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Ein Wein zwischen Rot und Weiß

Was ist eigentlich Rosé?

Was ist eigentlich Rosé?

Kaum ein Wein hat in den letzten Jahren solch ein berauschendes Comeback erfahren wie der Rosé. Frauen lieben seine Leichtigkeit, Männer seine Frucht – und im Sommer schätzen wir alle seine Frische. Doch was ist eigentlich Rosé?

Rot plus weiß ergibt rosa. So kennen wir es aus der Farbenlehre. Doch wer nun meint, dass Rosé (im Italienischen Rosato) eine Mischung aus Rot- und Weißwein ist, liegt komplett daneben. Geschmacklich ist da jedoch ein bisschen Wahrheit dran: Ein Rosé hat die Intensität eines Roten und die frische Frucht eines Weißen. Während man in Deutschland jahrzehntelang die Nase rümpfte, wenn jemand einen Rosé bestellte, ist er nun wieder richtig hip: Gerade sein Zwitterdasein gefällt Männern wie Frauen, im Sommer wie im Winter.

Wie macht man den Rosé?

Doch wie wird er nun gemacht, der Rosé? Ganz einfach: Die Farbe eines Weines hat nur zum Teil etwas mit der Farbe der Trauben zu tun. Es gibt nämlich auch Weiße, die aus roten Trauben gemacht werden. Nur: Beim Mosten eines Weißweins wird ausschließlich der reine Traubensaft vergoren (Ausnahme Champagner!), beim Rotwein dagegen verbleiben Schalen und Fruchtfleisch in der Maische – und die geben die Farbe. Und ebenso passiert es beim Rosé – nur, dass Schalen und Frucht nur kurz im Gärbottich bleiben dürfen.

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Der rosa Schillerwein ist kein Rosé

Das Ergebnis: Ein Tropfen, der weitaus mehr Tannine und Fruchtaromen enthält, jedoch weit entfernt ist von der Schwere und dem Körper eines Rotweins. Das ist aber auch gewollt, denn kaum etwas erfrischt uns so wie ein gut gekühlter Rosé - der aber in Sachen Säure meist zurückhaltender ist als ein Weißer.

Übrigens: Die Methode mit dem Mischen von Rot- und Weißwein – die gibt's tatsächlich. Beim Württembergischen Schillerwein mischt man vor der Vergärung weiße und rote Trauben. Ähnlich wird der Badisch Rotgold hergestellt: Hier werden verschiedenfarbige Maischen verwendet. Diese beiden Spezialitäten werden unter dem Begriff „Rotling" zusammengefasst. Eine Besonderheit, die zwar so aussieht, jedoch eine Bezeichnung nicht auf dem Etikett tragen darf: Rosé.

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