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Der Oscar

Kleiner Mann, heiß begehrt

Die skurrilsten Fakten über den Oscar

Wenn sich Frauen in Kleider einnähen lassen, dann ist es wieder soweit: Es ist Oscar-Zeit. Wir haben uns näher mit dem legendären Goldjungen befasst. Bühne frei – hier kommen Fakten und Skurrilitäten über das größte Tamtam im Showbizz

Er ist nur knapp 35 Zentimeter groß und trotzdem der begehrteste Mann in Hollywood: der Oscar, oder wie er eigentlich heißt, der „Academy Award of Merit“. Seit 1929 wird die fast vier Kilo schwere, mit 24-karätigem Gold überzogene Statue von der US-amerikanischen „Academy of Motion Pictures“ in 30 verschiedenen Kategorien vergeben. Insgesamt mehr als 5500 Mitglieder der Academy entscheiden dabei über Tops oder Flops des Jahres. Vor den Bildschirmen tummeln sich am Oscar-Abend über 800 Millionen Menschen, die wie gebannt auf den magischen Satz: „And the Oscar goes to…“, warten.

Daher hat der Oscar seinen Namen

Angeblich stammt der Spitzname von der Sekretärin des MGM-Studio-Präsidenten Louis B. Mayer, die fand, der kleine Goldjunge sehe ihrem Onkel Oscar äußerst ähnlich. Anderen Überlieferungen zur Folge, soll sich Walt Disney in einer Dankesrede für den Oscar bedankt haben, weil er gehört hatte, dies sei der neue Kosename für den „Academy Award of Merit“.

Egal jedoch, woher der Name stammt, eines steht fest: Alle wollen ihn – und wer ihn hat, gibt ihn nicht wieder her. Außer natürlich Meryl Streep, die ihren ersten Oscar vor lauter Aufregung auf dem Klo vergaß.

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Oscar-Skurrilitäten gibt es nicht zu knapp

Das ist bei weitem nicht die einzige Skurrilität, die die Oscars zu bieten haben. Denn wer denkt, den Preis bekommt man nur für ausdauernde, brillante Leistungen, der irrt. So bekamen Anthony Quinn und Judi Dench den Oscar für einen Quickie: Dench heimste die Statue für ihren 8(!)-minütigen Auftritt als Queen in „Shakespeare in Love“ ein und Quinn hatte einen immerhin neun Minuten dauernden Auftritt im Film „Vincent van Gogh – Ein Leben in Leidenschaft“. Während diese beiden also für zeitlich geringen Aufwand einen der begehrten Oscars erhielten, zeigte Großmeister Walt Disney, dass sich viel Arbeit auch in vielen Oscars niederschlägt. Nicht nur das er mit 26 Oscars die Liste der Preisträger anführt, nein, er erhielt auch im Jahr 1939 für „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ einen Oscar sowie sieben Miniausgaben des Goldjungen.

Oscar-Dankesreden mit Stil

Eine gute Dankesrede ist genauso schwer zu schreiben, wie ein Eheversprechen. Nicht zuletzt deswegen gehen die meisten Dankesreden der Stars nicht an die Nieren, sondern gewaltig auf die Nerven. Doch eine Handvoll von Hollywood-Größen hat mit ein bisschen Understatement oder auch Arroganz gezeigt, dass es auch anders geht: Marlon Brando (Oscar als bester Hauptdarsteller in „Der Pate“, 1972) lehnte den Oscar ab und schickte stattdessen den Apachen Sacheen Littlefeather auf die Bühne, der sich für die Rechte der Indianer in der Filmindustrie aussprach. Shirley Mac Laine nahm zwar ihren Oscar entgegen, machte aber gleichzeitig süffisant ihren Unmut über ihre lange Zeit ohne den Oscar Luft: „Ich habe mich 26 Jahre gefragt, wie es sich wohl anfühlt. Vielen Dank für die Beendigung dieser Spannung. […] Ich habe ihn verdient.“

Genauso von sich selbst überzeugt war der „Titanic“-Schnulzenkönig James Cameron, der sich für seinen Oscar mit dem Filmzitat „Ich bin der König der Welt“ bedankte. Dustin Hoffmann, der den Oscar für seine Hauptrolle im Scheidungsdrama „Kramer gegen Kramer“ einheimste, konnte sich eine Zote nicht verkneifen: „Typisch, ein Riesenschwert und keine Genitalien“. Doch am besten hat es der Altmeister des subtilen Horrors gehalten. Alfred Hitchcock bedankte sich mit einem schlichten „Thank you“.

Autor: Lena Iker
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