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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Männerspielzeug von der IFA 2016

Worauf wir uns bei der Funkausstellung freuen

Super-Gadgets 2016

Frisch von der Funkausstellung in Berlin (2.-7. September 2016). Das sind die heißesten Gadgets in diesem Technik-Herbst!


Sound in alle Richtungen

Sie sehen ja ein bisschen aus wie 70er-Jahre Lavalampen ohne Lava. Und ihr Klang dürfte spacig-cool sein. Denn er geht raumfüllend in alle Richtungen. Bang und Olufsen präsentiert mit BeoSound 1 und BeoSound 2 zwei neue, drahtlose Lautsprecher, die über eine kleine Schallpyramide im Kopf die Mittel- und Hochtöne 360° in alle Richtungen abstrahlen. Der Bass kommt aus dem "Lampen"-Fuß, und das ist auch gut so. Die 3,5 bis 4,1 Kilo schweren Soundsysteme haben Aluminium-Gehäuse und leisten 60 bzw. 102 Watt. Der Akku hält bis zu 16 Stunden. Musik kann per AirPlay, Google Cast, DLNA und Bluetooth gestreamt werden. Preise: 1295 bzw. 1695 Euro

Flach as Flach can

Acer stellt mit dem Swift 7 das dünnste Notebook der Welt vor. Es ist nur 9,98 mm dick und wiegt gerade einmal 1100 Gramm. Das Gehäuse besteht aus massivem Aluminium, und das 33,8 cm (13,3-Zoll) große Display wird aus ultrahartem Gorilla-Glas gefertigt – der Flachmann dürfte also einiges aushalten. Full HD-Auflösung ist fast schon selbstverständlich: Akkulaufzeit: bis zu 9 Stunden. Preis: 1.299 Euro. Es gibt auch Einsteiger-Swifts zu Preisen ab 399 Euro.

Rundumblick live

Periscope, Facebook Live – Streaming ist in. Doch live ein 360 Grad-Video zu senden – das ist neu. Der „GoXtreme 360° Live Stream Dome“ nimmt 360°-Videos für Virtual-Reality in FullHD (1080p bis 60fps) auf. Der Nutzer kann sein Video direkt ins Internet streamen und in Echtzeit auf Facebook oder YouTube veröffentlichen. Endlich sind unsere Zuschauer also virtuell im Raum dabei, während wir die Leute um uns herum nerven: mit unserer Kamera die Party crashen oder uns auf einem Konzert die freundlichen "Nun-muss-aber-mal-gut-sein"-Schultertapser unserer Hinterleute einfangen. Ab Ende September im Handel. Preis: 250 Euro

Ja wo simmer denn? Yosimite!

Fitbit "Abenteuer" ist eine neue Serie persönlicher, nicht wettbewerbsorientierter Challenges, mit denen Fitbit die Träger seiner Armbänder zu noch mehr Bewegung anspornen sollen. Und jetzt mal stillsitzen und sich die Features anhören: Man kann nämlich daheim die großartigen Landschaften und Routen des Yosemite National Parks virtuell erkunden oder den TCS New York City Marathon mitlaufen – obwohl man gar nicht vor Ort ist. Die Distanzen, die man mit seinem Fitbit erfasst, entsprechen den tatsächlichen Routen (naja, ein Marathon ist eben überall auf der Welt gleich lang). Zusätzlich motivieren lustige Nebeninformationen (sie nennen es "Fun Facts") und atemberaubendes Bildmaterial zu mehr Bewegung. Aber aufgemerkt: nicht zu lange aufs Display schauen, wir wollen doch laufen, laufen, laufen... Das Feature ist ab sofort per Download über die kostenlose Fitbit-App zu haben. Angeblich bewegen sich erste Testnutzer der Funktion durchschnittlich 1,5 Kilometer pro Tag mehr. So, und jetzt wieder aufstehen. Los!

Drohnen – Klappe, die Erste

So würde wohl eine Drohne aussehen, wenn Apple sie gestaltet hätte... Und mehr noch. Das Ei hat die erste gestenbasierte, einhändige Drohnenkontrolle der Welt, verspricht der Hersteller (ob er Recht hat oder nicht, sagt Euch gleich das Licht, nein der nächste Absatz...). Mithilfe des so genannten „Maestro“-Systems startet und landet die PowerEgg-Drohne mit dem Drücken eines einzigen Knopfs. Per Gestenerkennung, Beschleunigungsmesser und Gyroskopen kann der Anwender mit seinem Flug-Ei interagieren. „Hoch und runter“, „links und rechts“ sowie „nah und fern“ werden durch einfache Arm- und Handbewegungen gesteuert. Ein normaler Controller ist allerdings auch im Lieferumfang enthalten. Weitere Features: Follow-Me-Funktion, Videos in 4K, Auto-Return. Nach dem Start klappt das Ei selbsttätig seine Füße ein und vor der Landung wieder aus (was sinnvoll ist). Preis: 1500 Euro. Vorbestellungen sind ab sofort hier möglich.

