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Die Färöer Inseln

Das bestgehütetste Geheimnis des Nordatlantiks

Die Färöer Inseln – das bestgehütetste Geheimnis des Nordatlantiks

Kaum ein Land ist so unbekannt wie das Archipel im Nordatlantik. Doch wer die 50.000 Einwohner und 100.000 Schafe besucht, den erwartet nicht nur eine dramatische Landschaft, sondern auch außergewöhniche Kultur und ein lebendiges Nachtleben. Der Berater nimmt Sie mit auf die letzten Abenteuerinseln dieser Welt.

Die Färöer Inseln liegen weder in der Karibik noch sind sie der Fantasy von J. R. R. Tolkien entsprungen. Dennoch ist die Assoziation mit dem „Herr der Ringe“-Autor gar nicht so abwegig. Dramatische Felslandschaften und moosgedeckte Holzhäuser zwischen grünen Hügeln würden den Hobbits sicher auch gefallen. Die 18 Inseln des Archipels liegen zwischen England, Island und Norwegen, mitten im rauen Nordatlantik. Die gastfreundlichen Inselbewohner nennen sich selbst Färinger und stammen von weniger gastfreundlichen norwegischen Wikingern ab. Obwohl sie durch das gemeinsame Gesundheitssystem, Vertretungen im jeweiligen Parlament und die Währungsunion an Dänemark gebunden sind, sind die Färöer Inseln Seit 1948 faktisch unabhängig. Bekräftigt wird das durch die eigene Sprache Färöisch und eine eigene Fußballnationalmannschaft. Legendär ist das EM-Qualifikationsspiel Färöer gegen Österreich, bei dem 1990 die Insulaner die Alpenrepublik mit 1:0 besiegten. Torkil Nielsen, der den entscheidenden Treffer erzielte und der Torwart Jens Martin Knudsen gelten seitdem als Nationalhelden und noch heute wird das Spiel in Liedern besungen. Eine weitere Besonderheit ist die hohe Dichte an Künstlern, Lyrikern und Musikern. Die Färöer Inseln sind ein Paradies für Kreative.

Färöer Inseln: Zwischen Abenteuer- und Erholungsurlaub

Die Inseln sind gleichermaßen ideal für Erholungsuchende und Abenteurer. In windstillen Momenten wird die Ruhe höchstens vom Austernvogel, dem Nationalvogel unterbrochen. Vogelfreunde sollten besonders nach Mykines eine XL-Speicherkarten für die Kamera mitnehmen. Die Insel ist bekannt für ihre Artenvielfalt und wird vom günstigen Hubschraubershuttle angeflogen. Wenn Sie das Zentrum der Einsamkeit suchen, bietet sich ein Ausflug nach Lítla Dímun an. Zur kleinsten und einzigen unbewohnten Insel organisieren verschiedene Veranstalter Trips. Nach einem Segelturn und einem längeren Aufstieg zum höchsten Punkt der Insel werden Sie mit einem Sonnenuntergang belohnt, den man nicht so schnell vergisst. Angeltrips entlang der insgesamt 1.289 Kilometer langen Küstenlinie werden zum Beispiel von Alpha Pilot und Blástein angeboten. Falls Sie die Unterwasserwelt, zum Beispiel bei einem Höhlentauchgang erkunden wollen, sind Sie bei Faroe Dive richtig. Setzten Sie sich zur Erholung am nächsten Tag in ein Taxi und lassen Sie sich über eine der Inseln chauffieren. Die Färinger sind stolz auf ihr kleines Land und mit etwas Glück entpuppt sich der Taxifahrer als kostenloser Tourguide.

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Tórshavn: Kleine Hauptstadt mit großer Barauswahl

Wenn Sie sich an der atemberaubenden Natur satt gesehen haben, überzeugt die Hauptstadt Tórshavn trotz ihrer nur annähernd 20.000 Einwohner mit exzellenten Restaurants, geschäftigen Bars, und Clubs, die sich vor dem Festland nicht zu verstecken brauchen. Freunde der gehobenen Küche leiten einen perfekten Abend am besten im „Koks“ ein. das Drei-Sterne-Restaurant gehört zum Hotel Føroyar und bietet neben Neuinterpretationen einheimischer Gerichte auch eine wunderschöne Aussicht über die Inseln. Bodenständiger geht es bei Elisabeth zu, die in ihrem gleichnamigen Restaurant (Tierfreunde müssen jetzt ganz stark sein) Papageientaucher auf traditionelle Weise zubereitet. Ein guter Ort um in die Nacht zu starten ist die Hvonn Brasserie. Im ersten Stock befindet sich ein Kaffee mit Live-Jazz und Blues und im zweiten ein Restaurant, in dem sich alle Altersgruppen mischen. Eine gute Auswahl an Live-Konzerten gibt es außerdem im Nordic House. Im „Sirkus Føroyar“ kann man einheimische Künstler treffen und mit einem Föroya Bjór anstoßen. Das "Sirkus" verfügt auch über eine kleine Tanzfläche, aber hier geht es eher um gute Gespräche und gutes Bier. Da die Färinger spät ausgehen, füllt sich das Sirkus erst gegen 2 Uhr morgens. Danach geht‘s in einen der Clubs. Das „Deep“ spricht eher ein junges Publikum an, anders ist es im „Eclipse“ und direkt darüber im „Rex“, hier trifft man auf die schönste Seite Skandinaviens – hohe Frauenquote garantiert! Auch nach der Sperrstunde um 4 Uhr ist die Nacht noch nicht vorbei. Die ganz harten treffen sich jetzt am ”Steinatún” Im Stadtzentrum, um dort feuchtfröhlich in den Morgen zu feiern.

The land of maybe: Über Wetterkapriolen und die ewige Dunkelheit

Als die Engländern die Inseln im Zweiten Weltkrieg besetzten, gaben sie ihnen den Namen „The land of maybe“ und spielten damit auf das launische Wetter an: Durchschnittlich an 280 Tagen öffnet der Himmel seine Schleusen. Doch die starken Niederschläge sind meist örtlich begrenzt und das Wetter kann sich jederzeit ändern. Man kann buchstäblich alle vier Jahreszeiten an einem Tag erleben. Die beste Reisezeit ist von Juni bis August, wenn die Tage am längsten sind und die Temperaturen auf durchschnittlich 13°C steigen. Durch die Lage im Golfstrom pendelt sich die Durchschnittstemperatur selbst im Januar bei 3°C ein, jedoch ist es dann die meiste Zeit dunkel und viele Hotels haben geschlossen. Um von Insel zu Insel zu gelangen, nehmen gemütliche Zeitgenossen die Fähre. Schneller und aufregender geht‘s mit dem Hubschraubershuttle. Vom europäischen Festland sind die Färöer Inseln per Linienfug in zwei Stunden zu erreichen. Für die Überfahrt mit der Fähre sollten Sie von Dänemark aus noch mal 30 Stunden mehr einplanen.

Autor: Tim Geyer, Redakteur
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