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Zu wenig geschlafen?

Legale Wachmacher bringen Sie wieder auf Kurs

Legale Wachmacher: die Alternativen zu Koks und Ecstasy

Gestern zu lange gefeiert? Der Abgabetermin sitzt Ihnen im Nacken, aber Sie sind einfach zu müde, um sich zu konzentrieren? Kein Problem! Playboy zeigt ihnen, welche legalen Wachmacher Sie wieder auf Kurs bringen.

Genügend Obst, ausreichend Sport, ein bis drei Liter Wasser täglich und natürlich viel Schlaf: Diese Mittel gegen Müdigkeit sind hilfreich, aber teilweise anstrengend. Wenn Sie nicht gleich Ihr ganzes Leben umkrempeln wollen und außerdem eine Abneigung gegen Drogen haben, könnten Sie die folgenden legalen Augenöffner interessieren. Die Nummer eins unter den legalen Wachmachern ist natürlich Kaffee. Anders als lange Zeit vermutet wurde, hat Kaffee im Körper weder auf den Flüssigkeitshaushalt noch den Blutdruck einen nennenswerten Einfluss. Solange man sein koffeinhaltiges Heißgetränk nicht literweise genießt, wirkt Kaffee durch die enthaltenen Antioxidanzien sogar vorbeugend gegen Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Laut einer Studie der Universitäten Münster, Würzburg und Bristol entwickelt der Körper mit der Zeit jedoch eine Koffeintoleranz und die Wirkung des Stoffes lässt nach. Glücklicherweise schläft auch die Industrie nicht und reagiert mit immer stärkeren Produkten.

Die Einstiegs-Wachmacher: Koffein

Die belebende Wirkung des Kaffees wird hauptsächlich durch das Alkaloid Koffein hervorgerufen. Dieses zählt aus chemischer Sicht zu den psychoaktiven Drogen und ist in den Samen des Kaffeestrauchs und in mehr als 60 anderen Pflanzensorten enthalten. Laut der "Stiftung Warentest" enthält eine große Tasse Kaffee (250 ml) circa 160-240 Milligramm Koffein bei einer empfohlenen Tageshöchstdosis von 500-600 Milligramm. Obwohl sie in der Werbung oft als noch stärkere Energielieferanten beschrieben werden, enthalten Energydrinks in 250 Millilitern durchschnittlich nur 80 Milligramm Koffein. Ganz anders sieht es da bei den sogenannten Energyshots aus. Sie enthalten bei der gleichen Menge durchschnittlich etwa 320 Milligramm Koffein. Ähnlich viel Koffein bieten nur in Apotheken rezeptfrei erhältliche Koffeintabletten. Die aufputschende Wirkung der Energiebomben hält jedoch nur kurz an. Nach einer Stunde bezahlt man den Energieschub mit einem Leistungstief. Die Pillen sind also nichts für lange Arbeitstage.

Guarana: das Power-Koffein

Viele Energiedrinks werben zusätzlich mit dem Inhaltsstoff Guarana. Bei Guarana handelt es sich um eine im Amazonasgebiet beheimatete Lianenart, deren Samen viel Koffein enthalten. Zusätzlich machen die Alkaloide Theophyllin und Theobromin Guarana zum Turbo-Wachmacher, dessen Wirkung durch den hohen Anteil an Rohfasern und Ballaststoffen länger anhält als beim Kaffee-Koffein. Guarana ist auch in Pulverform oder in Kapseln gepresst erhältlich, wobei einzelne Pillen bis zu 800 Milligramm des Wachmachers enthalten.

Der Wachmacher mit Nebenwirkungen: Nikotin

Neben Koffein ist das Nervengift Nikotin ein alltäglich und legal konsumiertes Aufputschmittel. Bereits sieben Sekunden nach dem beherzten Zug an der Zigarette erreicht Nikotin das Gehirn und sorgt dort großflächig für die Ausschüttung von belebenden Botenstoffen wie Serotonin, Noradrenalin, Dopamin und Acetylcholin. Leider geben im Gegensatz zum Kaffee bei Zigaretten auch neueste Studien keine Entwarnung für die Gesundheit der Konsumenten. Verglichen mit Koffein schädigt Nikotin den Körper erheblich schneller und die Inhaltsstoffe des Tabaks erhöhen das Krebs- und Herzinfarktrisiko.

Der Wachmacher für zwischendurch: dunkle Schokolade

Ja, Schokolade taugt nicht nur, um gebrochene Frauenherzen zu trösten. Vor allem kakaohaltige, dunkle Zartbitterschokolade, in der Werbung auch gerne Herrenschokolade genannt, hat eine leicht anregende Wirkung. Dafür sorgt das im Kakao enthaltene Theobromin. Zwar ist es nicht ganz so aufputschend wie Koffein, kann aber in Verbindung mit den Inhaltsstoffen Dopamin und Serotonin durchaus als Wachmacher verwendet werden.

Autor: Tim Geyer, Redakteur
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