Drohnen – Klappe, die Zweite

So, und jetzt das Ganze nochmal von vorn. Fast alle Features der Poweregg-Drohne von oben gibt’s auch in kleiner und billiger. Aber, zugegeben, nicht ganz so cool verpackt. Dafür ist die Zerotech „Dobby“ ist kaum größer als ein Smartphone. Sie kann mit eingeklappten Propellern sogar in der Hosentasche transportiert werden. Selfies schießt sie mit 13MP und Videos in 1080p, sie folgt dem Besitzer automatisch per Gesichtserkennung und bietet eine Reihe professioneller Video-Einstellungen inklusive Bildstabilisierung. Sie wird per App, Sprachebefehl oder Gesten gesteuert und überträgt Fotos und Videos direkt in den Fotoordner des Smartphones. Also eine Art fliegender Selfie-Stick. Ab Ende September im Handel. Preis: 469 Euro

Drohnen – Klappe, die Dritte

Drohnen, Drohnen, nichts als Drohnen. Auch die Internationale Funkausstellung ist voll von den kleinen Dingern. Das Geschäft mit den fliegenden Augen will sich offenbar keiner entgehen lassen. Jetzt baut auch Archos welche. Klein und leicht und billig, das scheint das Motto zu sein. Die Archos-Drohne wiegt nur 135 Gramm. Video in HD-Qualität (aber Achtung, die Kamera hat leider nur 1 Megapixel), Steuerung wahlweise per Fernbedienung oder App, maximale Flughöhe 50 Meter, Vmax 25 km/h, LED-Beleuchtung, neun Minuten Flugzeit, Wechselakku. Was will man mehr? Eigentlich nichts, wenn man bedenkt, dass das Ganze keine 100 Euro kostet.

Keine Kabel und kein Mucks

Mit seinen „QuietComfort 35 around-ear headphones“ und den „QuietControl 30 in-ear headphones“ will Soundspezialist Bose „ein neues Level bei der kabellosen Geräuschunterdrückung“ erreichen (ein neue Level der umständlichen Namensgebung haben sie zumindest sicher). Die Drosselung der Umgebungsgeräusche kann der Nutzer jetzt nämlich selbst regulieren. Auch andere Hersteller werden dieser Tage ähnliche Systeme prösentieren, Sony etwa. Je nach Situation – Bahnfahren, Sonnenstuhl, Streit mit der Liebsten – kann man dann künftig selbst entscheiden, wie stark die Störgeräusche ausgeblendet werden. Ab sofort im Handel. Preis: ab 300 Euro

Handy-Fotos wie aus einer Spiegelreflex. Really?

Nubia, die Edelmarke des chinesischen Smartphone-Herstellers ZTE, will mit ihrem neuen Flaggschiff den Markt entgültig aufrollen (in China sind sie bereits die Nummer 1). Und das Z11 hat es tatsächlich in sich. Das Display scheint überhaupt keinen Rahmen mehr zu haben. Die Lichtbrechung am Rand verschleiert den Blick auf ebendiesen, denn natürlich hat es einen... Und wenn er schonmal da ist, kann man direkt am Rand die Helligkeit regulieren. Auch eigene Steuerungsgesten soll man festlegen können. Doch kommen wir mal vom Rand zur Mitte: Vor allem die Leistung der Kamera klingt enorm. Nubia verspricht nicht weniger als „Meisterwerke in DSLR-Qualität“. Das "NeoVision 6.0 Feature" des Z11 ist ein DSLR-artiges Fotografiesystem und soll nie Dagewesenes ermöglichen: Man kann angeblich Langzeitbelichtungen ohne Stativ aufnehmen. Und das angeblich bis zu 72 Sekunden lang! Verwackelte Bilder gehören der Vergangenheit an, verspricht der Hersteller, der überdies noch eine Vielzahl von Kameramodi wie Clone Camera, Star Trail und Echtzeitfilter eingebaut hat. Damit werden Gewitterblitze ebenso sicher im Bild festgehalten wie nächtliche Straßenaufnahmen mit den typisch verwischten Spuren der Autoscheinwerfer. Das alles ohne Stativ? Klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Zu Preis und Erscheinungsdatum hüllen sich die Chinesen noch in Schweigen.

Spielen wie die Alten

Er sieht aus wie gerade aus Omas Wohnzimmer geklaut. Doch der "Bermuda" der britischen Firma GPO hat bei aller Nierentisch-Optik doch ein hochmodernes Herz. Mit MP3- und USB-Wiedergabe, eingebauten Stereo-Lautsprechern und sogar einer Aufnahmefunktion. So kann man seine alten Vinyl-Platten nebenbei gleich digitalisieren. Nur Bluetooth fehlt, aber für solche Ansprüche hat GPO noch einige andere Modelle im Angebot. Gesehen bei new-tech-products.com. Preis: ca. 320 Euro

Autor: Michael Görmann
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