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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Fliegendes Auge

Das ist die Kamera der Zukunft

Der Gadget-Professor über "Lily"

Selfie-Sticks sehen bald noch blöder aus als jetzt schon. Denn unser Gadget-Professor hat etwas entdeckt, das nichts weniger ist als die Kamera der Zukunft 

Irgendwann ist immer das erste Mal. Heute zum Beispiel. Es ist ein Novum für mich, über etwas zu berichten, das ich noch nicht einmal in der Hand gehalten, geschweige denn getestet habe.

Doch die Ausnahme ist nötig: Zum einen kommt dieses Ding erst im Frühjahr 2016, wird aber bereits jetzt heiß diskutiert. Zum anderen gibt es einen attraktiven Vorverkaufspreis. Wer also wirklich interessiert ist, darf keine Zeit verlieren. 

Dieses Ding sieht aus wie eine Drohne, ist aber keine. Denn man kann es nicht aktiv steuern. Das Ding heißt Lily, hat ein kleines Gesicht auf der Seite und macht Sachen, die die Selfie-Fotografie revolutionieren sollen. 

Lily folgt vollautomatisch

Denn Lily folgt dir. Vollautomatisch. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Man wirft den Quadcopter einfach in die Luft, und er beginnt zu fliegen. Vollautomatisch und GPS-unterstützt, hält er einen vorher festgelegten Abstand zu einem kleinen, runden Funksender, den man in der Hosentasche oder wie eine Uhr am Arm trägt.

Lily schießt nun Fotos und Filme. Von dir, denn mit dem Sender bist du ihr Zielobjekt. Was sie genau tun soll und in welcher Höhe sie sich bewegt, ob sie hinter dir fliegt, neben dir her, oder ob sie dich permanent umkreist – all das lässt sich programmieren.

Technische Daten von "Lily"

Größe:    26 x 26 x 8,1 cm
Gewicht:    1,3 kg
Akku-Laufzeit:    20 Min.
V-Max:    40 km/h
Flughöhe:    1,75–15 m
Flugabstand:    1,75–30 m
Preis:    1000 US-Dollar
Info:    lily.camera

Es gibt ein beeindruckendes Produkt-video, das die technischen Details erklärt und aus dem man herausdeuten kann, dass die Jungs es ernst meinen, auch was die Qualität der Verarbeitung angeht. Das allerdings ist bislang nur Mutmaßung.

Lily ist wasserdicht

Der Akku wird fest eingebaut sein und zwei Stunden Ladezeit benötigen, das ist zurzeit der einzige Kritikpunkt in den Foren der frühen Fans. Die Kamera wird Bilder mit zwölf Megapixeln schießen und Videos mit 1920 x 1080 Pixeln (bei 60 Frames pro Sekunde) oder 1024 x 720 Pixeln (bei 120 Frames).

Also mehr als genug für Facebook, YouTube & Co. Das Bildmaterial landet auf einer SD-Karte – staub- und wassergeschützt, denn Lily ist wasserdicht. Man kann sie auch einfach ins Wasser werfen, und sie startet von dort aus.

Eine Frage bleibt: Was tun wir bloß, wenn Lily am Ende doch großer Mist ist? Wegwerfen geht ja nicht . . .

Autor: Michael Görmann
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