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Vitaminpräparate

Was ist eigentlich drin?

Vitaminpräparate: Machen sie wirklich Sinn?

Es wäre so schön einfach: Ohne schlechtes Gewissen rauchen, trinken und Fastfood essen und diese Sünden mit einer kleinen Pille wieder ausbügeln. Doch was taugen diese Vitaminpräparate eigentlich? Playboy weiß, wie Sie wirklich gesund bleiben.

Gesundheit ist die bessere Schönheit. Dieser Trend setzt sich erfreulicherweise langsam aber stetig gegen anorektische Magermodels durch. Auch Männer müssen nicht mehr verkrampft Kalorien zählen. Nur 22,8 Prozent der deutschen Frauen legen mehr Wert auf Rippen statt Muskeln. Für den Rest gilt: Gesund und gepflegt sollte der Liebste aussehen. Und was ist gesund? Vitamine, richtig. Da stellt sich manch einem die Frage, warum er Unmengen an Obst und Gemüse essen soll, wenn er den gleichen Effekt auch mit einem Vitaminpräparat erreicht. Um allerdings heraus zu finden, ob das funktioniert, sollte man erst einmal wissen was drin ist in so einer Pille.

Vitaminpräparate: Was ist da eigentlich drin?

Der Inhalt der Vitaminpillen hört sich erst mal harmlos an: Selen, Betacarotine, die Vitamine A, C, E und D – alles Inhaltsstoffe, die wir auch durch unsere normale Ernährung zu uns nehmen (sollten). Aber warum glauben wir, dass wir diese zusätzlichen Vitaminpräparate brauchen? Immer wieder hört man von der angeblichen "Verarmung der Böden". Dass das nur ein Mythos ist, bestätigt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Im Gegenteil: Im Vergleich zu früher seien die Nährstoffgehalte sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Lebensmitteln höher (Quelle: Stern).

Vitaminpräparate: Gesund oder potentiell tödlich?

Da im Normalfall alle Nährstoffe, die wir brauchen, bereits in unseren Lebensmitteln enthalten sind, kann eine überhöhte Zufuhr schädlich sein. Laut dem Schweizer Medizinprofessor Peter Jüni sind Vitaminpräparate "für mehrere tausend Todesfälle pro Jahr" (Quelle: Spiegel) verantwortlich. Bei Rauchern beispielsweise kann eine zu hohe Dosierung an Betacarotinen das Lungenkrebsrisiko steigern. Auch Vitamin A kann gefährlich sein: Bei Überdosierung führt es zu Kopfscherzen, Haut- und Leberschäden. Bei Schwangeren besteht sogar das Risiko auf Fehlbildungen des Kindes. Ebenfalls mit Vorsicht zu genießen ist Vitamin D: Bei übermäßiger Einnahme können Nierenschäden die Folge sein.

Vitaminpräparate: Wann ist die Einnahme sinnvoll?

Trotz allem gibt es Fälle, in denen eine Einnahme von zusätzlichen Vitaminpräparaten sinnvoll ist. Wer sich zu einseitig ernährt – soll heißen den Imbißstand der Gemüsetheke vorzieht – oder Untergewicht hat, sollte unter Umständen Vitaminpräparate zu sich nehmen, um einer Mangelversorgung vorzubeugen. Schwangere und alte Menschen sollten besonders darauf achten, genügend Vitamin D und Folsäure zu sich zu nehmen. Bei Leistungssportlern kann ein Vitamin-D-Zusatzpräparat sinnvoll sein, Veganer hingegen haben oft zu wenig Vitamin B12. Doch auch wenn man in eine dieser Risikogruppen fällt, ist Vitaminpille nicht gleich Vitaminpille. Vor der Einnahme sollte man sich in jedem Fall bei einem Arzt kundig machen, um Beschwerden und falsche Dosierungen zu verhindern.

Video: Cocktails selbst mixen – Der Playmatey

Autor: Lena Kluth
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