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Wie funktioniert eigentlich Donald Trump?

9 Fakten über den 45. US-Präsidenten

9 Fakten über Donald Trump

Donald Trump wird heute 73 – und ist, ob uns das nun gefällt oder nicht, immer noch der  Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Hier sind 9 Fakten, die Sie (vielleicht) noch nicht über "The Donald" kannten...

1. Trumps Wurzeln liegen in Deutschland

Genauer gesagt in der pfälzischen Provinz Kallstadt. Dort lebte Trumps Großvater Friedrich Drumpf, ein gelernter Herrenfrisör, der mit 16 Jahren in die USA auswanderte, um in der neuen Welt sein Glück zu machen. Dort profitierte Drumpf vom Goldrausch. Allerdings nur indirekt – an den Goldsuchern, indem er Restaurants eröffnete, in denen er nicht nur Essen, sondern auch Alkohol und Frauen anbot. 1901 verkaufte Trump seine Investments und kehrte nach Kallstadt zurück, wo er 1902 die frührere Nachbarstochter Elizabeth Christ ehelichte. Doch die bayerischen Behörden vermuteten, dass Drumpf Deutschland verlassen hatte, um Steuern und die Wehrplicht zu umgehen und zwangen ihn und seine Gemahlin zur Ausreise zurück in die USA.

2. Fragwürdige Tweets

Obwohl Trump einer Einwandererfamilie entstammt, macht er keinen Hehl aus seinen Ressentiment gegen alles, was nicht "Made in USA" ist – und lässt sie gern über seinen Twitter-Account verlautbaren.

Und auch sonst stellt Trump sein Expertenwissen unter Beweis. In Beziehungsfragen zum Beispiel:

...oder als Geographie-Fachmann:

Und nicht zuletzt als Klima-Experte:

3. Widersprüchlichkeiten

A propos globale Erwärmung: Der Milliardär zweifelt ihre Existenz zwar an, doch bei seinen heißgeliebten Golfplätzen geht auch ein Trump auf Nummer sicher. Wegen des ansteigenden Meeresspiegels droht nämlich der Golfplatz seines International Golf Links & Hotel in Irland zu erodieren, weswegen Don nun einen küstennahen Schutzwall errichten lassen will. Als Argument für das Vorhaben nennt der Bauantrag die Bedrohung der globalen Erwärmung für das an der Küste gelegene Anwesen.

Widersprüchlich war auch folgender Tweet, den Trump wegen seiner - nicht ganz überraschend - miserablen Umfragewerte bei den amerikanischen Latinos twitterte, um sein Image wieder aufzupolieren:

Der Schuss ging jedoch nach hinten los. Nicht nur, weil "es im Jahr 2016 nicht reicht, einen Taco zu essen oder einen Sombrero zu tragen, um sich bei uns beliebt zu machen", wie Janet Murguia, Präsidentin der größten Latino-Bürgerrechtsbewegung der USA, sagte - Trump aß ihn außerdem auf einer Zeitschrift, in der seine Ex-Frau im Bikini zu sehen ist:

Dass es im gesamten Trump Tower, in dem das Foto entstand, keine Tacos zu kaufen gibt, erscheint dabei nur wie eine ironische Randnotiz.

4. Trump und die Frauen

Auch wenn „The Donald“ mit den Mexikanern und Afro-Amerikanern auf Kriegsfuß steht – für asylsuchende Frauen öffnet der Milliardär gern seine Pforten. So ist seine erste Frau Ivana Trump, mit der von 1977 bis 1992 liiert war, gebürtige Tschechin, und auch seine aktuelle Ehepartnerin, das slowenische Model Melania Knauss, stammt aus dem ehemaligen Ostblock. Dass Trump und das ehemalige italienische Supermodel Carla Bruni mal ein Paar waren, verwundert in diesem Zusammenhang auf mehreren Ebenen.

5. Trump war mal Demokrat

Don engagierte sich bislang in beiden großen amerikanischen Parteien: Im Jahr 1987 trat er den Republikanern bei und spielte mit dem Gedanken, sich für die Präsidentschaftswahlen ein Jahr später aufzustellen. Doch dazu kam es nicht. 2001 wechselte Trump dann zu den Demokraten, bevor er 2009 wieder den Republikanern beitrat. Doch warum das Ganze?

