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Holger Stromberg macht Burger

Rezepte für Kerle

Rezepte für Kerle: Holger Stromberg macht Burger

Am 28. Mai feiern die Amis den „National Hamburger Day“, wie typisch! Ein echter High-End-Burger aber hat nichts mit Fast Food zu tun, wie Starkoch Holger Stromberg weiß. Vor allem, wenn man ihn in leckeres indisches Naan-Brot steckt. Der Meister zeigt uns, wie's geht

Als ich als Kind zum ersten Mal in Amerika war, habe ich mich gewundert, dass die Leute bei ihrem Hamburger den Brotdeckel nicht mitgegessen haben. Das liegt zum einen wohl daran, dass ein richtiger Rinderburger selbst die enorm esstüchtigen Amis satt macht. Zum anderen daran, dass das US-Weißbrot einfach Mist ist. Darum verwehre ich mich dagegen, dass mein Burger in ein labbriges Weißbrot gesteckt wird. Der kommt in ein knuspriges Naan-Brot, wie man es in Indien macht.

Naan zu backen ist kinderleicht: Milch mit ein wenig Zucker und Hefe an einem warmen Ort ansetzen, damit sich die Hefe vermehrt. Mit dem Mehl und den anderen Zutaten verrühren, ordentlich kneten. Dann muss der Teig, abgedeckt, noch eine Viertelstunde gehen. Verdoppeln sollte er sich schon. Dann kannst du die Brötchen dünn auswellen und backen - zu Hause im Backofen, ansonsten würde ich das auf dem Grill machen. Ich verspreche: Bei der Grillparty lässt jeder sein Baguette liegen!

Dann geht’s ans Herzstück unseres Burgers: das Rinderhacksteak. Dabei sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass nur beste Qualität reinkommt. Bloß kein Zeug aus dem Discounter, du schmeckst den Unterschied! Entweder gutes Rindfleisch vom Metzger deines Vertrauens oder - wenn du dir und deinen Gästen ein echtes Highlight bieten willst - High-End-Fleisch vom Wagyu-Rind oder vom Bison (zum Beispiel hier erhältlich). Das lohnt sich: Iss lieber nur einen Burger statt zwei - du bekommst für etwas mehr Geld ein echtes Gaumenerlebnis.

Aber wie macht man ihn nun, unseren Burger? Eigentlich noch einfacher als unser Naan: mit den gehackten Zwiebeln, etwas Öl, Salz und Pfeffer vermengen - und rauf auf den Grill! Wer jetzt moniert, wo denn das Ei und die Semmelbrösel bleiben: Leute, wir machen hier einen hochklassigen Burger und keine Frikadellen! Da steckt so viel Eiweiß drin, der hält auch von selbst zusammen. Beim Braten sollte man genauso zurückhaltend sein wie bei einem Steak. Denn zumindest rosa sollte er innen noch sein - und saftig. Lieber danach im Backofen noch etwas garen. Hast du einen geschlossenen Kugelgrill, kannst du das in einem Aufwasch sehr schonend - und zwar am Grillrand - machen. Und bekommst dadurch auch noch tolle Raucharomen. Wenn du dann deinen Burger zusammenbastelst, bau nach Wunsch Salat, Soße, Käse oder Senf ein. Da kannst du deine Fantasie spielen lassen. Warum nicht ein wenig Meerrettich und Essiggurken? Aber Vorsicht: Wenn du so etwas mal probiert hast, wird dir kein Fast Food dieser Welt mehr richtig schmecken!

Naan-Burger: Das Rezept

BURGER: 600 g mageres Rinderhackfleisch 1 Schalotte (oder Zwiebel) 1 EL Olivenöl + Meersalz und Pfeffer NAAN: 500 g Mehl 150 ml Milch, lauwarm 25 g Zucker 1 Päckchen Hefe 1 TL Backpulver 2 EL Öl 150 ml Joghurt 1 Ei, leicht verquirlt Gericht für: 4 Personen Dauer: 60 Minuten

Zubereitung

BURGER: Schalotte fein würfeln und mit Hackfleisch, Olivenöl, Salz und Pfeffer vermischen. Vier Fleischbällchen formen, flach drücken und von beiden Seiten (je nach Dicke) 10-15 Minuten braten. Im Ofen oder am Grillrand warmhalten. NAAN: Milch mit Zucker und Hefe verrühren. Ca. 20 Minuten ruhen lassen, bis sich die Hefe aufgelöst hat und die Mischung schaumig wird. Mehl in eine große Schüssel geben, 1/2 TL Salz und das Backpulver untermischen. 2 EL Zucker, die Milch mit der aufgelösten Hefe, Pflanzenöl, Joghurt und das Ei zufügen. Gut durchkneten, bis der Teig geschmeidig ist. Schüssel mit Frischhaltefolie bedecken und an warmem Ort gehen lassen, bis das Teigvolumen sich verdoppelt hat. Teig erneut durchkneten, in 6 Kugeln teilen und mit einem Tuch bedecken. Kugeln dünn auswellen, auf einem Grill backen, bis sich Blasen bilden. Mit Olivenöl bestreichen, fertig backen, mit Meersalz bestreuen.

STROMBERG-Kniff: Wenn du das Naan vor dem Backen mit Schwarzkümmel bestreust, sieht es nicht nur gut aus, sondern tut auch der Verdauung gut.

Autor: Klaus Mergel
Video: Rezepte für Kerle: Korean BBQ Burger
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