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Sollte Ronald Reagan ursprünglich die Hauptrolle in „Casablanca“ spielen?

Mit keiner Rolle ist der Weltstar Humphrey Bogart so eng verbunden wie mit der des Barbesitzers Rick in „Casablanca". Zitate wie „Schau mir in die Augen, Kleines" oder "Spiel's noch einmal, Sam" oder „Ich glaube, dies ist der Beginn einer wundervollen Freundschaft" kann man sich mit kaum einem anderen Schauspieler vorstellen. Aber war das von Anfang an so geplant?

Es ist leider wahr: „Bogey“ war nur zweite Wahl. Allerdings die beste und heute einzig vorstellbare. Eigentlich sollte der spätere US-Präsident Reagan, der 1942 auf dem Zenit seines filmischen Erfolgs war, an der Seite von Ann Sheridan den coolen Rick Blaine spielen. Nach dem Kriegseintritt der USA war Reserveoffizier Reagan aber nicht mehr verfügbar. Sheridan wollte dann auch nicht mehr. So kam es zum Einsatz von Ingrid Bergman und Humphrey Bogart.

„Casablanca" war voller Improvisation

Bei dem Film wurde übrigens noch mehr improvisiert: Bis kurz vor Drehende war nicht klar, ob Ilsa bei Rick bleibt oder mit dem Widerstandskämpfer Victor Laszlo geht. Und auch die Szene, in der deutsche Offiziere in „Rick's Café“ das Lied „Die Wacht am Rhein“ singen, war anders geplant. Die Drehbuchautoren wollten ursprünglich das Horst-Wessel-Lied spielen. Der Nazi-Song hätte allerdings Tantiemen gekostet – und zwar an die Nazis! Das Volkslied dagegen kostete gar nichts ...

Autor: Klaus Mergel
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