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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Der perfekte Lebenslauf

Keiner hat ihn, jeder will ihn

Was Sie bei Ihrem Lebenslauf beachten müssen

Bewerben mussten wir uns alle einmal – und müssen es unter Umständen immer wieder. Da kommt es auf einen guten Lebenslauf an. Doch wie schreibt man ihn richtig? Wir haben Tipps zur Bewerbung, die Gold wert sind

Es sind ja bekannterlich immer die kleinen Dinge mit der großen Wirkung. Genauso ist es auch mit dem Lebenslauf: Wenige Worte, große Chancen – und eben so viele Möglichkeiten, alles falsch zu machen. Doch es ist Hoffnung in Sicht: Man muss nur einige Dinge beachten, um zu strahlen – und den Job abzuräumen.

Das muss rein

Auch wenn Sie einen Lebenslauf wie James Bond haben – der Personaler will nur das Nötigste von Ihnen wissen. Also gilt: Fakten, Fakten, Fakten. Und das bitte auf maximal zwei DIN A4 Seiten, mehr ist zu viel. Wichtig ist auch, dass alles klar, ordentlich und lesbar ist und nicht aussieht wie abstrakte Kunst. Gradlinigkeit ist gefragt! Dazu gehört auch der altbekannte rote Faden, der zeigt nämlich, dass Sie konsequent sind und ein klares Ziel haben.

Was Ihre diversen Abchlüsse angeht, halten Sie sich an die Reihenfolge von vorne nach hinten. Heißt: den Jüngsten zuerst. Insgesamt empfiehlt es sich die „amerikanische Form“ zu nehmen, das heißt die aktuellste Information zuerst und dann den Rest „rückwärts“. Wer sonstige Qualifikationen hat, braucht damit nicht hinter dem Berg zu halten. Verwechseln Sie den Lebenslauf trotzdem nicht mit einem Date. Der Arbeitgeber will ein ungefähres Persönlichkeitsbild von Ihnen, nicht Ihren Lieblingsroman.

Video: Wenn es mit dem Job geklappt hat Das müssen Sie beim Flirten im Büro beachten

Das kann weg

Einige Anmerkungen sind wie Rosamunde-Pilcher-Filme – einfach unnötig und störend. So ist es zum Beispiel mit Namensänderungen, die sind nicht relevant. Es reicht der aktuelle Name. Auch der Name ihrer Kinder, seit wann Sie welchen Familienstand haben, welchen Beruf Ihr Partner nachgeht, wo Sie geboren sind oder welcher Religion Sie angehören, ist unwichtig. Ausnahme: Es spielt für Ihre Wunschstelle eine Rolle. Was Sie sich ebenso sparen können, ist die Bundeswehr oder den Zivildienst einzutragen, das ist bei männlichen Bewerbern selbsterklärend. Und lassen Sie bloß die Finger von „P.S.“ oder „Anmerkung“!

Die richtige Dossierung macht’s

Auch bei der Bewerbung kommt es auf Qualität statt Quantität an. Deshalb kommt nur das rein, was interessant für den Job ist. Also nicht 20 verschiedene Hobbys nennen, lieber die besten nehmen und dann erklären (zum Beispiel: Fußball - Vereinsvorsitzender). Wenn man's hier geschickt macht, kann man beim zukünftigen Chef Punkte sammeln. Auch wenn Sie viele Qualifikationen haben, nennen Sie nur, was Ihnen effektiv nutzt. Damit sparen Sie an Platz und sorgen für einen guten Überblick.

Wie man Lücken kaschiert

Mut zur Lücke! Denn bei längeren Zeiten ohne Job ist Schweigen nicht Gold, sondern fliegt meist auf und wird negativ gewertet. Lieber plausibel erklären. Zum Beispiel, dass Sie sich fortgebildet, in Eltern- oder Pflegezeit waren, eine Auslandsreise gemacht oder sich neu orientiert haben. Manche Dinge werden Ihnen da durchaus positiv angerechnet. Übrigens nie „arbeitslos“ schreiben, „arbeitssuchend“ klingt besser! Dann steht einer guten, erfolgreichen Bewerbung nichts mehr im Wege.

Autor: Kathrin Pleva
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