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Fünf Regeln,

um die Arbeit nicht mit nach Hause zu nehmen

So nehmen Sie Ihre Arbeit nicht mit nach Hause

Würden Sie gerne erfolgreich im Job sein ohne ständig die ganze Arbeit nach Feierabend mit nach Hause zu nehmen und dem Partner damit in den Ohren zu liegen? Hier sind fünf Tipps, wie Sie das schaffen können

Wer kennt das nicht? Das Telefon in der Arbeit klingelt den ganzen Tag Sturm, Sie müssen zig Aufgaben erledigen, dann noch schnell die Konferenz mit der Chefetage, ein wichtiges Meeting – willkommen im allgemeinen Arbeitstrubel. Bevor sie es sich versehen, gehen Sie im Chaos unter und überambitioniert wie Sie sind, halsen Sie sich immer weiter Arbeit auf. Und wenn Sie endlich heimkommen? Dann kennen Sie nur ein Thema: die lieben Jobprobleme.

Der Partner findet es alles andere als toll und mal Hand aufs Herz – für Sie ist die Situation auch nicht gerade angenehm. Wie verraten Ihnen, wie Sie gar nicht erst in den Teufelskreis geraten und die Arbeit dort lassen, wo sie hingehört.

1. Erledigen Sie nicht die Arbeit anderer Leute

Ja, wir wissen dass das leichter gesagt als getan sein mag. Wichtig bei dieser ersten Regel ist allen voran die richtige Dosierung. Was das bedeutet? Natürlich werden Sie auf Ihren Chef einen bleibenden Eindruck hinterlassen, wenn Sie so viel wie möglich erledigen und besonders gestresste Kollegen auch mal entlasten. Dennoch müssen Sie darauf achten, dass dies weder zu häufig noch aus unnötigem Anlass heraus entsteht. Bloß weil die werte Kollegin Frau Meier jeden Tag eine eineinhalbstündige Mittagspause mit ihrem Ehemann beim Italiener schräg gegenüber genießt, brauchen Sie nicht in Teufels Küche geraten und alle Leute abtelefonieren, die auf Frau Meiers Liste gestanden hätten.

Aus unerwarteten Krankheitsfällen heraus oder wenn bei Ihnen in der Firma einfach so momentaner Personalmangel bestehen sollte, dann ist die ein oder andere Überstunde berechtigt. Ansonsten: schnell Grenzen ziehen!

Video: Flirten im Büro – Wie weit kann man gehen?

2. Nehmen Sie sich Ihre Mittagspause

Auch wenn es in Ihrem Büro zum Trend wird, die Mittagspause ausfallen zu lassen, um das Streber-Image aufrecht zu erhalten: Denken Sie nicht mal daran! 1. Eine Stunde Pause steht in einer 9- bis 18 Uhr-Schicht jedem zu und 2. Jeder braucht seine Pause und zwar nicht bloß, um den Hunger zu stillen, sondern auch um mal richtig gut durchatmen zu können. In den Pausen können Sie schon lernen, was nach dem Feierabend beibehalten werden sollte: Blenden Sie alles rund um Ihren Job aus und denken Sie an etwas, was Ihnen Freude bereitet, z.B. an einen Einkaufsbummel mit Freunden nach Feierabend, den gemütlichen Fernsehabend zur Primetime, etc. Dann haben Sie schon etwas, worauf Sie sich nach dem Arbeitsstress freuen können.

Ein kleiner Tipp am Rande noch: Wenn Sie wissen, dass ein paar Ihrer Kollegen nur über den Job reden können, gehen Sie ruhigen Gewissens auch mal ohne sie essen. Sie neigen ja ohnehin schon dazu, nicht abschalten zu können – überdrehte Kollegen (und seien Sie auch noch so nett) werden da bestimmt nicht helfen. Wer abschalten kann, der arbeitet anschließend besser, hat Sabine Sonnentag von der Uni Mannheim in ihrer Überblicksarbeit im Fachblatt „Current Directions in Psychological Science“ herausgefunden. "Empirische Studien haben gezeigt, dass Angestellte, die sich in der Freizeit in Gedanken eher von ihrer Arbeit lösen können, zufriedener mit ihrem Leben sind, weniger Symptome psychischer Belastung zeigen und trotzdem im Beruf engagiert sind", schreibt Sonnentag darin.

3. Setzen Sie sich Ihre Ziele nicht zu hoch

Chefs haben häufig das Talent, das hervorzuheben, was noch im Betrieb verbessert werden sollte und an welchen Ecken und Enden noch intensiver gearbeitet werden sollte. Das ist ganz normal und gehört nun einmal zu den Aufgabenbereichen eines Vorgesetzten, auch wenn es doch mal sooo schön wäre, ein Lob für seine Mühen zu erhalten. Machen Sie sich nichts daraus und lassen Sie sich nicht noch mehr unter Druck setzen! Es wissen ohnehin schon alle, dass Sie ein fleißiger Mitarbeiter sind, auf den Verlass ist. Übertrieben hohe Erwartungen an sich selbst stellen, wird Sie nicht kreativer machen.

Ganz im Gegenteil: Dieser Stress kann krank machen und Ihr Herz gefährden, wie eine diesjährige Studie aus dem Medizinjournal „Lancet“ belegt. Demnach hätten Menschen, die sich stärker am Arbeitsplatz stressen und ein hohes Arbeitspensum haben, ein mehr als 20 Prozent erhöhtes Risiko für Herzinfarkt. Also: Einfach mal öfter einen Gang zurückschalten – oder zwei oder drei.

4. Vergessen Sie Ihr Privatleben nicht

Ganz gleich, ob Sie nun gerade in einer festen Beziehung sind oder als Single in einer 33-Quadratmeter-Wohnung leben: Der Job ist und darf nicht alles sein. Da das liebe Privatleben in Bergen aus Aktenordnern untergehen kann, ist das zeitige Organisieren das A und O. Am Freitagabend muss der Männertag mit Ihren Kumpels rot im Terminkalender angestrichen sein – was genau Sie da unternehmen, wissen Sie am allerbesten. Falls Sie eine Freundin haben, unternehmen Sie was Nettes am Wochenende.

Das „Weggehen“ hat den deutlichen Vorteil, dass man immer mehr erlebt und neue Leute kennenlernt, als bei der WG-Party daheim. Und zu Hause kommen bekanntlich die „bösen“ Gedanken an den Job schneller zurück, als wenn Sie neue Abenteuer suchen. Wer weiß? Vielleicht treffen Sie ja endlich die Frau Ihres Lebens, die Ihren Kopf für die essentiellen Dinge im Leben wieder gerade biegt...

5. Denken Sie nicht, dass dieser Job ihr Letzer sein muss

Was zunächst vielleicht seltsam klingen mag, sollten Sie sich als realistische Option immer vor Augen führen: Dieser Job wird nicht Ihr Letzter sein! Sammeln Sie ruhig ein bisschen Selbstbewusstsein an und gestehen Sie sich ein, wie viel Sie bislang schon in Ihrem Beruf und spezifisch in Ihrer Firma erreicht haben. Und weitaus zentraler: Sollten Sie wirklich mal über längere Zeit nicht nur gestresst, sondern regelrecht unglücklich in Ihrer Firma sein, forcieren Sie die Dinge nicht und fallen Sie in keine Depression. Schauen Sie sich nach aktuellen Jobangeboten im Internet um, denn irgendwas geht immer. Blicken Sie nach vorne, wie es sich für einen Mann Ihres Ranges gehört.

Autor: Laura Popescu
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