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Das beste Steak der Welt

Playboy verrät ihnen wo es herkommt

Wo kommt das beste Steak der Welt her?

Steak ist das wohl männlichste Gericht der Welt, doch welches ist eigentlich das beste Fleisch? Wir haben eine kleine Auswahl zusammengestellt.

Eines vorweg: Wenn wir hier von Steaks reden, dann meinen wir natürlich Rindersteaks. Denn staubtrocken totgebratene Hühnerbrustfillets gehören allerhöchstens in den Salat. Zu einem richtigen Steak fehlt Geflügel außerdem der Fettanteil. Denn Fett macht das Fleisch nicht nur geschmacksintensiver, sondern auch zarter und saftiger. Wie ein Steak schmeckt, hängt natürlich auch davon ab, wie man es zubereitet, aber auch die Frische ist ein entscheidendes Kriterium. Darüber hinaus gibt es noch weitere Punkte, die die Fleischqualität beeinflussen und es wird heiß diskutiert, welches das beste Steak der Welt ist. Dabei geht es stets um Rinderrassen, die im Freiland aufgewachsen sind und lange Weideperioden durchlaufen haben. Außerdem ist ihr Futter frei von künstlichen Hormonen, Antibiotika oder Wachstumsmitteln. Doch das ist nicht alles, was die Edel-Rinderrassen gemeinsam haben: Zusätzlich muss man bei allen tief in die Tasche greifen, um an die besten Stücke zu kommen.

 

Das beste Steak der Welt? Wagyu „Kobe-Style“ Beef

Das wohl teuerste Steak stammt vom Wagyu-Rind, auch als Kobe-Rind bekannt. Das Fleisch der ursprünglich japanischen Wagyu-Rinder ist durch seinen hohen Fettanteil besonders zart. Die Rasse wird heute überwiegend in Neuseeland gezüchtete, wo sie ideale Weidebedingungen vorfindet. Die Aufzucht ist sehr zeit- und kostenintensiv, da Wagyu-Rinder langsam heranwachsen. Berühmt sind die Tiere auch dafür, dass ihnen angeblich Bier verabreicht wird. Das ist allerdings ein Mythos. Richtig ist, dass Wagyu-Rinder Biertreber erhalten. Dass sind eiweißreiche Malzrückstände, die bei der Bierherstellung übrig bleiben. Außerdem werden die Tiere mechanisch massiert, um Durchblutung und Verdauung zu fördern. Die Qualität des Fleisches wird in BMS (Beef Marbling Scala) gemessen. Die Scala gibt die Marmorierung an, also wie stark das Fleisch von Fettäderchen durchzogen ist. Sie reicht von 1 bis 12, wobei die untere Preissparte bei 3 bis 5 beginnt und bei circa 200 Euro pro Kilo liegt. Die besten Steaks auf dem europäischen Markt haben meist einen Wert um 8 Euro. Werte von 10 und mehr erreichen nur Rinder, die auf dem japanischen Markt verkauft werden, und das zu Preisen von bis zu 1.000 Dollar pro Kilo.

 

Das beste Steak der Welt? Irish Angus Beef

Ebenfalls teuer und unter Feinschmeckern mindestens genauso beliebt wie Wagyu, ist das Fleisch der Angusrinder. Sie kommen ursprünglich aus der gleichnamigen Grafschaft in Schottland und werden inzwischen hauptsächlich in Irland, aber auch in Deutschland gezüchtet. Ihr fein marmoriertes, stark rotes Fleisch ist zart und saftig. Die Weideperiode der Angusrinder dauert in Irland von März bis Oktober. Bei hoher Luftfeuchtigkeit finden die Tiere dort ideale Weidebedingungen vor. Besonders edel wird Irish Angus Beef, wenn es nach der Dry-Aged-Methode konserviert wird. Dabei reift das Fleisch nach dem Schlachten zwischen 21 und 28 Tage lang bei 3°C in einer Kühlkammer mit 80 Prozent Luftfeuchtigkeit. An der Oberfläche der dunkler werdenden Steaks bildet sich in dieser Zeit Schimmel. Das hört sich unappetitlich an, sorgt aber für einen ganz speziellen Geschmack, den Gourmets auf der ganzen Welt besonders schätzen. Der Schimmel tötet außerdem Bakterien ab und wird vor dem Verkauf entfernt. Beim Reifen verliert das Steak zusätzlich etwa ein Drittel seines Gewichtes. Bei so viel „Verschnitt“ steigt entsprechend der Preis, der dennoch bei vergleichsweise moderaten 50 Euro pro Kilo beginnt.

 

Das beste Steak der Welt? American Bison

American Bison ist eine Ausnahmeerscheinung unter den Steaks. Es hat eine lange Tradition, in der sich bei der Aufzucht kaum etwas verändert hat. Die Tiere werden bis zu 1,3 Tonnen schwer und sind stressanfällig. Dadurch sind sie nicht für Ställe geeignet und brauchen ein riesiges Weidegebiet. Die idealen Bedingungen herrschen daher auch nur in ihrem natürlichen Habitat, in den Prärielandschaften der USA. Dort finden Bisons neben fast 200 verschiedenen Kräutersorten auch Mineralstoffe wie Zink, Eisen und Selen. Anders als die anderen Rassen, liegt beim Bison der Geschmack im Fleisch selbst, das einen sehr geringen Fettanteil aufweist. Es schmeckt frisch-würzig und liegt im Einstiegspreis bei 100 bis 130 Euro pro Kilo. Bei allen drei Sorten gibt es Verfechter, die „ihre“ Sorte jeweils für die beste halten. Letzten Endes geht es hier um Geschmack – und da sollte man sich vor allem auf den eigenen Gaumen verlassen.

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