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Stromberg macht Flammkuchen

Rezepte für Kerle

Rezepte für Kerle: Stromberg macht Flammkuchen

Schnell, simpel und superlecker: Der Flammkuchen ist eine Spezialität aus dem Elsass, die eigentlich mit der italienischen Pizza gar nicht verwandt ist. Starkoch Holger Stromberg verrät uns sein Rezept.

Es gibt einen grundlegenden Irrtum über Flammkuchen: Wer denkt, dass der Flammkuchen einfach nur eine „französische Pizza“ sei, liegt falsch. Das Missverständnis vernachlässigt seinen historischen Ursprung. Die Pizza war ein – bis heute enorm leckeres – Arme-­Leute-Essen, auf das man alles draufgepackt hat, was die Speisekammer gerade hergab. Der Flammkuchen dagegen war ein „Testpilot“: Dieses flache Stück Brotteig wurde als Erstes in den Holzofen geschoben, um so zu prüfen, ob die Hitze stark genug war. Und da zu diesem Zeitpunkt noch ordentlich Feuer brannte, kam es zu dem Namen „Flammkuchen“.

Sauerrahm, Frühlingszwiebeln, vielleicht noch mit Speck, das war’s auch schon

Die Elsässer (und nicht zu vergessen: die Südbadener und die Pfälzer, die können das auch gut!) haben ihre regionale Spezialität, Gott sei Dank, nicht groß verändert: Mit Sauerrahm, Frühlingszwiebeln, vielleicht noch mit Speck, das war’s auch schon. Genial! Aber wollen wir mal nicht so orthodox sein. Man kann ihn auch prima variieren, etwa auf einer Party: Jeder stellt sich seinen eigenen Flammkuchen zusammen. Warum nicht mit roh marinierten Rinderfiletstreifen oder mit Lachs? Das macht ziemlich viel Spaß als Bausatz.

Mit selbstgemachtem Teig schmeckt Flammkuchen am besten

Den Teig kann man natürlich fertig kaufen, klar. Aber Selbergemachtes schmeckt bekanntlich immer besser. Unser Teig, den wir hier verwenden, enthält – was viele überraschen wird – keine Hefe. Nur Mehl, Wasser, Rapsöl und Salz, fertig. Das macht ihn sehr zäh, fast wie Strudelteig. Nach dem Kneten kann man ihn extrem dünn auswellen. Und hier sind wir wieder beim Unterschied zur Pizza: Ein echter Flammkuchen ist hauchdünn.

Flammkuchen ist in wenigen Minuten fertig gebacken

So, unser Ofen glüht, die Teigfladen sind fertig. Jetzt müssen wir ihn nur noch belegen. Einen ungewöhnlich frischen Geschmack kriegt man übrigens hin, indem man geriebene Limettenschale unter die Crème fraîche mischt. Wenn der Ofen heiß genug ist, dauert es nur wenige Minuten, bis der Flammkuchen fertig ist. Stilecht serviert auf einem Holzbrett. Nicht nur, weil es gut aussieht: Auf dem Holz wird unser Fladen nicht so schnell kalt. Und wenn ihr noch einen schönen Grauburgunder im Keller habt: raufholen, aufmachen, passt perfekt.

Flammkuchen: Rezept und Zubereitung

Das Rezept:

  • 300 g Mehl
  • 150 ml Mineralwasser
  • 4 EL Rapsöl
  • 150 g Crème fraîche
  • 70 g Speckstreifen
  • 2 Stangen Frühlingszwiebeln
  • Abrieb von halber Limette, Koriander, Ringe einer halben Zwiebel, Meersalz, Pfeffer

Gericht für: 4 Personen Dauer: 40 Minuten 

Die Zubereitung: 
Mehl und Wasser vermengen, Rapsöl und Prise Salz zugeben und zu einem glänzenden Teig vermengen. In eine Folie geben und ca. 30 Minuten ruhen lassen. Anschließend dünn auswellen. Crème fraîche mit Limettenabrieb, Koriander, Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken und auf dem Fladen verteilen. Zwiebelringe und Speck darauf verteilen und bei höchster Stufe im Backofen backen. Kurz bevor der Flammkuchen kross und goldbraun ist, fein geschnittene Frühlings­zwiebeln darübergeben und fertig bräunen. 
Der Stromberg-Kniff: Ein wenig Wasabi unter die Crème fraîche gemischt, bringt eine frische, kräftige Note rein.

Autor: Klaus Mergel
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