Vermutet werden vor allem geschäftliche Beweggründe: So haben Beziehungen zwischen Immobilientycons und Demokraten eine lange Tradition in New York. Und auch Donalds Vater Fred Trump, von dem der Sohn sein Startkapital geerbt hatte, unterstützte den Demokraten Abraham Beame aus Brooklyn gegen den Republikaner John Lindsay als Bürgermeister.

6. Trump und die Clintons

Fakt ist: Donald Trump und Bill Clinton verbindet eine lange Freundschaft. Bill ist nicht nur ein langjähriger Golfpartner Trumps, er und Hillary waren auch Gäste auf Trumps letzter Hochzeit. Außerdem spendete Don über $100.000 an die Clinton Foundation. Besondere Brisanz erhält diese Beziehung durch ein Telefonat zwischen Bill und Donald im Mai 2015. Kurz bevor Trump sich dazu entschloss, als republikanischer Präsidentschaftskandidat anzutreten, hatte er ein langes Gespräch mit dem früheren Präsidenten, in dem er Trump beraten haben soll, wie er bei der Basis der Republikaner Unterstützer finden könne und dass er bei frustrierten Konservativen auf Gehör stoße.

Vor diesem Hintergrund lassen es sich manche Medien nicht nehmen, Vermutungen über eine Verschwörung anzustellen, ob Donald Trump überhaupt ernstlich das Präsidentenamt anstrebt, oder doch eher als inoffizieller Wahlhelfer der Clintons fungiert.

7. Trump und die Schauspielerei

Trump versuchte sich auch schon als Schauspieler und wurde sogar dafür ausgezeichnet – mit der Goldenen Himbeere. Im Film „Mein Geist will immer nur das Eine“ spielte Don das, was er am besten kann: nämlich sich selbst. Und das so schlecht, dass die Filmjury der Goldenen Himbeere keine andere Wahl hatte, als ihn 1991 mit der unbeliebten Auszeichnung als schlechtesten Nebendarsteller zu küren. Kleiner Trost: Der Film ist auch sonst unterste Kanone:

8. Trump und seine Misswirtschaft

Alkohol, Zigaretten und andere Drogen rührt Donald Trump niemals an. Grund dafür ist das Schicksal seines älteren Bruders Fred, der an den Folgen seiner Alkoholsucht starb. Das hinderte den geschäftigstüchtigen Donald jedoch nicht daran, seine eigene Wodka-Marke auf den Markt zu bringen, unter dem Slogan „Success Distilled“. Nur leider wurde auch dieses Investment nicht mit Erfolg gekrönt und die Produktion 2011 eingestellt.

Doch schon in den Jahren zuvor setzte Trump bereits viel Geld in den Sand. So wie im Fall seiner Casinos in Atlantic City, die er Anfang der 1980er erbauen ließ und die bis Mitte der 1990er auch gut liefen. Doch die wachsende Konkurrenz aus Connecticut und Pennsylvania zwang seine Holdinggesellschaft dreimal in die Zahlungsunfähigkeit und Trump musste seine Anteile verkaufen.

Schon einmal was von den Trump Steaks gehört? Die „besten Steaks der Welt“, wie Don sie anpries, kamen 2007 auf den Markt und kosteten zwischen $199 und $999. Abnehmer fanden die Fleischlappen jedoch nicht, weswegen „Trump Steaks“ 2014 eingestellt wurde. 

9. Miss Universe-Wahl und Trump

Die Tatsache, dass Donald Trump einmal Präsident der Miss Universe Organization war, ist wenig verwunderlich. Genauer gesagt, kaufte der Blondschopf die Miss Universe Inc., im Jahr 1996 und fädelte einen Fernseh-Deal mit CBS über mehrere Jahre ein. 1998 wurde der Name in Miss Universe Organization geändert und die NBC sicherte sich die Übertragungsrechte.

Aufgrund der rassistischen Äußerungen Trumps über Mexikaner und illegale Einwandere kündigte NBC die Kooperation im September 2015. Einen Monat später verkaufte er die Miss Universe Organization an William Morris Endeavor und trat als Präsident zurück.

Autor: Andreas Marx
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