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Machen Sie's besser –

so muss ein Katertag nicht aussehen

Alkohol-Kater: Das können Sie dagegen tun

Sie lernen einfach nicht dazu: Nach jeder Partynacht und jedem Besäufnis mit den Jungs liegen Sie am nächsten Tag flach, fühlen sich hundeelend. Schluss damit! So wird der Tag danach nur halb so schlimm: Fünf Tipps, wie Sie dem Kater vorbeugen – und wie Sie ihn kurieren.

Es gibt genau zwei Gründe, einen Text über die Katerbekämpfung zu lesen: Entweder Sie stecken schon mittendrin in dem Schlamassel (dann lesen Sie am besten gleich bei Punkt sechs weiter) – oder Sie machen sich in Kürze auf, um (mal wieder) die Party Ihres Lebens zu feiern. In beiden Fällen gilt: Sie haben keine Zeit zu verlieren. Deshalb in aller Kürze: fünf Tipps zur Katervorbeugung – und fünf zur Katerbehandlung.

1. Grundlage schaffen

Essen Sie etwas, bevor Sie auf die Piste gehen. Und zwar am besten all die Sachen, von denen Ihnen Ernährungsberater sonst abraten: Pommes mit Mayo, Schweinebraten mit Kruste, Pizza mit Extra-Käse. Wenn Sie etwas Fett- und Kalorienreiches gegessen haben, steigt Ihnen der Alkohol später weniger schnell zu Kopf. Das Risiko, dass Sie schon nach zwei Drinks über die Tanzfläche robben, sollte sich so auf ein vertretbares Level verringern lassen.

2. Viel trinken (Wasser!)

Trinken Sie nach jedem alkoholischen Getränk ein Glas Mineralwasser. Wenn Sie sich dabei blöd vorkommen (beispielsweise weil der Barkeeper nach dem vierten Glas Wasser gefragt hat, ob Sie vorhaben Fische zu züchten; oder weil die Wiesn-Bedienung sich standhaft weigert die bestellte Mass Mineralwasser zu bringen), verschieben Sie das Wassertrinken auf später vor dem Schlafengehen. Da gilt dann aber: Für jeden Drink brav ein Glas Wasser stürzen. Warum das mit dem Trinken so wichtig ist? Alkohol entzieht dem Körper Wasser. Sie müssen ständig aufs Klo, verlieren wichtige Mineralien (wie Magnesium, Kalium, Natrium und Kalzium) und haben am nächsten Morgen schreckliche Kopfschmerzen und/oder Muskelkrämpfe.

3. Das Richtige trinken

Wenn Sie harte Sachen trinken, sollten Sie Wodka und Gin orziehen. Die enthalten weniger Methanol als beispielsweise Obstbrände, Whisky, Cognac oder dunkler Rum. Und Methanol gilt es möglichst zu vermeiden, denn die giftigen Abbauprodukte dieses so genannten Fuselalkohols verursachen Übelkeit und beeinträchtigen sogar die Herzleistung. Ob der Kater dadurch verschlimmert wird, dass man verschiedene Getränke durcheinandertrinkt, ist übrigens umstritten. Auch für die Richtigkeit der alten Regel: „Bier auf Wein, das lass sein; Wein auf Bier, das rat’ ich dir“ gibt es aus biochemischer Sicht keine Anhaltspunkte.

4. Snacks futtern

Greifen Sie hin und wieder zu Nüssen, Oliven, Käsehäppchen. Zum einen wird dadurch die Alkoholaufnahme ins Blut erschwert. Zum anderen können Sie so schon während des Trinkens dafür sorgen, dass ihrem Körper zumindest wieder ein paar Mineralien zugeführt werden. Nehmen Sie sich ein Beispiel an den Russen: Dort stehen bei einem anständigen Saufgelage den ganzen Abend lang Teller mit sauren Gurken und/oder eingelegten Tomaten auf dem Tisch. Und dass die Jungs dort was vom Saufen verstehen, wollen Sie ja wohl nicht ernsthaft bezweifeln, oder?

5. Mineralstoffe und Vitamine vorm Schlafengehen

Sollten Sie Vitamin B und Magnesium zu Hause haben, nehmen Sie vor dem Schlafengehen welches ein. Noch besser: Lösen Sie eine dieser in der Apotheke erhältlichen Brausetabletten, die eine Mixtur aus Mineralien und Vitaminen enthalten (ihre freundliche Apothekerin wird Ihnen da sicher was Gutes empfehlen), in einem großen Glas Wasser auf und spülen Sie das Zeug runter. Wenn Sie bereits ahnen, dass es morgen besonders schlimm werden könnte: Werfen Sie noch ein bis zwei Aspirin hinterher.

6. Kein Gegenbier

Sie sind nicht wirklich ein so kaputter Typ, dass Sie ihren Kater morgens gleich mit dem nächsten Bier zu bekämpfen versuchen, oder? Falls doch sollten Sie schon mal sparen für die Betty Ford Klinik. Für alle halbwegs Normalen, die mal irgendwo gehört haben, das so genannte „Gegenbier“ sei beim Kater hilfreich: Das ist Blödsinn. Es mildert den Schmerz bestenfalls für eine kurze Weile – dann schlägt der Kater zurück.

7. Viel trinken (ja ja, schon wieder)

Den Flüssigkeitsverlust vom Vorabend gleichen Sie am besten durch Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte aus. Starker Kaffee hilft natürlich dabei, wach zu werden. Falls Sie das aber gar nicht müssen (weil Wochenende ist, oder Sie so clever waren, sich einen Tag freizunehmen), sollten Sie die Finger vom Kaffee lassen: Er belastet Ihren vermutlich ohnehin schon geschundenen Magen.

8. Katerfrühstück

Im Prinzip geht es beim Katerfrühstück vor allem darum, Ihren Mineralstoffhaushalt wieder auszugleichen. Ideal ist also alles, was massenhaft Mineralien und Vitamine enthält: Heringssalat, Essiggurken, Rührei, Vollkornbrot, aber auch frisches Obst und Gemüse. Sollte Ihr Magen Probleme machen, versuchen Sie es erst mal mit einem Stückchen Toastbrot ohne Belag oder einer heißen Brühe.

9. Frische Luft schnappen

Falls Sie es irgendwie schaffen: Raffen Sie sich auf und gehen Sie ein wenig vor die Tür. Die Bewegung regt Ihren Kreislauf an. Sollte die Sonne scheinen, tragen Sie dabei eine Sonnenbrille. Das grelle Licht kann das Pochen im Kopf noch verstärken.

10. Gesellschaft genießen

Ein gemeinsam mit Freunden verbrachter Katertag kann genau so schön sein, wie die gemeinsam verbrachte Partynacht zuvor. Zusammen auf der Couch lümmeln, DVDs gucken, irgendwann Pizza bestellen oder ein paar Steaks auf den Grill werfen. Großartig. Bisweilen sogar so großartig, dass man fast schon wieder Lust bekommt, gemeinsam auf die Piste zu gehen.

Autor: Alexander Neumann-Delbarre
Der Alkohol und der Kater - So werden Sie ihn schnell wieder los
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