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Stromberg macht Thaicurry

Rezepte für Kerle

Rezepte für Kerle: Stromberg macht Thaicurry

Asiatische Küche kommt bei Frauen immer gut an. Und da die Liebe bekanntlich durch den Magen geht, sollte ein Mann ein Thaicurry unbedingt draufhaben. Starkoch Holger Stromberg verrät uns sein Rezept.

Kannst du asiatisch kochen, hast du die Frauen auf deiner Seite. Nicht etwa, weil sie diese Küche gern mögen. Sondern weil sie sie lieben! Warum? Vielleicht weil sie leicht und bekömmlich ist. Aber die Wahrheit liegt tiefer. In dieser Küche sind alle Geschmacksrichtungen vertreten: süß, sauer, bitter, salzig, scharf. Und weil Frauen sinnliche Wesen sind, gefällt ihnen das. Ein guter Grund, den Damen mal ein Thaicurry zu kochen.

Dieses Handwerkzeug braucht man für ein Thaicurry

Die Frage zum Handwerkszeug: Brauchen wir einen Wok? Klare Antwort: jein. Hat man einen, kann man alle Bestandteile des Curry schnell und knackig auf den Punkt brutzeln, da die Oberfläche groß genug ist. Hat man keinen: Ein guter Topf tut’s auch. Die Billigwoks aus dem Chinaladen helfen euch nämlich nur dann, wenn ihr einen Gasherd habt – die Dinger haben einen gewölbten Boden. Und der funktioniert beim Elektro- oder Induktionsherd nicht.

Die Currypaste fürs Thaicurry gibt's im Feinkostladen

Für ein Thaicurry braucht man eine Menge exotischer Zutaten: Kokosmilch, Ingwer, Galgant, Okraschoten, Zuckerschoten, Kaffirlimettenblätter, Zitronengras und Thai-Auberginen... Beim Gemüse lässt sich jedoch immer variieren. Und die Gewürze wie Galgant, Ingwer oder Zitronengras stecken schon in der Currypaste – sind also ein Kann, kein Muss. Spart euch die Mühe, die Currypaste selbst herzustellen. Es gibt gute im Feinkost: Die rote ist mild, die grüne ist scharf! Zu einem Curry gehört natürlich Reis. Ich würde ganz normalen Duftreis, etwa Jasmin, empfehlen. Hauptsache, er ist hinterher schön pappig-klebrig.

Thaicurry: Ein scharfes Messer ist ein Muss

Während der Reis schon vor sich hin köchelt, zerkleinere ich das Gemüse und die Hühnerbrust. Optimal ist das Fleisch in dünnen Scheibchen. Dafür brauche ich – klar! – ein wirklich scharfes Messer, sonst wird das ein wüstes Gemetzel. Das Fleisch salze ich vorher schon etwas. Ich gebe die Kokosmilch mit etwas Thaipaste und den Fleischscheiben kalt in den Topf. Kalt deswegen, damit die Milch nicht stockt. Kaffirlimettenblätter dazu, ebenso Galgant und Zitronengras. Auch den Knoblauch, den ich vorher etwas angeschwitzt habe, und das Gemüse. Nun alles bei großer Hitze im Topf hin und her schieben. Ich gebe gern einen Schuss Limettensaft hinzu. Zum Endspurt drehe ich noch die Hitze auf, aber: Das Gemüse soll knackig bleiben. Ich schmecke alles noch mit Salz ab (Pfeffer brauche ich nicht, ist scharf genug).

Thaicurry: Nicht jede(r) mag Koriander

So, unser Curry ist fertig. Nun gibt es sicher ein paar Spezialisten, die fragen: „Wo bleibt der Koriander? Ein Thaicurry ohne Koriander, geht ja gar nicht!“ Recht habt ihr. Aber wenn ihr dieses Gericht mit Koriander für eine Frau kocht, habt ihr eine 50 : 50-Chance. Entweder sie liebt das Zeug, und ihr habt einen schönen Abend. Oder sie mag es nicht – und dann könnt ihr der Dame gleich ein Taxi rufen.

Thaicurry: Rezept und Zubereitung

Das Rezept:

  • 125 g Jasminreis
  • 400 ml Kokosmilch
  • 2 EL rote Currypaste
  • 400 g Gemüsemischung: Okras, Baby-Mais, Zuckerschoten, Paprika rot, Champignons
  • ½ Stück Galgant
  • 1 Stange Zitronengras
  • 2 Stück Hähnchenbrust
  • 3 Scheiben Ingwer, 2 Kaffir-Limettenblätter, Abrieb von 2 Limetten, 3 EL Fischsauce, 1 Chili, 1 TL Sesamöl, nach Belieben 1 Bund Thaibasilikum oder Bund Koriander

Gericht für: 4 Personen Dauer: 20 Minuten 

Die Zubereitung: Reis waschen und mit 250 ml Wasser in einen Topf geben. Etwas Meersalz dazu, aufkochen lassen und bei geringer Hitze ziehen lassen. Gemüsemischung waschen und in gleich große Stücke schneiden. Kokosmilch kalt mit Currypaste in einen Topf geben. Hähnchenscheiben, Chili, das angeklopfte Zitronengras und das Gemüse zugeben. Auf großer Hitze kurz aufkochen, Thaibasilikum zugeben und circa drei Minuten gar ziehen lassen. Mit etwas Meersalz, Limettenabrieb, Fischsauce und Sesamöl abschmecken. 
Der Stromberg-Kniff: Ein wenig Tandoori-Pulver statt Chili – ist nicht so scharf und bringt auch schöne Farbe ins Spiel.

Autor: Klaus Mergel
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