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Größer, schneller, schärfer

Die Top 5 Trends der Mobilfunkmesse in Barcelona

Größer, schneller, schärfer – die Top 5 Trends der Mobilfunkmesse in Barcelona

Handys zum Falten, mobile Datenraten wie im heimischen WLAN oder Kameras mit fünf Linsen – auf dem Mobile World Congress in Barcelona präsentierte die Mobilfunkbranche, was uns dieses Jahr noch alles erwartet. Wir zeigen Ihnen schon mal unsere persönlichen fünf Highlights

Handys zum Falten

In Zukunft muss man sich nicht mehr zwischen Smartphone und Tablet entscheiden: Denn Handys wie das Galaxy Fold von Samsung lassen sich von einem normalen Handy – bei einer Bildschirmgröße von 4,6-Zoll – zu einem Tablet mit 7,3 Zoll Display aufklappen. Zum Vergleich: Ein aktuelles iPhone 8 von Apple besitzt einen 4,7 Zoll Display, das iPhone Xs einen 5,8 Zoll Display und ein Standard-iPad einen 9,7 Zoll Display. Damit löst Samsung einen Konflikt, den die meisten User im täglichen Gebrauch haben: Normalgroße Handys eignen sich zwar besser zum Telefonieren, aber nur auf übergroßen Displays kann man auch Videos vernünftig ansehen.

Der Klappmechanismus funktioniert über mehrere ineinander verschränkte Zahnräder, die im Inneren des Gehäuses liegen. Das Gerät soll gegen Ende April zunächst auf dem US-Markt für einen Preis von 1.980 Dollar erscheinen. Im zweiten Quartal kommt das Gerät dann vermutlich zu einem Preis von 2.000 Euro auch nach Deutschland. Aber auch andere Hersteller wie Huawei (mit dem Mate X) oder LG mit dem aus zwei Displayhälften bestehenden V50 ThinQ haben in Barcelona ähnliche Klapp- und Faltlösungen präsentiert.

Surfen wie zuhause

Nahezu alle Smartphone-Hersteller kündigten mit dem Auftakt des Mobile World Congress neue Handys für den 5G-Standard an. 5G steht für die fünfte Generation des Mobilfunknetzes, und soll langfristig den heutigen LTE Standard ersetzen. Mit 5G ist eine Datenübertragungsrate möglich, bei der sich beispielsweise ein 15 Minuten langes Video in Full-HD innerhalb von nur einer Sekunde herunterladen lässt. Samsung präsentierte das neue Galaxy S10 5G, LG das V50 ThinQ und Xiaomi sein Mi Mix 3 5G. Die meisten Geräte sollten spätestens bis Sommer in den Handel kommen, bis dahin wird es aber in Europa leider noch keine 5G-Netze geben.

Hierzulande sind laut Aussage der Telekom zwar schon die ersten Funkmasten im Testbetrieb, aber zu einem ersten kommerziellen 5G-Angebot wird es vermutlich erst gegen Ende des Jahres kommen.  In anderen Ländern dagegen wie den USA, Südkorea oder Japan hat der Aufbau des Netzes bereits begonnen. Langfristig geht die Telekom allerdings davon aus, dass man in Deutschland bis zum Jahr 2025 eine 5G-Netzabdeckung von 90 Prozent erreicht. Aus diesem Grund will man auch Lösungen wie den 5G Hub von HTC anbieten, der dann quasi als feste Station im Haushalt per Funk die Verbindung ins Internet aufbaut, und somit kabelverbundene Router überflüssig macht. 

Insektenoptik

Es erinnert ein bisschen an die Facettenaugen eines Insekts: Das neue Highend-Flaggschiff Nokia 9 Pureview (Nokia ist inzwischen eine Marke des finnischen Unternehmens HMD Global) besitzt eine so genannte Penta-Optik, entwickelt von Linsenspezialist Zeiss.

Insgesamt fünf Sensoren, zwei Farb- und drei Monochrom-Sensoren, nehmen fünf unterschiedliche Bilder auf, die dann mittels eines Algorithmus von der Software des Handys zu einer einzigen, besonders hochwertigen Aufnahme zusammengerechnet werden. Das Nokia 9 Pureview soll ab März 2019 für einen Preis von 649 Euro in den Handel kommen.

Displays vom Feinsten 

Während sich 4K-Displays im TV Bereich immer mehr durchsetzen, dümpelt man im mobilen Bereich meistens noch im HD-Bereich herum. Sony will seine Expertise aus dem Fernsehsegment aufs Handy übertragen und bringt bei seinem neuen Flaggschiff Xperia 1 eine Auflösung von 3840 x 1644 Pixel auf den Display.

Ein neuer Co-Prozessor, der von der TV-Sparte Bravia von Sony mitentwickelt wurde, skaliert dabei sämtliche Inhalte auf das 6,5 Zoll große Display im 21:9-Format. Das neue Spitzenmodell der Japaner kommt im Sommer 2019, für einen Preis von 950 Euro.

Tera ist das neue Giga

Fotos, Videos, Musik und hunderte Apps schlucken immer mehr Speicher auf unserem Handy. Auch wenn die meisten Top-Smartphones in der Regel bereits um die 128 GB internen Speicher besitzen, gilt nach wie vor die goldene Regel: Speicherplatz kann man nie genug haben.

Insofern verwundert es nicht, dass SanDisk jetzt auch im MircoSD Bereich die 1-TB-Grenze geknackt hat. Die neue 1-TB-Karte soll ab April 2019 zu einem Preis von 450 Dollar, also knapp 400 Euro, in den Handel kommen. 

Autor: Michael Brunnbauer
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