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Aus und vorbei

Diese Gadgets haben 2016 nicht überlebt

Geräte und Software, die 2016 gestorben sind

2016 war ein Jahr der Abschiede – auch im Bereich der Technik. Gadgets und Software leben nicht ewig, und das Ende kommt manchmal überraschend. Die folgenden Produkte haben im Laufe des Jahres 2016 den Todesstoß erlebt. Die einen mit ordentlich Mediengetöse, die anderen klammheimlich. Und der Kunde seufzt "Sag zum Abschied leise 'Service?'". Denn wer sich, ohne es zu ahnen, noch kurz vor Schluss für ein todgeweihtes Produkt entschied, steht jetzt unter Umständen im Regen.

Hoverboards

Sie waren der Hit unterm Weihnachtsbaum 2015. Und in Deutschland werden sie (noch) verkauft. Doch das Ende hat bereits begonnen. Von der amerikanischen Verbraucherschutzbehörde wurden Hoverboards 2016 offiziell für „unsicher“ erklärt. Denn bei immer mehr Geräten ging urplötzlich der Akku in Flammen auf. Die Roller wurden daraufhin in Zügen, Bussen und auf Flughäfen verboten. 500.000 Geräte wurden zurückgerufen. In den USA ist das Hoverboard so gut wie verschwunden.

Im folgenden Video geht’s ab 1:50 heiß her:

 

Samsung Galaxy Note 7

Riesengau für den Handyhersteller: Das Galaxy Note 7 fing an zu brennen. Unzählige Unfälle endeten schließlich darin, dass Flugzeuge nicht mehr starteten, wenn ein solches Gerät an Bord war. Samsung musste eine Rückrufaktion starten. Nachdem auch einige Austauschgeräte in Flammen aufgingen, war die Katastrophe für das Unternehmen perfekt.

 

Videorekorder

Der letzte verbliebene Hersteller von Videorekordern, Funai Electric aus Japan, schloss im Juli die Produktionslinien. Zu Spitzenzeiten hatte Funai 15 Millionen Geräte pro Jahr produziert. Im vergangenen Jahr waren es noch 750.000 Stück.

Microsoft Sunrise

Erst im Oktober 2015 hatte Microsoft die App Sunrise gekauft. Und bereits weniger als ein Jahr später war wieder Sonnenuntergang für die feine Mischung aus Kalender und Social Media. Die Funktionen wurden in Outlook integriert.

iPhone-Kopfhöreranschluss

Das iPhone 7 kam, und der Kopfhöreranschluss ging. Wer Musik hören will, muss künftig einen Adapter verwenden oder per Bluetooth streamen.

Pebble

Erst der Liebling aller Smartwatch-Fans, jetzt so gut wie tot. Pebble hat seine Software-Entwicklung 2016 an Fitbit verkauft. Das bedeutet: Die Kunden stehen im Regen. Ohne Software-Updates dürften ihre Geräte bald wertlos sein. Wer das Projekt "Pebble 2" auf Kickstarter unterstützte, erhielt sein Geld nachträglich wieder zurückerstattet.

Picasa

Nachdem „Google Photos“ gestartet war, machte der beliebte Foto-Sharing-Dienst Picasa keinen Sinn mehr. Und wurde aufgegeben. Google Photos ist dem alten System weit überlegen – enttäuscht sind die treuen Picasa-Fans trotzdem.

BlackBerry

Der Erfinder der „tragbaren Email“ stellt jetzt keine eigenen Geräte mehr her. Stattdessen beschränkt sich die Firma künftig auf die Software, die Geräte werden von Partnerfimen gebaut.

Apple Cinema Displays

Die letzten großen Stand-Alone-Monitore hat Apple im Sommer aus dem Markt genommen. Grafiker, Fotografen und Gamer liebten sie. Doch das Ende kam nicht unerwartet. Bereits seit 2011 hatte es keine Thunderbolt-Modellpflege mehr gegeben. Zusammen mit LG arbeitet Apple angeblich zurzeit an neuen 4k- und 5k-Displays.

Motorola

Nachdem Lenovo die Marke Motorola gekauft hat, ist der Name gestorben. Nun heißt die Linie "Moto by Lenovo". Es ist das Ende einer sehr wechselvollen Geschichte. Der Erfinder des Walkie-Talkies und des legendären Klapp-Telefons „Star-Tac“ war 2012 bereits von Google geschluckt worden. Später wurde die Marke für einen Bruchteil des Kaufpreises an Lenovo weitergereicht. Immerhin: Die „Moto“-Palette umfasst weiterhin Smartphones, Wearables und Bluetooth-Headsets.

 

Video: Das ist Miss Januar 2017 Marisa Papen

Autor: Michael Görmann
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