Direkt zum Inhalt
Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Wie funktioniert eigentlich Geldwäsche?

Playboy verrät es ihnen

Wie funktioniert eigentlich Geldwäsche?

Dass Geldwäsche illegal ist und die Herkunft verschleiern soll, wissen wir. Doch wie machen Kriminelle das? Der Berater erklärt den dubiosen Kreislauf im Geldsystem.

Bei 40 Grad im Schonwaschgang, aber ohne Schleudern. Nee, so funktioniert Geldwäsche natürlich nicht, das ist ein wenig komplizierter. Es gibt allerdings verschiedene Wege, wie Verbrecher ihr illegal erworbenes Kapital sauber kriegen. Ein wenig Arbeit steckt schon dahinter: Nach Schätzungen des Bundesnachrichtendienstes werden allein in der EU rund 100 Milliarden Euro aus Drogengeschäften, illegaler Prostitution, Waffenhandel oder Wettbetrügereien gewaschen. Und dazu werden verschiedene Möglichkeiten genützt - in mehreren Stufen.

Eine Pizzeria ohne Gäste? Könnte ein Laden für Geldwäsche sein...

Der Verbrecher muss seine illegalen Einkommen in ein legales Unternehmen bringen, als Einnahmen fingieren und sie dann sauber versteuern. Der einfachste Weg – von der Mafia bis heute gerne genützt – führt über Pizzerien und Bars. Und das sehr oft auch in Deutschland! Kennen Sie eine Pizzeria, die immer leer ist, aber dennoch über Jahre hinweg besteht? In so einem Fall drängt sich der Verdacht auf, dass es sich um einen Geldwäscheladen handelt. Dabei nützt der „Wirt" das Schwarzgeld in Bar, um Woche für Woche Lebensmittel und Getränke einzukaufen – gerne auch bei einem Tochterunternehmen. Da ein gastronomischer Erfolg gar nicht gewünscht wird, werden die Waren unter der Hand wieder an Kollegen weiter verkauft. In den Büchern des Lokals tauchen jedoch Scheineinnahmen von nie erschienenen Gästen auf. Schon würde auf ganz simple Weise Schwarzgeld weiß. Deshalb rechnen die Steuerbehörden oft sehr genau durch, ob etwa das Verhältnis zwischen Mehl, Wurst und Käse stimmt.

Aus Schwarzgeld wird Graugeld wird Weißgeld

Komplizierter, aber effektiver, geht Geldwäsche im großen Stil vonstatten. Dabei wird erst einmal Bargeld in Bankgeld umgewandelt: Die Verbrecher zahlen das Geld auf Bankkonten ein – vorzugsweise in der Schweiz, im Fürstentum Monaco und in Luxemburg. Denn in Deutschland müssen Banken die Identität der Einzahler ab 15.000 Euro überprüfen. Damit würde aus dem Schwarzgeld schon mal Graugeld. Nun verschleiern Komplizen die Herkunft des Geldes durch zahlreiche Transaktionen rund um den Globus. Damit kann der Fiskus den Geldfluss nicht mehr nachvollziehen. In einer dritten Stufe wird das Geld investiert: in Bauprojekte, Hotels, Firmenbeteiligungen. In Form von Gewinnausschüttungen oder Verkäufen ist das einstige Geld aus schwarzen Koffern nun zu blütenweißen Einnahmen von ehrbaren Geschäftsleuten geworden.

Das Internet eröffnete eine neue Dimension der Geldwäsche

Ein relativ neues Prinzip der Geldwäsche hat sich in den letzten Jahren durch das Internet etabliert, das von osteuropäischen Banden gerne angewandt wird. Per Spammails werden ahnungslosen Adressaten „lukrative Jobangebote" zugesandt. Wer darauf antwortet, kann ungewollt in Geldwäschesysteme verwickelt werden: Dabei wird den Bürgern ein Geldbetrag überwiesen, den sie auf das Konto eines Strohmanns weiterüberweisen sollen - eine „geringe Provision" dürfen sie dabei behalten. Diese Zahlungsströme gelten als sehr schwer kontrollierbar. Nichtsdestotrotz solle man bei solchen Angeboten vorsichtig sein: Wenn eines Tages die Steuerfahndung vor der Tür steht, braucht man sich nicht zu wundern: mitgefangen, mitgehangen. Denn Geldwäsche wird mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft.

Autor: Klaus Mergel
So werden Sie ein erfolgreicher Unternehmer
Newsletter

Jede Woche neu:
die spannendsten Themen,
die schönsten Frauen

Jede Woche neu: die spannendsten Themen, die schönsten Frauen

The was an error. Please try again later.