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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Karnevals-Guide: So jetten Sie zu den Jecken

Die weinseligsten, ungeniertesten und frivolsten Feiern

Party-Urlaub: So jetten Sie zu den Jecken

Wo Playboys & Girls am liebsten die fünfte Jahreszeit feiern? Verrät unser kleiner Karnevals-Guide mit fünf lohnenden Zielen in Deutschland.

1. Nackt und frivol

Auf dem Münchner Nockherberg wurde einst das Starkbier erfunden, was die Fastenzeit durchaus erträglicher macht. Doch bevor dort am 13. März zum Auftakt ebenjener Starkbierzeit wieder das traditionelle Politiker-Derblecken bundesweite Beachtung findet, treffen sich am 23. Februar die Narrischen zur wohl frivolsten Faschingsparty der Republik. Bereits zum 41. Mal lädt der Schabernackt-Ball unter dem Motto „Kommen’s so oder so – aber mit’m bisserl was o“.

  • Das trinken Sie: Paulaner Bier 
  • Das tragen Sie: wenig. Einzige Einschränkung: Die Scham muss bedeckt sein.
  • Das sagen Sie: „Ja, bist du narrisch!“

Weitere Infos unter www.schabernackt.de

2. Sympathisch und Katerfreundlich

Knapp 60 Kilometer südöstlich von Berlin liegt das Machtzentrum des ostdeutschen Karnevals. Mit 100.000 Jecken rund um den „Zug der fröhlichen Leute“ am Sonntag vor Rosenmontag ist Cottbus das Rio der Lausitz. Der Zug endet auf dem Viehmarkt, wo man im Festzelt bis tief in die Nacht weiterfeiern kann – und zwar dank eines regionalen Vorteils besonders hemmungslos: Die obligatorischen Spreewaldgurken sind eine super Kater-Prophylaxe.

  • Das trinken Sie: Pils und Schnaps (Gurken nicht vergessen!) 
  • Das tragen Sie: was Sie wollen. So genau nimmt das hier keiner. 
  • Das sagen Sie: „Cottbus helau!“  

3. Ländlich und Gediegen

Verglichen mit dem Rheinland, wo all die aufgestrapsten Jecken bisweilen das Gefühl vermitteln, man sei auf dem Straßenstrich gelandet, gleicht die badisch-alemannische Fasnet rund um Freiburg einem Freilichtmuseum. Die Zünfte pflegen uralte Traditionen, Häs (Kostüm) und Larve (Holzmaske) sind oft Erbstücke – die Partys aber neuzeitlich und besonders heiß in kleinen Narren-Hochburgen wie Waldkirch, Villingen oder Endingen.

  • Das trinken Sie: öfter mal einen Schnaps gegen die Kälte 
  • Das tragen Sie: Nachthemd und Zipfelmütze beim Hemdglunker-Umzug am „schmutzige Dunschtig“ (schmutziger Donnerstag)
  • Das sagen Sie: „Narri, Narro!“

4. Weinselig und Sehenswert

Etwas politischer als in Köln und Düsseldorf fallen die Sitzungen der Määnzer Fassenacht aus, bei der Straßenfastnacht draußen wird aber ähnlich ausgelassen gefeiert. Höhepunkt, na klar: der Rosenmontagsumzug. Am besten platzieren Sie sich rund um den Schillerplatz und den Fastnachtsbrunnen. Im Anschluss geht die Party im Freien und in den umliegenden Kneipen weiter. Neben flüssiger Nahrung greift der Mainzer traditionell zu „Weck und Worscht“, also Brötchen und Fleischwurst. 

  • Das trinken Sie: Woi (Wein) 
  • Das tragen Sie: Superman-Kostüm (spendet Wärme und Extra-Muckis)
  • Das sagen Sie: „Helau!“

5. Ungeniert und Witzig

Im Rheinland, der am schwersten vom Karneval betroffenen Region Deutschlands mit den Epizentren Köln und Düsseldorf, kann man von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch fast jederzeit in jedem Kostüm in jeder Kneipe auftauchen und bleibt maximal eine Minute allein. Am Rosenmontag gilt das auch für die Straßen. Je eine Million Jecken kommen zu den Zügen. Am heißesten ist es dann in den Gaststätten am Alten Markt (sprich: „am Altermarkt“ mit Betonung auf Alter). Alter, was für ne Party! 

  • Das trinken Sie: Kölsch (in Düsseldorf: Alt)
  • Das tragen Sie: Krankenschwesterntracht (in Düsseldorf darf’s weniger Selbstironie sein) 
  • Das sagen Sie: „Alaaf!“ (in Düsseldorf: helau)
Autor: Florian Boitin
Autor: David Goller, Playboy-Redakteur
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