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Das Eiweißbrot

wenig Kohlenhydrate, aber viel Fett

Eiweißbrot: Schlankmacher oder Kalorienbombe?

Der Diät-Trend, am Abend auf Kohlenhydrate zu verzichten, hat das Eiweißbrot zum Renner in Bäckereien werden lassen. Denn mit wenig Kohlenhydraten und viel Eiweiß soll das Brot schlank machen. Doch kann das wirklich sein?

Wer heute nicht mehr auf seine Ernährung achtet, hat verloren. „Was? Du isst Kohlenhydrate nach 17 Uhr?“ oder „Du weißt schon, dass da ganz viele gesättigte Fettsäuren drin sind?“ nehmen jegliche Freude am Essen. Wer sich schließlich doch dazu entschließt, ein besserer Mensch zu werden und sich nach dem Low-Carb-Prinzip zu ernähren, muss seine Zunahme von Kohlenhydraten minimieren, vor allem am Abend.

Das heißt: keine Nudeln, keine Kartoffeln, kein Brot. Was man dann noch essen soll? Die Antwort liefert die Bäckerei-Industrie: Eiweißbrot. Denn das hat wenig Kohlenhydrate und dafür ganz viel Eiweiß – so sollen die Pfunde von ganz alleine purzeln. Doch der angebliche Schlankmacher entpuppt sich als versteckte Kalorienbombe. Es wird Zeit, die wichtigsten Fragen zu klären.

Woraus besteht Eiweißbrot?

Es stimmt, dass das Eiweißbrot fast ohne Kohlenhydrate auskommt. Der Anteil liegt nur bei fünf bis sieben Prozent. Die Hauptinhaltsstoffe des Brotes sind pflanzliche Eiweiße wie Weizen-, Soja- oder Lupineneiweiß, sowie Leinsamen und Sonnenblumenkerne. Das Brot enthält dabei rund 25 Prozent Eiweiß. Ein normales Mischbrot dagegen wird aus Weizenmehl, Wasser, Hefe und Salz hergestellt. Der Anteil an Kohlenhydraten liegt bei etwa 44 Prozent, zu sieben Prozent besteht es aus Eiweiß.

Wie viele Kalorien hat Eiweißbrot?

Sesamsamen, Sonnenblumenkerne oder Nüsse, die in Eiweißbrot enthalten sind, bringen viel Fett mit sich. Der Fettanteil des sogenannten Fitnessbrots ist daher drei- bis zehnmal so hoch als bei normalem Brot. Das wirkt sich auch auf die Kalorien aus: Der Energiegehalt liegt bei rund 250 Kilokalorien pro 100 Gramm. Ein normales Brot hat im Vergleich rund 220 Kalorien.

Ist Eiweißbrot wirklich gesund?

Durch die pflanzlichen Fette und Ballaststoffe soll Eiweißbrot gesünder sein als kohlenhydrathaltiges Brot. Menschen mit Nierenerkrankungen, die ihre Eiweißaufnahme drosseln sollten, müssen jedoch vorsichtig sein. Außerdem sollten Allergiker mit einer Glutenunverträglichkeit genau darauf achten, aus welchen Bestandteilen das Eiweißbrot besteht.
Viele Menschen empfinden zudem die Konsistenz des Brots als klebrig und pappig. Mit einem Preis von rund drei Euro pro Pfund ist das Eiweißbrot auch noch recht teuer.

Hilft Eiweißbrot nun beim Abnehmen?

Eine eiweißreiche und kalorienarme Ernährung hilft zwar beim Abnehmen, die Kalorien- und Fettbombe Eiweißbrot ist aber sicherlich kein Schlankmacher. Um Gewicht zu reduzieren, muss man immer noch mehr Kalorien verbrauchen, als man am Tag zu sich genommen hat. Wichtig ist daher auch, was Sie sich auf die Schnitte schmieren: Greifen Sie lieber öfter mal zum Hüttenkäse als zur fetten Leberwurst.

Video: Rezept für Männer – Honey Truffle Chicken

Autor: Katharina Büchele
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