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Die härtesten Gefängnisse der Welt

Die fünf schlimmsten

Eingelocht: Die fünf härtesten Gefängnisse der Welt

Wo ist das härteste Gefängnis der Welt? Vielleicht in den USA, deren gut geölte Knast-Maschinerie einen am Leben halten – wenn einen die Gangs am Leben lassen. Oder in Mittelamerika, wo die Zustände so unmenschlich sind, dass regelmäßig Revolten ausbrechen. Oder in Schwarzafrika, wo Tausende halbverhungerte Häftlinge eine sieben Meter lange Latrine teilen müssen. Der Berater hat unter Knastbrüdern recherchiert.

Admax, USA: Betten aus Beton

In der Wüste, am Fuße der Rocky Mountains, liegt das Admax-Gefängnis von Florence, das härteste Gefängnis der USA. Jede der 490 Einzelzellen ist zwei mal 3,5 Meter groß. Die Türen sind schalldicht, die Möbel aus Beton und in die Zellenstruktur eingelassen. Überall sind Überwachungskameras installiert. Hier sitzen die besonders schweren Jungs ein: Mörder, Spione, Mafiosi und Terroristen. Für sie gibt es eine Stunde Ausgang pro Tag. Kommunikation mit Mitgefangenen ist untersagt. Gottesdienste werden über Schwarz-Weiß-Fernseher übertragen, die ansonsten nur Bildungsprogramme senden. Weder Sport noch Arbeiten dienen der Ablenkung. Wer hier rein geht, stirbt hier. Vor Langeweile, Altersschwäche oder Depressionen. Denn auch Selbstmord ist unmöglich.

Bangkwang, Thailand: Webcam in der Todeszelle

Das Bangkwang ist ein Hochsicherheits-Knast nordöstlich von Bangkok, Thailands Hauptstadt. Scherzhaft auch „Bangkok Hilton" genannt, wurde das Gefängnis auf etwa 4000 Insassen ausgerichtet. Es werden aber mehr als 8000 Häftlinge dort vermutet, von denen etwa 1000 auf ihre Hinrichtung warten. Das „Bangkok Hilton" steht auf der Beobachtungsliste von Amnesty International. Hier kommen unter ungeklärten Umständen regelmäßig Häftlinge ums Leben. Kein Wunder, denn hier boomt der Handel mit Drogen. Auch kein Wunder, denn ein Großteil der Insassen wurde wegen Rauschgiftdelikten festgenommen. Obwohl das Gefängnis marode ist, zieht nun auch die Moderne in den berüchtigtsten Knast der Tigerstaaten ein: Die letzten Tage der zum Tode Verurteilten sollen öffentlich gemacht werden, Webcams 24 Stunden am Tag ihr Leben dokumentieren. Big Brother is killing you.

Palmasola, Bolivien: eine Stadt hinter Gittern

Palmasola in Bolivien ist eine Gefangenenstadt, in dem sich die Insassen auf zwei Quadratkilometern frei bewegen. Ein Großteil der Gefangenen besteht aus Kindern und Jugendlichen, andere, ältere Verurteilte, ziehen gleich mit der ganzen Familie dorthin. Palmasola ist von der Außenwelt durch Mauern, Stacheldraht und schießwütige Wachen abgeschirmt und wird sich selbst überlassen. Das Essen besteht aus Schlacht- und Lebensmittelabfällen. Die Gefängnispolizei, die sogenannte „Disciplina“, rekrutiert sich aus Bandenmitgliedern, deren Bosse über die Stadt herrschen. Hier gibt es Restaurants, ein Fitness-Studio, Friseursalons und sogar einen Fußballplatz. Der Drogenhandel wird durch das Wachpersonal außerhalb der Stadt vorangetrieben, weshalb viele drogensüchtige Gefangene, die sich inzwischen auf freiem Fuß befinden, in der Stadt bleiben. Denn schneller als hier kommen sie auch in La Paz nicht an den Stoff.

Butembo, Kongo: Brüder im Hunger

Das Butembo-Gefängnis liegt im Nord-Osten des Kongo. Hier gibt es so gut wie kein Essen, denn Nahrung bekommt nur, wer besucht wird – und 75 Prozent bekommen keinen Besuch. Wenn ein Freund Bohnen oder Maniok mitbringt, wird der geteilt. Denn in Butembo herrscht nicht das Recht des Stärkeren, sondern das der Solidarität. Die Gefangenen wählen einen Präsidenten, einen Buchhalter und einen Pastor pro Trakt. Jeder bekommt einen bestimmten Zeitraum, um Lebensmittel zu organisieren und abzugeben, anteilig nach Alter, Wohnsitz und Schwere der Tat. Die Gefahr, die unmenschlichen Bedingungen, die nicht vorhandene Hygiene und der ständige Hunger müssten Butembo zur Hölle auf Erden machen – wäre da nicht die ungewöhnliche Solidarität unter den Gefangenen.

Fuchu, Japan: steriler Horror

Das komplette Gegenteil von Butembo ist die Fuchu-Haftanstalt in Japan. Hier soll nicht rehabilitiert werden. Das Leben unter den 2000 Insassen ist strengstens geregelt: Sprechen ist verboten, Gesten sind verboten. Piktogramme geben Anweisungen, in welcher Haltung die Gefangenen zu schlafen und sich in der Duschschlange hinzuhocken haben. Wäscht man sich an einem Tag die Haare, an dem man sich nur das Gesicht hätte waschen dürfen, wird der Ungehorsam mit Isolationshaft bestraft. Oder man wird mit Handfesseln und Lederriemen tagelang fixiert. Der Körper wird kontrolliert, das Selbstbewusstsein unter septischen Bedingungen entfernt. So sehen moderne Gefängnisse aus.

Tim Rittmann

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