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Mythos Nordschleife

Der Nürburgring und seine Tücken

Hans Joachim Stuck über den Nürburgring

Enge Kurve, kurze Auslaufzonen, holpriger Asphalt. Der Nürburgring ist die schwierigste Rennstrecke der Welt und keiner kennt sie so gut, wie Hans-Joachim Stuck

Hans-Joachim "Strietzel" Stuck gewann 1970 das erste 24h-Rennen am Nürburgring, siegte später noch weitere zwei Mal auf der Langstrecke und fuhr außerdem bei den legendären Formel-1-Rennen auf der Nordschleife mit. Hier erklärt er, was die Strecke so besonders macht und wie er Nicki Laudas Horror-Unfall erlebte.

"Die Nordschleife war für einen Rennfahrer schon immer die größte Herausforderung, die es gibt. Mit ihren Hügeln, Wäldern und unübersichtlichen Kurven ist sie einzigartig. Jedes Jahr ändert sie sich, weil neu geteert wird oder neue Bodenwellen entstehen. In der Fuchsröhre, die man mit 250 km/h durchfährt, würden bei modernen Formel-1-Autos die Kohlefaserchassis wegen der starken Kompression zerbrechen.

Als Niki Lauda 1976 verunglückt ist, habe ich angehalten und die noch kommenden Konkurrenten gewarnt. Nach der Bergung wollte der Krankenwagen die zehn Kilometer zum Start und Ziel hochfahren. Über die Landstraßen wieder runter nach Adenau wären es noch einmal 20 Kilometer gewesen. Ich hatte dann die Idee, in die entgegengesetzte Richtung zur ungefähr einen Kilometer von der Unfallstelle entfernten Ausfahrt Breitscheid zu fahren. Dadurch waren sie in zehn Minuten im Krankenhaus.

Man darf als Rennfahrer nie den Respekt vor dem Ring verlieren. Nach 1976 fanden Formel-1-Rennen dort nur noch auf der Grand-Prix-Strecke statt. Zu Recht."

Autor: Tim Geyer, Redakteur
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