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Hat Christoph Kolumbus tatsächlich Amerika entdeckt?

Playboy verrät es ihnen

Hat Christoph Kolumbus tatsächlich Amerika entdeckt?

Überall auf der Welt, auch in den USA, wird Christoph Kolumbus als der Entdecker der Neuen Welt gefeiert. Doch war der Seefahrer tatsächtlich der erste, der seinen Fuß auf amerikanischen Boden setzte?

Die Jahreszahl 1492 gilt als Meilenstein der Menschheitsgeschichte. Sie ist eng mit dem Leben des Seefahrers Christoph Kolumbus (1451–1506) verbunden: Denn in diesem Jahr betrat Kolumbus das erste Mal amerikanischen Boden. Noch drei Mal unternahm er Reisen in die Neue Welt – ohne je zu erkennen, dass er nicht an der Ostküste Indiens gelandet war, sondern in den zukünftigen USA. Doch war er tasächlich der Entdecker des neuen Kontinents?

Leif Erikson heißt der Entdecker Amerikas – unter den Europäern

Heute kann man mit Sicherheit sagen, dass es nicht Kolumbus, sondern ein Skandinavier namens Leif Erikson war, der seinen Fuß zuerst auf den neuen Kontinent setzte. Um das Jahr 1000 segelte der Mann – Sohn des berüchtigten Erik des Roten – von Grönland aus nach Westen und landete in Neufundland und Nova Scotia. Dort grub man in den 1960er Jahren Reste von typischen Wikingersiedlungen aus. Diese Pioniere nannten das Land "Vinland", konnten sich jedoch nicht auf Dauer halten. Sie versorgten sich ständig von Grönland aus – was über längere Zeit hinweg wohl zu anstrengend war. Doch auch den Nordmännern scheint nicht klar gewesen zu sein, dass sie einen neuen Kontinent entdeckt hatten.

Amerika wurde nicht nach seinem Entdecker benannt

Ob nun Kolumbus – von dem bis heute unklar ist, ob er Italiener oder Portugiese war – nun von dieser skandinavischen Endeckungsreise wusste, ist unklar. Möglicherweise war das Wissen darüber bei den Wikingern selbst verloren gegangen. Und genau genommen hat sich Kolumbus ja auch nicht bei der Namensgebung des neuen Kontinents verewigt: Der Florentiner Amerigo, der nach ihm nach Westen reiste, war der erste, der erkannte, dass dies nicht Indien sein konnte...

Die Indianer waren es – sie gingen zu Fuß nach Amerika

Streng genommen kann sich jemand ganz anderer mit dem Titel "Entdecker der Neuen Welt" schmücken: Denn vor 10.000 – 25.000 Jahren waren die Vorfahren der Indianer auf dem damals noch existierenden Landweg von Asien hinüber gewandert: Der Meeresspiegel des Atlantik lag zu diesem Zeitpunkt noch rund 90 Meter tiefer. Letztlich aber bleibt das Jahr 1492 ein tiefer Einschnitt in die Menschheitsgeschichte – vor allem für die Indianer: Sie verloren mit der Besiedlung aus Spanien und England ihr Land. Und auch das Schicksal der Menschen im alten Europa änderte sich grundlegend: Die Neuzeit war angebrochen.

Autor: Klaus Mergel
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