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Sangria

Ein peinliches Getränk vom Ballermann?

Nichts als Eimersaufen?

Beim Stichwort Sangria fallen den meisten drei Dinge ein: Ballermann, Eimer, Proll. Denn der exzessive Genuss dieses Getränks auf Mallorca hat den Sangria bei uns bekannt gemacht. Aber ist der Sangria wirklich so peinlich?

Ganz klare Antwort: Wer Sangria aus dem Eimer trinkt, ist definitv kein feiner Mensch. Denn Eimer sind kein Trinkgefäß, zivilisierte Menschen trinken aus Gläsern und Tassen. Auch am Strand. Und: Man muss den guten alten Sangria, zu deutsch "Aderlass", oder "Blutfluss" mal in Schutz nehmen. So schlecht schmeckt der nämlich gar nicht – und er kann bei Hitze sehr erfrischend sein. Allerdings solle man wirklich keinen fertig aus der Flasche oder aus dem Tetrapack trinken: Sangria macht man selbst. Schmeckt einfach besser.

Rotwein vermischen? In Spanien geht das – mit Sangria

Inzwischen ist er bei uns ein wenig in Vergessenheit geraten: Auch bei uns, lange vor der Ballermannzeit, war Sangria ein Trendgetränk, etwa Ende der 1980er. Und wenn es für manche Weinfreunde unter uns ein Sakrileg sein mag, Rotwein mit anderne Dingen zu mixen: Die Spanier sind da weitaus schmerzfreier. Auch Cola kommt bei ihnen zum Einsatz (Calimocho, bei uns verballhornt zu "Kalte Muschi"). Kein Wunder, denn die spanischen Rotweine sind generell eher schwer und alkohollastig, die Fruchtnote macht sie bei der Hitze weitaus bekömmlicher. Vor allem, wenn das Getränk gut gekühlt ist.

Video: Kann man sich eine Frau schön trinken?


Sangria kauft man nicht, sondern macht man selbst

Wie macht man denn nun einen anständigen Sangria? Man nehme: einen Liter Rotwein, vier Orangen, zwei Zitronen, eventuell einen Apfel oder einen Pfirsich, einen Viertelliter Orangenlimonade, Cointreau und Weinbrand. Das Obst achteln, Zitronen und Orangen noch extra einritzen. in ein großes Gefäß geben und mit dem Rotwein übergießen. Einen Schuss Cointreau, und nach Wunsch ein wenig Weinbrand dazugeben. Mit Orangenlimonade abschmecken. Mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen – noch besser: über Nacht. Wenn das Getränk zu süß ist, mit Mineralwasser verdünnen. Fertig! Dieser selbstgemachte Sangria ist auf einer Party alles andere als peinlich.

Autor: Klaus Mergel
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