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Überleben bei Stromausfall

Ohne Strom nichts los

Ohne Strom nichts los: Überleben bei Stromausfall

Was wären wir nur ohne Strom? Richtig, ein Haufen jämmerlicher Idioten, die nicht nur verhungern, sondern wahrscheinlich auch vor Langweile sterben würden. Damit Ihnen das nicht passiert, hat sich der Berater dem Thema angenommen und ein Survival-Paket geschnürt.

Fällt der Strom aus, muss das Überleben gesichert werden. Der Berater ist auf drei kritische Bereiche gestoßen, in denen uns ein Stromausfall richtig aus der Bahn werfen könnte: mörderische Temperaturen, die Verpflegung und der Mangel an Unterhaltungselektronik. Doch ein echter Mann weiß sich in so einer Situation zu helfen.

Überleben in Hitze und Kälte

Fällt der Strom aus, wird es erst einmal sehr kalt. Das mag bei hochsommerlichen Temperaturen kein Problem sein, denn da kämpft man ja gegen die Hitze. Im Winter sieht das allerdings anders aus: Bei einer Außentemperatur von -10 Grad kann ein Haus binnen 24 Stunden auskühlen – und das bedeutet für Sie: Bibbern in den eigenen vier Wänden. Gegen die Kälte wappnen können Sie sich mit Decken und Wollsocken und natürlich, indem Sie mit Ihrer Liebsten kuscheln. Allerdings müssen wir leider – ohne schwarzsehen zu wollen – anmerken, dass Sie trotz dieser wärmenden Helfer ins Frieren geraten könnten. Damit das nicht passiert, hier unsere ultimativen Anti-Kälte-Tipps: Zuallererst, Mütze auf! Denn über Ihren Kopf verlieren Sie die meiste Wärme. Wenn die Mütze sitzt, machen Sie sich ans Anzünden der Teelichter. Die hat jeder Haushalt, in dem eine Frau regiert, denn: „Die machen immer so romantische Stimmung.“ Was Sie sonst nur affig finden, wird Ihnen bei Stromausfall und Kälte helfen. Bereits zehn Teelichter können einen 20 Quadratmeter großen Raum bei -10 Grad Außentemperatur auf 20 Grad erwärmen. Sollte Ihnen oder Ihrer Liebsten immer noch kalt sein, werfen Sie Ihren Grill an – aber selbstverständlich draußen. Auf dem Grill erwärmen Sie Steine, die eignen sich prima als Wärmflaschenersatz. Wenn Sie einen Kamin haben, ist der Stromausfall natürlich halb so wild. Feuern Sie ihn ordentlich und machen Sie es sich mit Ihrer Liebsten auf dem Bärenfell bequem – dann hat die Kälte keine Chance. Editieren Erprobt haben das 2005 zahlreiche Westfalen während des Stromausfalls im Münsterland: Neun Monate nach dem mehrere Tage andauernden Stromausfall häuften sich die Geburten. Die frischgebackenen Eltern bekamen für jedes Stromausfall-Kind einmalig 300 Euro vom Stromversorger RWE.

Überleben mit dem richtigen Essen

Bei Stromausfall ist in der Küche Kreativität gefragt. Eine spontane Grillparty wird Sie und Ihre Freunde den Stromausfall vergessen lassen, zumindest am ersten Tag. Es empfiehlt sich zunächst, Lebensmittel aus der Gefriertruhe auf den Rost zu legen, die werden sonst mangels Kühlung schlecht. Vorsicht: Kommen Sie nicht auf die Idee, den Inhalt Ihrer Truhe einfach im Freien zu kühlen. Das lockt Ungeziefer und Ratten an. Wer neben Grill über einen Campingkocher verfügt, hat das große Los gezogen. Denn in Zeiten des Stromausfalls ist heißes Wasser mehr wert als Gold: Eignet sich fürs Nudelwasser genauso gut wie zur Enteisung eingefrorener Schlösser. Besitzer eines Kaminofens dürfen sich auf Lagerfeuerromantik freuen: Aus Mehl, Salz, Hefe, Backpulver, Milch und Margarine lässt sich ein Stockbrotteig kredenzen, den Sie über dem offenen Kamin zubereiten können. Die enthaltenden Kohlenhydrate sorgen dafür, dass Ihr Körper Wärme länger speichert. Und noch etwas ist zu beachten: Einkaufen ist in Zeiten des Stromausfalls nicht so leicht. Die Türen der Supermärkte funktionieren mit elektrischen Schließmechanismen – ohne Strom kein Einlass.

