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"Ich bin dann mal weg!"

So funktioniert ein Sabbatical

So wird der Traum vom Sabbatical wahr

Während Sie Mochito schlürfend einen Baby-Barracuda verdauen, tanzen am Strand dunkelhäutige Inselschönheiten zu den sanften Klängen einer Ukulele. Klingt das wie Musik in Ihren Ohren? Wir verraten Ihnen alles zum Thema Sabbatical.

Viele Männer träumen davon, einmal aus dem Berufsleben auszusteigen. Doch ein sogenanntes Sabbatical muss gut vorbereitet sein. Was Sie beachten müssen und warum Sie es wagen sollten:

So klappt die Auszeit vom Beruf

Die schlechte Nachricht vorweg: Im deutschen Arbeitsrecht gibt es (natürlich) keinen Anspruch auf ein Sabbatical. Prinzipiell kann ein Festangestellter aber eine Auszeit einlegen. Sie ist dann eine freiwillige Vereinbarung zwischen Ihnen und Ihrem Boss. Hilfreich ist, wenn Sie gute Gründe anführen und Ihrem Arbeitgeber bereits Vorschläge für eine Vertretung machen können. Vielleicht haben Sie ja noch jede Menge Überstunden oder Urlaubstage und lassen sich diese in Freiheit auszahlen.Bei den Verhandlungen über einen speziellen Sabbatical-Vertrag hilft der Betriebsrat oder ein Arbeitsrechtler.

Ihr Boss will Sie partout nicht gehen lassen? Als radikalster Schritt bleibt die Kündigung, um sich anschließend einen neuen Job zu suchen.

Video: Wenn's mit dem Sabbatical klappt So hält die Fernbeziehung

Das sind die Nachteile

Nachteile drohen nicht nur für die Karriere: Bekannte und Kollegen erblassen vor Neid, Ihre Partnerin fällt aus allen Wolken. Gespräche mit guten Freunden oder Menschen, die ebenfalls eine Auszeit genommen haben, werden Ihnen helfen, Widerstände zu überwinden. Sind die Brände im sozialen Umfeld gelöscht, steht ein Kassensturz an: Was ist finanziell drin, wo kann gespart werden? Denn wer ein Sabbatical wagt, verzichtet in den meisten Fällen auf einen Großteil seines Gehalts. Von entstehenden Nachteilen in der Rentenversorgung wollen wir an dieser Stelle nicht anfangen. Mit dem Kleingedruckten müssen Sie sich, wenn Sie wirklich wollen, schon selbst beschäftigen.

Dazu können Sie die Zeit nutzen

35 Prozent der Arbeitnehmer verbinden ihr Sabbatical mit einer Reise oder einem längeren Urlaub. Eine Umfrage im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums ergab außerdem, dass 64 Prozent der Befragten die Zeit für eine berufliche Weiterbildung, das Schreiben eines Buches oder für den Hausbau nutzen. Egal, was Sie vorhaben: Es gibt viele gute Gründe, endlich mal abzuschalten und den ganzen Alltagstrott hinter sich zu lassen.

So lange kann es dauern

19 Prozent der Menschen, die sich eine Auszeit nehmen, tun dies für bis zu drei Monate. 36 Prozent nehmen sich bis zu sechs Monate Zeit und 39 Prozent verabschieden sich für bis zu einem Jahr aus ihrem Beruf. Die fehlenden 6 Prozent waren nie wieder gesehen - gegrillte Baby-Barracudas können verdammt lecker sein.

Fazit: Warum Sie ein Sabbatical wagen sollten

Laut Umfragen träumt jeder zweite Deutsche von einer beruflichen Auszeit. Doch nur etwa vier Prozent der Arbeitnehmer setzten ihren Wunsch tatsächlich um. Teilweise liegt das an Arbeitgebern, die Sabbaticals nicht unterstützen. Doch viele Arbeitnehmer kneifen auch selbst – aus Angst vor beruflichen Nachteilen. Von Geld sollten Sie sich aber auf keinen Fall abhalten lassen. Sie wissen doch: Mann lebt nur einmal.

Ein Sabbatical kann allerdings nicht von heute auf morgen eingelegt werden. Es bedarf einer gründlichen Planung und Vorbereitung. Und die Karriere? Statt in Badeshorts sollten Sie ausgeruht und mit frischen Ideen ins Büro zurückkehren. Dann könnte sich die Auszeit sogar beruflich auszahlen.

Autor: Johannes Gerl
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