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Freitag der 13. – tatsächlich ein Unglückstag?

Was ist dran am Mythos?

Freitag der 13. – tatsächlich ein Unglückstag?

Manche fliegen an diesem Tag nie, andere verlassen nicht mal das Haus – aus Furcht vor Unglück. Doch was ist wirklich dran, am Mythos Freitag der 13.

Mindestens einmal und maximal dreimal pro Jahr droht er uns: der Freitag der 13. Die meisten Leute finden das eher witzig, einige jedoch haben ernsthaft Angst, dass ihnen an diesem Tag ein Unglück zustoßen könnte: Rund 19 Prozent aller Männer und 26 Prozent aller Frauen sollen von dieser Furcht betroffen sein. Steigert sich die Angst ins Krankhafte, spricht man von Paraskavedekatriaphobie – der Tastenschmuser Richard Claydermann soll angeblich darunter leiden. Doch warum sagt man diesem Tag solch eine unheilvolle Wirkung nach?

Freitag der 13.: Die christliche Symbolik ist schuld

Letztlich ist der Freitag der 13. nichts als eine Kombination von zwei Aberglauben. Zum einen der Freitag: Hier liegt die Wurzel im christlichen Glauben. An einem Freitag wurde Jesus gekreuzigt und an einem Freitag soll Eva dem Adam die verbotene Frucht gereicht haben. Als Erfahrungswert scheint sich der Freitag auch als stressiger Wochentag bewährt zu haben, da der Sonntag und der Samstag (Sabbath) auch schon in früheren Kulturen geheiligte Tage waren.

Freitag der 13.: Wenn Mathe und Christentum zusammenspielen

Die Zahl hat ihre negative Besetzung aus der Mathematik und der Bibel: Als Primzahl ist sie nur durch eins und durch sich selbst teilbar. Die 12 dagegen galt als harmonisch: Das Jahr hatte 12 Monate, Jesus 12 Apostel. Und da deutet sich im Neuen Testament eine Bedeutungswende an: Denn für die Juden galt die 13 ebenfalls als Glückszahl. Da aber das letzte Abendmahl, bei dem 13 Personen anwesend waren, für die Christen negativ belegt war, war die 13 für das Abendland irgendwann eine Unglückszahl.

Freitag der 13.: Erst im 20. Jahrhundert ging der Aberglaube los

Dass die Kombination aus den beiden eher Pech bedeutete, scheint nun klar. Interessanterweise kam die Angst vor dem Freitag dem 13. erst im 20. Jahrhundert auf. Dies liegt zum einen wohl daran, dass die Menschen in früheren Jahrhunderten von so viel Aberglauben und Hokuspokus begleitet durchs Jahr gingen, dass sich alles ein wenig „verteilte”. Zum anderen brachte der US-Autor und Börsenspekulant Thomas Lawson 1907 den internationalen Bestseller „Friday the 13th” heraus. Später wurden Negativereignisse einfach großzügig (nachträglich) auf einen Freitag den 13. gelegt: etwa der Börsenkrach von 1929 (der eigentlich schon am Donnerstag begann).

Freitag der 13.: Was ist nun dran?

Was aber ist mit der berüchtigten Unfallstatistik des ADAC von 1984? Diese belegte angeblich anhand der Unfallzahlen, dass an diesen Tagen deutlich mehr Crashs passieren. Wissenschaftler haben diese Zahlen in der Zwischenzeit überprüft. Ergebnis: An zwei der Freitage passierte nicht mehr und nicht weniger als an jedem anderen Tag. Nur der dritte war ein regelmäßiger Ausreißer. Warum? Weil am Freitag den 13. in mehreren Bundesländern Ferienbeginn war und sich die Urlauberlawine in Richtung Süden bewegte ...

Autor: Klaus Mergel
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