Überleben ohne Langeweile

Wir gehen arbeiten, dann geht’s nach Hause, wir schmeißen den Fernseher an und starten zwecks Abendplanung einen Rundruf an unsere Freunde. Eine Stunde später sitzen alle zusammen in der Bar. Ein nettes Szenario, aber ohne Strom können Sie sich das abschminken. Denn Laptop, Telefon, Handy und TV können Sie ohne Strom vergessen. Einzig, wer noch ein uraltes Telekomtelefon mit Drehscheibe besitzt, kann jetzt mit Freunden telefonieren (denn dieses Telefon benötigt nur einen Netzstecker), für alle anderen heißt es: Beine in die Hand nehmen und zu Freunden laufen. Und dann dürfen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen: Pokern, „Mensch ärgere dich nicht“ spielen oder einfach nur ein sinnloses Besäufnis. Aber aufgepasst: Nicht alle Alkoholika am ersten Abend vernichten, schließlich weiß man nie, wie lange der Stromausfall anhält. Falls Sie unter die Kategorie „Spielehasser“ und „Antialkoholiker“ fallen, hier noch ein paar (nützliche) Ideen: Ordnen Sie Ihr Werkzeug im Kerzenschein, werfen Sie mal wieder einen Blick in Ihre komplette Playboy-Sammlung, reparieren Sie endlich den tropfenden Wasserhahn, sortieren Sie die Sockenpaare aus, von denen sowieso nur noch einer existiert und am Wichtigsten: Kümmern Sie sich ausgiebig um Ihre Liebste.

Überlebenspläne für Hypochonder und Endzeitfanatiker

Wer glaubt, unsere Tipps seien nicht umfassend genug, für den haben wir natürlich auch noch den absoluten Notfallplan in der Hinterhand: Legen Sie sich einen Lebensmittelvorrat an, mit dem Sie mindestens vierzehn Tage überleben können. Wichtig: Der Notvorrat sollte über ein langes Haltbarkeitsdatum verfügen und ungekühlt lagerbar sein. Das Bundesamt für Katastrophenschutz empfiehlt für 14 Tage pro Person viereinhalb Kilogramm Getreide, zwei Kilogramm Gemüse, ein halbes Kilogramm Fette, 21 Liter Getränke, zwei Kilogramm Fleisch, zwei Kilogramm Obst und viereinhalb Kilogramm Milch. Zudem sollten Sie natürlich Hygieneartikel wie Klopapier auf Vorrat haben. An technischen Gerätschaften sollten Sie sich eine Chemietoilette, einen Gasherd und ein Notstromaggregat zulegen – dann kann nichts mehr schiefgehen. Weiteres Must-have, wenn das Endzeitszenario droht: ein gepackter Notrucksack. Hinein gehört: Wetterschutzkleidung, festes Schuhwerk, Verpflegung für mindestens zwei Tage, Wasserflasche, Dosenöffner, Schlafsack und Isomatte, Taschenlampe und Ersatzbatterien, Erste-Hilfe-Material, Transistorradio und Batterien, wichtige Dokumente, Bargeld, Feuerzeug, Taschenmesser, Kompass, Wasserentkeimungstabletten, Signalpfeife, Hundeabwehr. So, alles gepackt? Dann kann der Stromausfall – wahlweise auch der Weltuntergang – ja kommen. Und nicht zu vergessen: Drucken Sie sich diesen Artikel aus oder lernen Sie ihn auswendig, denn fällt der Strom aus, ist schließlich auch ihr Internet offline.

Autor: Lena Iker
Die besten Überlebens-Strategien bei nervigen Schwiegereltern
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