schwierig ist: das Gehen. Sie sehen den ersten Kollegen um 14.30 Uhr verschwinden – hat er einen Termin oder geht er immer so früh; Sie haben keine Ahnung. Ihr Chef schwebt nur eine Stunde später aus dem Büro und Sie denken: „Verdammt, wen frage ich jetzt, wann ich gehen kann.“

Es wird halb fünf, halb sechs und schließlich sechs – die Büros leeren sich, Sie haben seit mindestens einer Stunde nichts zu tun, aber jetzt gehen, ob das das Richtige ist? Also, allen Mut zusammen nehmen, ins Büro nebenan gehen und Selbstbewusst nach weiterer Arbeit fragen. Schon aus Höflichkeit wird der neue Kollege sagen: „Sie können gehen. Sie sehen ja selbst, wir gehören schon zu den Letzten.“ Und dann wissen Sie es. Sie haben es geschafft. Warum? „Wir“. Drei Buchstaben, kleines Wort, große Wirkung.

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