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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Den Chef in flagranti erwischt?

So reagieren Sie richtig

Eine Frage der Etikette: Was tun, wenn Sie Ihren Chef in flagranti erwischen?

Ihr Chef ist verheiratet – nur eben nicht mit der Dame, mit der Sie ihn gerade in flagranti erwischt haben. Wie reagieren Sie in dieser brenzligen Situation? Unser Psychologe weiß Rat

Sie kennen die Situation? Als später Gast sind Sie auf einer berüchtigten Party eines berüchtigten Freundes gelandet, der Schampus fließt hier schon seit Stunden, die ersten Männer und Frauen, die sich dabei näherkamen, sind in die oberen Gemächer verschwunden. Wie konnten die Kerle nur Carola übersehen? Sie testen mit ihr Whiskys, doch als sie beide später einander testen wollen, passiert es: Sie öffnen eine Tür im ersten Stock und stehen vor Ihrem Chef, der gerade mit einer – nicht seiner – Frau zugange ist.

Entschärfen Sie die Lage!

In einer Situation, in der Ihr Gegenüber einen Gesichtsverlust vor Ihnen befürchtet, entschärfen Sie die Lage möglichst umgehend. Immer. Es gibt nichts, das Männer nicht auf Augenhöhe verhandeln könnten, Demütigung und Scham sind unwürdig. Doch für wortreiche Erklärungen, warum er von Ihnen nichts zu befürchten habe oder warum Sie zum Beispiel sein Verhalten völlig okay finden, ist im beschriebenen Fall kein Raum. Hier tut es am besten ein sofortiger Rückzug mit einer knappen Bemerkung, die ihm signalisiert: Kein Problem, wir sitzen im selben Boot! Etwa: „Sorry, wir sind im falschen Zimmer gelandet.“ Oder: „Oh, die schönsten Plätze sind immer als Erste weg.“ Jetzt raus und Tür zu. Die weitere Kommunikation ist damit auf bald im Büro vertagt.

Sichern Sie Diskretion zu!

Und hier wird es brenzliger, denn die Brisanz dessen, worum es geht, steht Ihnen nicht mehr aktuell vor Augen. Sie könnten zu einem lockeren Spruch aufgelegt sein, aber schenken Sie sich den! Sie wissen nicht um die Bedeutung, die Ihr Vorgesetzter dem Ganzen beimisst. Also: Machen Sie einen Termin mit ihm aus, sprechen Sie ihn direkt auf die Situation an, und lassen Sie ihn kurz und klar wissen, dass er Ihrer Diskretion sicher ist und Sie nichts Erwähnenswertes bei der Sache finden. Bedanken Sie sich für das vertrauliche Gespräch. Fertig.

Autor: Prof. Horst Beuermann
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