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Spinat macht stark -

das sagt man zumindest Kindern

Spinat: Macht er wirklich stark wie Popeye?

„Kind, iss deinen Spinat. Dann wirst du so stark wie Popeye.“ Hat Ihre Mutter Sie auch mit dieser Versprechung geködert, damit Sie das Grünzeug brav schluckten? Playboy hat sich mal erkundigt, ob Spinat wirklich kräftigt.

Er ist ein Held unserer Kindheit: Popeye. Wenn der dauerwütende Matrose sich vor jeder Prügelei eine Dose Spinat hinter die Binde kippte und seine Muskeln daraufhin fast explodierten, war das aber auch sehr beeindruckend. Durch die Zeichentrickserie, die ab 1933 produziert wurde, stieg der Spinatkonsum in den USA angeblich um ein Drittel an. Der Mythos: Spinat mache stark, weil er so viel blutbildendes Eisen enthalte. Doch ist da wirklich etwas dran?

Spinat enthält viel weniger Eisen als gedacht

Der hohe Eisenanteil im Spinat hilft bei der Blutbildung und beim Muskelaufbau? Das stimmt leider nicht. In dem grünen Gemüse ist nämlich kaum Eisen enthalten: nur 3,5 Milligramm pro 100 Gramm. Da hat sogar Schokolade fast doppelt so viel! Wie das Gerücht aufkam, ist unklar: Möglicherweise hat sich der Schweizer Wissenschaftler Gustav von Bunge schlicht verrechnet, als er 1890 bei der ersten Analyse von Spinat einen Eisenwert von 35 Milligramm ermittelte. Oder ein Komma ist verrutscht.

Spinat: Nitrat bringt die Muskel-Power

Ein Superheld wird man vom Spinat essen also nicht. Dennoch beschert er einem aber eine größere Körperkraft. Dafür ist aber nicht das Eisen, sondern das Nitrat im Gemüse ausschlaggebend. Das haben Wissenschaftler vom Karolinska-Institut in Stockholm vor Kurzem herausgefunden. Sie gaben ihren Probanden drei Tage lang eine nitrathaltige Lösung zu trinken, die einer großen Portion Spinat entsprach. Anschließend ließen die Forscher die Teilnehmer der Studie auf einem Fahrrad-Ergometer strampeln. Das verblüffende Ergebnis: Sie brauchten jetzt weniger Sauerstoff, um die gleiche sportliche Leistung abzuliefern. Trotzdem mögen Sie keinen Spinat? Einen hohen Nitratanteil haben unter anderem auch Rote Bete, Radieschen, Rucola und Feldsalat.

Autor: Angelika Zahn
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