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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Warum ist im Donut ein Loch?

Woher kommt es? Was hat es zu bedeuten?

Er ist süß, bunt und schmeckt extrem lecker: der Donut. Doch warum hat der Gebäck-Kringel ein Loch in der Mitte? Wir haben nachgeforscht

Wer die „Simpsons" gesehen hat, weiß: Homer ist verrückt nach Donuts. Fast in jeder Folge verdrückt er Unmengen des süßen Zuckerzeugs. In „Die Fahrt zur Hölle“ verkauft er sogar seine Seele an den Teufel, weil er sich einfach nicht beherrschen kann und das Objekt der Begierde, einen Donut, hemmungslos verschlingt.

Auch die Deutschen haben das leckere Schmalzgebäck zum Fressen gern: In Cafés und Bäckereien haben sich Donuts einen festen Stammplatz erkämpft. Und es gibt bereits 29 deutsche Filialen des US-Schnellrestaurants „Dunkin’ Donuts“, das über dreißig verschiedene Donut-Varianten im Programm hat.

Was ist drin im leckeren Kringel?

Das aus den USA stammende Gebäck wird aus Rühr- oder Hefeteig hergestellt: Hefe, Ei und Backpulver sorgen also für den lockeren Teig. Nachdem der Teigkringel sein heißes Bad im Öl genommen hat, kann er – je nach Geschmack – noch eine köstliche Füllung, etwa aus Marmelade, Vanille-, Nugat- oder Karamell-Creme, bekommen.

Zum Schluss kommt noch die knallbunte Verzierung on top: Auf bunten Zuckerguss oder Schokoladen-Konfitüre wird jede Menge Deko wie Streusel oder Liebesperlen gestreut. Rund 400 Kalorien hat so ein Teil dann. Wer also, anders als Homer, auf seine Figur achtet, der kann die Donuts auch im Backofen in speziellen beschichteten Donut-Formen backen (lassen) – das spart Fett und Kalorien.

Der Unterschied zum Berliner: Warum hat der Donut ein Loch?

Ähnlich wie um die Entstehung des Apple-Logos ranken sich auch um die Frage, wie das Loch in den Donut kam, unzählige Theorien. Ursprünglich haben holländische Einwanderer kleine Bällchen aus Hefeteig in heißem Öl – genannt „Olykoeks“, also Ölkuchen – gebacken. Nach der gängigsten Entstehungstheorie haben amerikanische Hausfrauen in überlieferten Rezepten gelesen, dass der Teig die Form von kleinen Nüssen haben sollte. So nannten sie das Gebäck Doughnuts, aus engl. Dough = Teig und Nuts = Nüsse, also „Teignüsse“. Doch den Bäckerinnen gefiel gar nicht, dass das Schmalzgebäck in der Mitte matschig blieb und nicht richtig durchgebacken wurde. Um das zu vermeiden, soll im 19. Jahrhundert Elizabeth Gregory Nüsse in die Mitte des Teigbällchens gedrückt haben.

Donuts auf hoher See und in Springfield

Diese kleinen Köstlichkeiten gab sie ihrem Sohn, dem Matrosen Hanson Gregory, mit auf die Reise über die Weltmeere. Der war jedoch von den Nüssen nicht so begeistert und drückte diese kurzerhand aus dem Teigbällchen. Ergebnis: Der Donut mit Loch war geboren! Ein anderer Ansatz besagt, dass Soldaten im Ersten Weltkrieg als Verpflegung Donuts bekamen. Weils praktisch war, fädelten sie diese direkt auf ihre Gewehre und drückten so ein Loch ins Hefegebäck.

Was uns wieder zurück zu den Simpsons bringt: Auch Springfields Polizeichef Chief Wiggum spießt in „Die Simpsons – der Film“ seine Donuts, die er meistens bei „Lard Lad Donuts“ kauft, auf sein Gewehr. Der Snack ist neben Knarre und Kaffeetasse sein ständiger Begleiter. Geschichtsunterricht für alle!

Autor: Laura Büchele
Titelstar Giuliana Farfalla
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