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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Schokolade

Macht das süße Glück wirklich süchtig?

Schokolade: Wie hoch ist die Suchtgefahr?

Immer dasselbe mit Schokolade: Auch wenn man eigentlich nur zwei, drei Rippchen naschen wollte, ist schnell die ganze Tafel verputzt. Man fragt sich ernsthaft, ob Schokolade nicht vielleicht doch süchtig macht. Wir kennen die Wahrheit

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung erklärt das Phänomen wie folgt: Gerade diejenigen, die ohnehin schon mit Figurproblemen zu kämpfen haben, empfinden Schokolust als Sünde, verbieten sich den Genuss. Doch der Reiz des Verbotenen ist stärker und das Verlangen steigert sich ins Unermessliche. Käme man den Gelüsten nach, entfiele der Anreiz. Anders als bei Suchtstoffen macht moderater Genuss also nicht unbedingt Lust auf mehr.

Anandamid in Schokolade: Eine Substanz, die süchtig machen kann

Schokolade enthält Anandamid, eine Substanz, die auch in Cannabis vorkommt. Dennoch bekommen Sie keinen Rauschzustand, dazu ist die Dosis viel zu gering. Ihre anregende Wirkung verdankt Schokolade zwei weiteren Substanzen, Theobromin und Methylxantin, die in noch viel höherer Konzentration auch in Tee und Kaffee zu finden sind.

Endorphine: Deshalb macht Schokolade glücklich

Wissenschaftlich belegt ist, dass Schokolade glücklich macht. Der Grund dafür sind die enthaltenen Endorphine. Sie bildet der Körper immer dann, wenn man zum Beispiel Sport treibt, wenn man verliebt ist oder Sex hat. Sie sorgen außerdem dafür, dass man weniger schmerzempfindlich ist. Schokolade lässt den Serotoninspiegel im Gehirn ansteigen und damit unsere Stimmung.

Daneben enthält Schokolade Phenylethylamin. Diese Substanz ist vergleichbar den körpereigenen Muntermachern Dopamin und Adrenalin, steigert die Pulsfrequenz, erhöht den Blutdruck und den Blutzuckerspiegel, macht also wach und aktiv. Diese Substanz findet man auch dann vermehrt im Blut, wenn man verliebt ist.

Nicht nur Schokolade macht glücklich

Süchtig macht Schokolade also nicht, sondern glücklich, zumindest in Maßen. Denn in Mengen genossen, ist dieses Glück sehr schnell vergänglich: Sekunden auf der Zunge, jahrelang als überflüssige Pfunde am Körper. Maßlosigkeit zeigt sich auf der Waage und wenn der Zeiger nach oben geht, macht dies alles andere als glücklich oder gar sexy. Also lieber öfter mal die Glücksgefühle woanders suchen, zum Beispiel beim Sport oder beim Sex. Dabei verbrauchen Sie nicht nur Kalorien, sondern es werden gleichzeitig auch Glückshormone freigesetzt. Doppeltes Glück also...

Autor: Petra Henning
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