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Schaulaufen der Sportlegenden

Playboy bei den 17. Laureus World Sports Awards in Berlin

Laureus: die Sport-Oscars erstmals in Deutschland

Erstmals wurden die begehrten Sport-Oscars in Deutschland vergeben. Playboy war bei den 17. Laureus World Sports Awards in Berlin dabei

So ein Lorbeer macht sich prima. Besonders in Suppen, Eintöpfen und Fischgerichten sind die aromatischen Blätter des Gewürzbaums sehr beliebt. Aber nicht nur in der Küche kommt der Laurus nobilis zum Einsatz, auch im Sport hat es das grüne Zeugs weit gebracht. Und zwar ganz nach oben. Auf das Haupt der Besten.

Als Girlande um den Kopf des im Wettkampf Erfolgreichen ist der Lorbeerkranz seit der Antike das Symbol für den Sieg. In Anlehnung an seine historische Bedeutung verleiht die von Daimler (Mercedes-Benz) und dem Schweizer Luxuskonzern Richemont (IWC, Cartier, Montblanc usw.) ins Leben gerufene „Laureus Sport for Good“-Foundation alljährlich Auszeichnungen für herausragende sportliche Leistungen. 

Im Jahr 2000 gegründet, gastierte die Weltelite des Sports – nach Stationen in Monte Carlo, Barcelona, Abu Dhabi oder Rio de Janeiro – 2016 nun erstmals in Deutschland. Am 18. April wurden jetzt bei einer feierlichen Gala im Berliner Messe-Palais am Funkturm die 17. Laureus World Sports Awards verliehen. Moderiert von Hollywood-Star Bill Murray, durften sich etwa die Tennis-Triumphatoren des vergangenen Sportjahrs, Novak Djokovic („Sportsman of the Year“) und Serena Williams („Sportswoman of the Year“), ihre Trophäen abholen.

Als einziger Deutscher setzte sich der in Südafrika lebende Kölner Triathlet Jan Frodeno gegen die internationale Konkurrenz durch. Der Olympiasieger von Peking (2008) und Ironman von Hawaii (2015) nahm den Laureus Award in der Kategorie „Action Sportsperson of the Year“ aus den Händen von Boris Becker entgegen. 

Der Laureus ist aber nicht nur ein einmaliges Schaulaufen der Sportgrößen, er setzt sich ganzjährig mit seiner Stiftung für benachteiligte Kinder in aller Welt ein. Die prominenten Academy-Mitglieder und Laureus-Botschafter um Leichtathletik-Legende Edwin Moses unterstützen unterschiedlichste soziale Projekte rund um den Globus. So standen auch die Tage der diesjährigen Awards-Verleihung wieder ganz im Zeichen der Nachwuchsförderung.

Im Berliner Problembezirk Wedding gab im Rahmen des Laureus-Treffens Ex-Boxer Axel Schulz sportbegeisterten Mädchen mit Migrationshintergrund Anschauungsunterricht im Faustkampf, während ehemalige Weltfußballer wie Raúl oder Cafu mit den „Kicking Girls“ um die Wette bolzten. Alles getreu dem Mantra Nelson Mandelas: „Sport hat die Kraft, die Welt zu verändern.“     

Autor: Florian Boitin
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