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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Oktoberfest

Spiel- und Stilregen fürs weltgrößte Volksfest

How to stay a Playboy auf der Wiesn

Schlafen auf dem Kotzhügel und Ärger mit verheirateten Frauen: beides suboptimal. Fünf Spiel- und Stilregeln fürs Oktoberfest

Für den Münchner ist es die fünfte Jahreszeit, für alle Besucher ein riesengroßes Spiel- und Spaß-Paradies. Die letzte Bastion echter Freiheit. Doch alles ist trotzdem nicht überall erlaubt und manches einfach nur peinlich. Ein Schläfchen auf dem Kotzhügel zum Beispiel. Fünf Spiel- und Stilregen für’s Oktoberfest.

1. Plastik ist SM 

Ja, die Bayern sind schon ein fröhliches Völkchen. Und mittlerweile haben sie sich sogar daran gewöhnt, dass auch der gemeine Preiß (wozu der Münchner auch den Franken zählt) und die „Zugroasten“, also Einwanderer aus dem preußischen Ausland, in Tracht erscheinen. Allerdings: Bunte Papagei-Fummel – und seien sie noch so sehr als Dirndl getarnt – sind nicht gerne gesehen. Und Lederhosen aus Plastik schon gar nicht: Die gehören ins (preußische) SM-Studio. Wenn überhaupt. Keine Tracht zur Hand? Jeans und T-Shirt tun es auch.

2. Die Bier-Botin

Bis zu 10,30 Euro zahlt der Wiesn-Gast dieses Jahr pro Maß, übrigens „Mass“ und nicht „Maas“ gesprochen. Die Bedienung verdient daran zwar 90 Cent, trotzdem sollten Sie nicht knausern und noch ein Trinkgeld obendrauf legen. Das macht die Kellnerin, die sich 16 Wiesn-Tage lang wirklich den Hintern abrackert, glücklich und Sie auch: Denn immerhin hängt vom Bier-Nachschub so einiges ab. Wer es sich mit der Bier-Botin also unbedingt verscherzen muss, der ist selber schuld.

3. Der „Kotzhügel“

Der Hang an der Bavaria wird von übermotivierten Wiesn-Gästen gerne als „Kotzhügel“ benutzt. Ein Wort, das jedem Münchner ein Begriff ist. Dass dieser Kotzhügel für sexuelle Handlungen und ein Schläfchen im Gras denkbar ungeeignet ist, versteht sich von selbst. Und stillos wäre das obendrein. Wo wir schon dabei sind: Wildbiesln, also das Urinieren ins Grüne, ist auf und an der Wiesn untersagt. Ja, auch während des Oktoberfests.
 

4. Hoch und weg

Im Hofbräuzelt trinken junge Männer unter dem Gejohle des Publikums gerne ihre Maß auf Ex. Manchmal sogar junge Frauen. In anderen Zelten ist das aber unerwünscht, und kann sogar zum Rausschmiss führen. Nicht vergessen: Ein echter Playboy ist ein Genießer, alles andere ist nur albernes Jungen-Gehabe. Außerdem: Wie sieht das denn aus, wenn Sie keine Wiesn-Schönheit auf Händen von der Festwiese tragen, sondern vollgekotzt auf einer „gelben Banane“ ins Sanitäter-Zelt getragen werden?!

5. Gentleman bleiben

Womit wir beim wichtigsten Thema überhaupt angekommen sind: überall Brüste! Aber bitte: Ein ausladendes Dekolette ist noch kein Freifahrtschein, um mal anzufassen. Bleiben Sie auch auf der Wiesn immer Gentleman. Laden Sie Rosemarie und Heidi auf eine Maß ein, schenken Sie ihnen ein Herzl und vielleicht lässt eine Wiesn-Schönheit Sie im Hotelzimmer unter die Schürze gucken. Aber Vorsicht! Besucherinnen, die ihre Schleife rechts binden, sind verheiratet oder mindestens vergeben. Für alle anderen gilt: Souverän und freundlich bleiben – wie es sich für einen echten Playboy eben gehört. In diesem Sinne: O’gmacht is!

Autor: Ben Krischke
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