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Mein Schlitten & Ich

Benjamin Bauer und sein Ford Galaxie 500 Coupé

Mein Schlitten & Ich: Benjamin Bauer und sein Ford Galaxie 500 Coupé

Der 36-jährige Benjamin Bauer folgt strengen Regeln. Deshalb sieht sein American Muscle Car auch so klasse aus. Der Ford soll bleiben, wie er war - ohne Kompromisse!

Text: Benjamin Bauer 

Mein Leben spielt sich nach gewissen Grundregeln ab. Das ist wichtig für mich. Regel Nummer eins: Fahr kein ungeiles Auto! Wenn du dir ein geiles Auto nicht leisten kannst, fahr lieber gar kein Auto. Nach diesem Prinzip habe ich die ersten Jahre nach der Volljährigkeit leider zu Fuß verbracht. Aber es hat sich gelohnt, zu warten und zu sparen. 22 war ich schließlich, als ich mir den ersten coolen Schlitten leisten konnte: ein Mercedes-Coupé der Baureihe W123. Das Ding hat mich sofort gepackt. „Einmal hinterm Stern gesessen, wirst du ewig nicht vergessen“ - das ist nicht Regel Nummer zwei, aber trotzdem wahr. Deshalb ist es auch nicht bei dem Coupé geblieben: Es folgten eine 300er-S-Klasse (W126) und ein Mercedes ML 320, den ich heute im Alltag fahre. Für mich als Daddy von zwei Söhnen ist das die korrekte Kutsche.

Regel Nummer zwei: Lass dein Auto in Würde altern!

Ich mag es nicht, wenn Oldtimer bis zur Museumsqualität überrestauriert werden. Mein Schlitten ist ein Gebrauchsgegenstand, er hat Ecken und Kanten, er lebt, bekommt Stöße und Macken und Falten, so wie wir alle. Deshalb ist und bleibt mein Spaßauto auch im Originalzustand erhalten. Mit allen Unzulänglichkeiten, die damit verbunden sind. Selbst eine Waschstraße kennt er nur vom Vorbeicruisen.

Regel drei: Wer sein Auto wäscht, der stellt auch den Wecker beim Sex.

Mein Spaßauto, das ist ein Ford Galaxie 500 Coupé aus dem Jahr 1966. Er hat ein extrem flaches, abfallendes Dach, fast wie gechoppt, und wurde in dieser Form nur ein Jahr lang gebaut. Die Heckscheibe ist konvex geformt, was ihm eine einmalige Silhouette verleiht. Dazu noch die seltenen „Bucket-Seats“ statt einer durchgehenden Sitzbank vorn. Das war damals höchster Luxus und sieht mit den breiten Chromrahmen an den Sitzlehnen wirklich einzigartig aus.

Die Sitze sind Teil der raren Limited-Ausstattung - die Top-Option, die man damals im Kaufvertrag ankreuzen konnte. Dazu gehören auch vier elektrische Fensterheber, eine lange Mittelkonsole mit dem „Shifter“ für die 3-Gang-Automatik und als Krönung: eine Krone. Sie prangt riesig auf dem Heckdeckel. Darunter passt der halbe Goldschatz von Fort Knox, so riesig ist der Kofferraum.

Den Galaxie habe ich von Det Müller, den man vom Automagazin GRIP her kennt. Eines Tages erzählte mir Det beim Feierabendbier von dem Wagen. Ich habe ihn unbesehen gekauft - und bin gut damit gefahren.

Regel vier: Hab Vertrauen!

Det hatte den Ford in San Diego gekauft und war mit ihm quer durch die Mojave-Wüste gecruist. Unterwegs hat der Galaxie sogar einen Ölwechsel beim legendären Gene Winfield bekommen. Mein Auto war zur Infusion bei meinem absoluten Customizing-Idol! Klar, dass ich dieses Blut so lange fahren werde, wie es nur irgend geht.

Regel fünf: Sei treu! Deiner Frau, deinen Werten, deiner Marke.

Bei den Amis bin ich ein Ford-Mann, aber Mercedes steht weiterhin bei mir auf Pole. Mein nächster Benz wird eine goldene S-Klasse der Baureihe W109 mit dickem V8-Motor. Der Container aus Kalifornien ist schon unterwegs.

Regel sechs: Hab Spaß mit Autos! 

Auch Sie lieben Ihren alten Schlitten und wollten außerdem schon immer mal im Playboy vorfahren? Dann schreiben Sie uns. Über sich und Ihr Auto. Ein Foto von Ihnen und Ihrem geliebten Wagen dazu, und schon ist Ihre Bewerbung fertig. Die schönsten Fahrzeuge und die besten Liebeserklärungen erscheinen immer an dieser Stelle.

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