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Stromberg macht Pesto

Rezepte für Kerle

Rezepte für Kerle: Stromberg macht Pesto

Deftiges in der heißen Jahreszeit? Eher nicht. Viel besser schmeckt uns da ein frisches, selbst gemachtes Pesto – der Allzweck-Mix für die Sommertafel. Starkoch Holger Stromberg verrät uns sein Rezept für das grüne Gold.

Im Sommer schlägt die Stunde der italienischen Mixtur: grün, frisch und vielseitig. Ums Pesto geht’s, ganz klar. Prima, um Soßen abzuschmecken, lecker auf dem Röstbrot und perfekt als Dip oder flankierend zum Grillsteak. Und regnet es mal, wenden wir einfach unsere Spaghetti in der grünen Soße. Ein einfaches Gericht, keine Frage. Aber wer mich kennt, weiß genau, was ich darüber denke: Die einfachsten Dinge sind meist die besten.

Pesto: Das Teuerste sind die Pinienkerne

Ein Pesto ist schnell gemacht und kostet auch nicht viel Geld. Das Teuerste daran sind wahrscheinlich die Pinienkerne. Wem der Preis dafür zu hoch ist (100 Gramm ab vier Euro), der kann sie auch sehr gut durch Cashewnüsse ersetzen. Die Konsistenz ist ähnlich, nur sind die Pinienkerne etwas fetter und auch nussiger im Geschmack. Wer sich jedoch an das italienische Originalrezept hält, bitte beim Anrösten beachten: Im Backofen geht das verdammt schnell – und vergisst man sie dort, sind gleich viele, viele Euros verbrannt. Besser also kurz in der Pfanne anbräunen!

Pesto: Das Original geht mit Basilikum

Was kann man alles für ein Pesto verwenden? Bärlauch, na ja. Kriegt man seit ein paar Jahren öfter vorgesetzt. Aber da könnte man gleich eine Knoblauch- paste nehmen, finde ich. Das Original geht natürlich mit Basilikum. Typisch italienisch, schöne grüne Farbe. Auch fein: mit Petersilie, sehr erfrischend. Und dann die „Cuvée-Nummer“ mit Frischkräutern, zum Beispiel Kerbel, Estragon, Basilikum. Es eignen sich alle weichblättrigen Kräuter. In Frankreich nennt man das „Pistou“. Was ich persönlich auch gern mache: ein Bananenpesto. Klingt komisch, ist aber lecker!

Pesto ist auch ein tolles Gastgeschenk

Nun aber rein mit dem Zeug in den Mixer: Basilikum, Knoblauch, Pinienkerne, Parmesan und ein wenig Salz. Jetzt lassen wir den Mixer für uns arbeiten – aber nicht zu lange, sonst wird der Inhalt zu warm. Dann ausschalten und Olivenöl zugießen. Das Öl ist extrem wichtig, zum einen wegen des Geschmacks, zum anderen weil es das Pesto haltbar macht, denn es lässt keinen Sauerstoff heran. Anschließend noch kurz mit Meersalz abschmecken – fertig. Unser Pesto schmeckt frisch natürlich am besten. Es kann uns aber auch gut durch den Sommer begleiten: einfach in ein Glas mit Schraubverschluss füllen, die Oberfläche mit Olivenöl bedecken und in den Kühlschrank stellen. Dort bleibt es bis zu einem halben Jahr haltbar. Und wenn Ihr noch ein selbst gemachtes Etikett draufklebt, habt Ihr ein tolles Gastgeschenk (falls Euch mal wirklich überhaupt nichts einfällt). Kommt richtig gut an, so ein selbst gemachtes Pesto!

Pesto: Rezept und Zubereitung

Das Rezept:

  • 250 g Basilikum
  • 200 ml Olivenöl
  • 40 g Pinienkerne, geröstet
  • 40–60 g Parmesan, gerieben
  • schwarzer Pfeffer, Meersalz
  • als Nudelgericht: 500 g Nudeln nach Wunsch

Gericht für: 4 Personen Dauer: 20 Minuten 

Die Zubereitung: alle Zutaten für das Pesto in den Mixer geben und kurz, aber kräftig pürieren. Dann Olivenöl zugeben und noch mal kurz durchrühren. In Gläser mit Schraubverschluss füllen, die Oberfläche mit Olivenöl – auch jedes Mal nach Gebrauch! – bedecken und im Kühlschrank aufbewahren. Nudeln mit Pesto: Nudeln bissfest kochen und mit dem Pesto vermengen. Etwas Parmesan drüberreiben, pfeffern und servieren. 
Der Stromberg-Kniff: Basilikum nicht waschen, sondern nur ausklopfen! Normalerweise ist das sauber. Je weniger Wasser ins Pesto kommt, umso länger ist es haltbar.

Autor: Klaus Mergel
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