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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Sparsam reisen

Per Mitsegelgelegenheit durch die Karibik

Fast für lau: So segeln auch Sie in der Karibik

Finanzkrise im Portemonnaie, aber trotzdem Lust auf einen Segelurlaub? Kein Problem! Wir zeigen Ihnen, wie Sie per Mitsegelgelegenheit in See stechen, ohne dafür viel Geld auszugeben.

Mal ehrlich, trotz jugendorientierten Reedereien wie Aida und Co., bleiben Kreuzfahrten eher eine Rentnerveranstaltung. Mehr Abenteuer verspricht dagegen eine Fahrt auf einem echten Segelschiff, bei der man selbst auch richtig zupacken darf. Und hier wären wir auch beim Stichwort: Zupacken. Denn wer sich nicht zu schade ist, auf Segelschiffen auch selbst mit Hand anzulegen, der kann sich von Agenturen an Bootseigner vermitteln lassen und einfach mitsegeln.

Natürlich sollte man als Anfänger seine Ziele nicht zu hoch stecken. Bei Atlantiküberquerungen sieht man oft tagelang kein Land und schon ein Frachter am Horizont wird zum Highlight – Depression und Langeweile fahren bei langen Touren auf dem offenen Meer immer mit. Schöner sind da schon Segeltrips entlang der Küste, zum Beispiel rund um die kroatischen Inseln oder auch etwas exotischer in der Karibik. Je nach Agentur werden die Routen individuell mit der Crew abgestimmt. Dann können diverse Badeausflüge sowie Land- und Tauchgänge mit eingeplant werden.

So funktioniert das Prinzip

So manch vermögender Bootseigner hat selbst nicht die Zeit oder Lust, sein Schiff in das karibische Sommerrevier zu fahren. Daher beauftragt er eine Crew damit. Im Gegenzug dafür, dass die Crew sein Boot nutzen darf, muss er ihr nichts für die Überführung bezahlen. Nach dem Prinzip „Hand gegen Koje“ ist beiden Seiten gedient. Der einzige, der ein Honorar erhält, ist meist der Skipper, also der Verantwortliche an Bord. Andere Schiffseigner wiederum möchten zwar gerne segeln, es fehlt allerdings die Crew für eine größere Tour.

Bei anderen Mitsegel-Modellen tut man sich mit Gleichgesinnten zusammen und chartert das Boot gemeinsam. Eine weitere Möglichkeit kostenlos mitzufahren, ist die, dass man sich im Gegenzug an Wartungsarbeiten im Winter beteiligt. Segelschulen bieten ebenfalls Segeltouren an, allerdings wird hier oft eine Kostenbeteiligung fällig.

Das sollte man vorher bedenken

Wenn es darum geht, an eine Mitsegelgelegenheit zu kommen, sind besonders beim Model „Hand gegen Koje“ erfahrene Anwärter im Vorteil. Manchmal werden Restplätze aber auch mit blutigen Anfängern besetzt. Denn selbst wenn man sich als talentlos erweisen sollte, was das Segeln anbelangt, kann man sich womöglich auf andere Art nützlich machen. Zum Beispiel als Kombüsenkoch. Dennoch sollte man sich vorab zumindest mit einigen Begriffen der Segelsprache vertraut machen.

Dann kommt es an Bord zu keinen Missverständnissen und man blamiert sich nicht gleich am ersten Tag. Außerdem ist es ratsam, zumindest schon mal auf einem Schiff mitgefahren zu sein. Denn wenn man mitten auf dem Atlantik seekrank wird, ist der nächste Hafen meistens weit weg. Auch Flexibilität trägt dazu bei, eine attraktive Mitsegelgelegenheit zu finden. Oft werden spontan Plätze frei, wer dann schnell reagieren kann, ist im Vorteil. Im Internet existieren zahlreiche Mitsegelbörsen – von kommerziellen Agenturen bis hin zu kostenlosen Angeboten. Ganz gratis ist die Sache natürlich nicht. Die Anreise zum Ausgangshafen und die Rückreise vom Ziel muss man aus eigener Tasche bestreiten.

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Autor: Tim Geyer, Redakteur
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