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Salat essen

Das sollten gesundheitsbewusste Männer lieber Hamstern überlassen

Salat essen? Männer brauchen kein Hamsterfutter

Er ist mehr Lüge als Lebensmittel. Das haben echte Männer längst geahnt und strafen den Salat in Restaurant und Küche mit Verachtung. Wer will schon einem Hamster das Futter wegessen? Das Grünzeug enthält nämlich ungefähr so viele Nährstoffe wie ein nasses Papiertaschentuch. Mit welchen guten Gründen man den Verzehr künftig verweigern kann?

Salat essen – das ist fast eine Religion. Wer den Mythos schuf und die Botschaft von der gesunden Blätterspeise als erstes verkündete, lässt sich heute kaum noch klären. Fest steht aber: Der Glaube versetzt, wenn nicht Berge, dann doch Eisbergsalate in rauen Mengen – und zwar in deutsche Kühlschränke. Und das, obwohl Lebensmittelchemiker wie Udo Pollmer vom Europäischen Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften den Salat-Unsinn längst aufgedeckt haben. Pollmer bescheinigt dem Grünzeug die Ernährungsphysiologie eines Zellstoffhaufens, angemacht mit Leitungswasser. Und mal ehrlich: So schmeckt Salat im Grunde ja auch.

Salat essen: Da bleibt wenig Platz für Menschen-Nahrung

Es ist ein Armutszeugnis für unser Land: Der durchschnittliche deutsche Privathaushalt verbraucht pro Jahr rund sieben Kilogramm Salat. Besonders beliebt sind Eisbergsalat und verschiedene Kopfsalate. Der Gesamtverbrauch des vermeintlich gesunden Blattgemüses beläuft sich Statistiken zufolge auf circa 3,8 Millionen Tonnen – „obwohl Sie in jeder Wurst und in jedem Schinken mehr Vitamin C finden als auf einem Teller Salat“, sagt Ernährungsexperte Pollmer.

Kopfsalat enthält zum Beispiel auf 100 Gramm Gewicht 95 Gramm Wasser. Die restlichen fünf Gramm liefern dem menschlichen Körper laut Nährwerttabellen knapp elf Kilokalorien. Sie kommen durch ein Gramm Kohlenhydrate, 0,2 Gramm Fett, Spuren von Eiweiß und ein paar Ballaststoffe zustande. Der Mineralstoffgehalt beruht vor allem auf dem reichlich vorhandenem Nitrat. Aber Vitamin C? Fehlanzeige. Kein einziger der im Blattzeug nachweisbaren Nährstoffe reicht aus, um einen Erwachsenen mit dem Nötigsten zu versorgen – so ordentlich die Portion Salat auch sei.

Salat essen: Bonbons tun es genauso, sind nur leckerer

Warum also gilt Salat als gesund? Weil er vor dem Hauptmahl den Magen verstopft, sodass nur noch wenig Platz bleibt für nahrhafte Kräftigmacher. Das Grünzeug ist also die Optimaldiät für Magermodels. Aber echte Männer sind natürlich nicht hysterisch und verdammen nicht pauschal, was sie verachten. Sie analysieren und differenzieren und gestehen den Verfechtern des Salatglaubens zu: Die Nährwerte verschiedener Salatblattsorten weichen durchaus voneinander ab. Nicht jeder Salat ist so nutzlos wie der andere. So weisen unter anderem Chicorée und Feldsalat mehr Betacarotin auf als andere Salatsorten. Allerdings brauche man, um sich mit Betacarotin zu versorgen, keinen Salat, sagt Pollmer. „Wer Bonbons nascht, hat davon sicher genug“, so der Mitautor des Buchs "Wer gesund isst, stirbt früher". Denn Betacarotin nimmt man bekanntlich zum Färben von Lebensmitteln.

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Salat essen: Kann gut sein für die Zähne

„Salat ist aber besser für die Zähne als Bonbons“, werden jetzt die schlanken Freundinnen einwenden. Und da darf der Mann ihnen tatsächlich einmal Recht geben, wie neuere Studien belegen. Der hohe Nitratgehalt von Salat nämlich wird von vielen Fachleuten heute anders bewertet als noch vor zehn Jahren. Es hat sich herausgestellt, dass das Nitrat, vom Magen aufgenommen, über den Speichel im Mund wieder ausgeschieden und dort von speziellen Bakterien in Nitrit umgewandelt wird. Wenn man es schluckt, ergibt es zusammen mit dem Magensaft ein äußerst wirksames Desinfektionsmittel. Dadurch werden Krankheitskeime im Vorfeld vernichtet, und wir leiden zum Beispiel weniger an Karies. Wenn das kein Grund ist, Salat zu essen – jedenfalls für Nagetiere und Zahnpasta-Werbemodels!

Salat essen: Kann krank machen, vor allem mit Bio-Siegel

Eines der wichtigsten Argumente aber, Salate nicht anzurühren, lautet: Salat kann über seine Wurzeln Krankheitskeime aus dem Erdreich aufnehmen. Kommt Ihnen die Freundin oder Liebste jetzt mit dem Argument, es handele sich aber um Bio-Salat vom Bio-Bauern, haben Sie den Salat-Streit vollends gewonnen. Die Krankheitskeime nämlich stammen meist aus natürlichen Düngemitteln. Ist das Bio-Rind einmal krank, überleben die Erreger in der zum Düngen verwendeten Gülle mit höchster Wahrscheinlichkeit. Diese Keime haften dem Salat nicht bloß an und lassen sich auch nicht abwaschen, sie stecken in den Blättern der gedüngten Pflanze. Wäre der Salat nicht vom Biobauern, sondern mit Kunstdünger gepäppelt, wäre die Gefahr geringer. Bio-Salat ist also nicht unbedingt besser als der Salat vom Discounter. Aber: Was heißt hier schon besser? Ein Mann sollte, wenn ihm danach ist, einfach überhaupt keinen Salat essen.

Autor: Jenna Santini
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