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Stromberg macht Minestrone

Rezepte für Kerle

Rezepte für Kerle: Stromberg macht Minestrone

Ist es draußen kalt, freuen wir uns über einen Aufwärmer. Etwa über eine heiße Minestrone. Leckeres kann auch mal gesund sein, oder? Starkoch Holger Stromberg verrät uns sein Rezept.

Jetzt wird er alt, der Stromberg. Kommt er uns tatsächlich mit einer Suppe an. Uns Männern! Das mögen einige von euch jetzt denken, wenn es dieses Mal um die Minestrone geht. Aber falsch gedacht: Die Minestrone ist mehr als eine Suppe. Eher ein schönes Stück italienischer Küche für kalte Tage, ein „tomatisierter“ Eintopf, so würde ich es nennen. 

Pot au feu, sagen die Franzosen dazu – geschmackig, kräftig, und viel mehr als eine Gemüsesuppe! Das Schöne daran: Es gibt überhaupt keine festen Regeln. In manchen Gegenden Italiens kommen Nudeln hinein, in anderen Reis. Wieder in anderen wird die Minestrone ohne jede Kohlenhydrate-Beilage serviert. Die wichtigste Zutat: Gemüse. Schadet uns Männern auch nicht und bringt viel Geschmack mit.

Minestrone kochen: Los geht's mit Zwiebelnanbraten

Los geht’s – wie so oft in unserem Spiel am Herd – mit Zwiebelnanbraten. Den Knoblauch schwitzen wir auch gleich an. Ebenso muss das Tomatenmark anbraten – aber damit bitte aufpassen, sonst wird es zu kräftig und zu säureintensiv. Dann das feste Gemüse dazu. Wenn man will, kann man Speck hinzufügen, muss aber nicht (bei meinen Fußballern etwa mach ich das nicht, die kriegen ohnehin genug Fleisch auf den Tisch). Ebenso kann man, wenn man möchte, nach Wunsch mit Weißwein ablöschen. Zum Schluss noch der Lauch und die Tomaten. Dieses Gemüse soll nicht von Anfang an mit in den Topf, damit es noch ein bisschen Biss behält und nicht zu matschig wird.

Minestrone kochen: Die Frauen freuen sich darüber

Ich gieße das Ganze dann noch mit Gemüsebrühe auf. Das muss aber auch nicht unbedingt sein, denn unser Gemüse selbst hat schon genug Geschmackskraft. Ich würze unsere Minestrone mit Lorbeer, Thymian, Salz und Pfeffer. Jetzt noch ein bisschen köcheln lassen – und dann servieren. Ging flott, oder? Und die Frauen freuen sich auch drüber. Am besten schmeckt übrigens so eine Minestrone, wenn ich sie nachmittags koche und abends wieder erwärme. Dann kann sie richtig schön durchziehen. Ihr werdet feststellen: alles andere als ein fades Süppchen!

Minestrone kochen: Rezept und Zubereitung

Das Rezept:

  • 2 Zwiebeln, gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 Fenchel, gewürfelt
  • 100 g Bohnen, gedrittelt
  • 2 Kartoffeln, in Würfeln
  • 1/2 Aubergine
  • 3 Stangensellerie
  • 5 Champignons
  • 3 Tomaten
  • 1/3 Lauchstange, in Ringen
  • 70 g Speck
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 Lorbeerblätter, 1 Zweig Thymian, 1,5 l Brühe, Weißwein nach Wunsch

Gericht für: 4 Personen Dauer: 40 Minuten 

Die Zubereitung: 
Topfboden mit Olivenöl bedecken. Zwiebeln anbraten, Knoblauch zugeben. Dann nach Wunsch auch Speck anbraten. Tomatenmark zugeben. Speck und Gemüse – mit Ausnahme von Lauch und Tomaten – anschwitzen und leicht Farbe nehmen lassen. Nach Wunsch mit Weißwein ablöschen. Mit Brühe aufgießen. Thymian und Lorbeerblätter zugeben und ca. 25 Min. köcheln lassen. Anschließend Tomatenwürfel und Lauch zugeben und nochmals kurz aufkochen lassen. Mit Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. 
Der Stromberg-Kniff: Tipp: Der Italiener in euch hält zur Minestrone unbedingt geriebenen Parmesan bereit. Köstlich!

Autor: Klaus Mergel
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