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Das Bermudadreieck – der große Seefahrtsmythos

Angeblich sinken im Bermudadreieck immer wieder Schiffe aus ungeklärter Ursache. Ist das tatsächlich so?

Wenige Storys aus der christlichen Seefahrt sorgen für so viel Gesprächsstoff wie das so genannte „Bermudadreieck. Schiffe sollen hier immer wieder aus ungeklärter Ursache verschwinden. Hunderte Fälle von abgetauchten Schiffen und Flugzeugen kursieren, die in dem „Teufelsdreieck“ zwischen Puerto Rico, Florida und den Bermudas auf Nimmerwiedersehen abgetaucht sein sollen. Zahlreiche Erklärungsansätze dazu gibt es, von elektromagnetischen Feldern bis zu Riesenwellen. Doch was ist eigentlich dran am Bermudadreieck?

Ein Buch war schuld am Bermudadreieck-Mythos

Um es mal ganz deutlich auszudrücken: gar nichts. Denn richtig heiß wurde die Geschichte um das Bermudadreieck erst 1974 durch den Autor Charles Berlitz, der mit seinem Buch „The Bermuda Triangle“ einen weltweiten Bestseller landete. Denn Berlitz war der erste, der die These von den verschwundenen Schiffen aufstellte. Er nennt eine Liste von verschwundenen Schiffen und Flugzeugen, die angeblich in dem Gebiet verschollen sein sollen. Und damit beginnt auch der Mythos – mit schlechter Recherche. Denn die meisten der genannten Objekte sind nicht erwiesenermaßen dort verschütt gegangen. Spätere Meldungen, die diese These stützen sollten, weiteten gar das Gebiet bis Kuba aus.

Dichtung und Schätzung um das Bermudadreieck

Legendäre Fälle wie das Verschwinden der Passagiermaschine Douglas DC-3 oder des Tankschiffs „Sulphur Queen“ wurden nachträglich manipuliert. Oder aber die angeblichen Tatsachen basieren auf Schätzung oder Dichtung. So wurde dem Piloten die Aussage, er könne bereits die Lichter von Miami bereits beim Anflug sehen, nachträglich in den Mund gelegt – wie die spätere Auswertung von Funkaufzeichnungen belegen. Dass der Flieger verschwand – also wohl abstürzte – ist wahr. Doch wo dies genau passierte, ist nicht belegt. Und nicht zu vergessen: Die Gegend um die Bermudas ist eine der meist befahrenen Schiffsstraßen.

Das Register vom Lloyds bringt die Wahrheit ans Licht

Klarheit bringt dann ein nüchternes Statement des Versicherers Lloyds in London: In dem Meeresgebiet im Bermuda-Dreieck, so die Firma, passierten nicht mehr und nicht weniger Unglücke als in jedem anderen viel befahrenen Hochseebereich. Weitaus gefährlicher sind – den Lloyds-Schiffsregistern zufolge – die Arabische See oder die Sundasee in Indonesien. Und Zahlen lügen bekanntlich nicht.

Jeder dichtet beim Bermuda-Mythos etwas dazu

Seit damals sind jedoch viele weitere angebliche Fälle in der „Bermuda-Saga“ aufgetaucht. Manche davon sind frei erfunden. Denn die Gemeinde des Bermudadreiecks glaubt fest an den übernatürlichen Charakter dieser Seeregion: Der Atantisforscher J. Manson Valentine folg in der Region herum und stellte angeblich Proben des „weißen Wassers“, das beim Verschwinden entstehen sollte, sicher. Belege dafür gibt es jedoch nicht. Auch die Magnet-Anomalien, die mache der (selbst ernannten) Forscher festgestellt haben wollten, konnten Messungen der US Marine nicht bestätigen. Letztlich darf die Rolle von Sensationsreportern nicht unterschätzt werden. Denn die Geschichte vom Bermuda-Dreieck ist eine wundervolle Gruselgeschichte, die in Saure-Gurken-Zeiten immer gern hervor geholt wird. Und gelegentlich ein wenig ausgeschmückt werden darf. Und wenn dann einer vom anderen abschreibt und noch etwas dazudichtet, wird ein Mythos schon so gut wie wahr....

Autor: Klaus Mergel
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