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Im Cabrio durchs Weltall

Was hat es mit der Weltraum-Sensation auf sich?

Im Tesla Roadster durch das All

Der Jungfernflug der größten Weltraum-Rakete, die sich zurzeit im Einsatz befindet, ist geglückt! Um 15.45 Uhr Ortszeit schickte Tesla-Chef und Milliardär Elon Musk in Cape Canaveral im US-Bundestaat Florida, seine Mega-Rakete ins All. Mit an Bord: ein knallroter Tesla Roadster aus seinem Privatbesitz.

Die Stunden vor dem mächtigen Start der bisher größten Rakete der Welt hätten nicht angespannter sein können. Wegen schlechter Windbedingungen musste der Start mehrfach verzögert werden. Um 15.45 Ortszeit donnerte die „Falcon Heavy“ mit einem beeindruckendem Licht- und Klangpegel in den Himmel.

Die beiden Trägerraketen landen nach dem Start wieder auf dem Erdboden.

Ohne technische Schwierigkeiten hob die Rakete ab und nach rund 70 Kilometern Flug wurden die Antriebsraketen der ersten Zündstufe unter dem frenetischen Jubel Zehntausender Schaulustiger abgekoppelt.

SpaceX-Moderatorin Lauren Lyons, die die Live-Übertragung des Spektakels kommentierte, ruft begeistert: „Wow, habt Ihr Leute das gesehen? Das war großartig.“

Nach den Angaben von „Space X“, dem privaten Raumfahrtunternehmen des Technikvisionärs Elon Musk, ist die „Falcon Heavy“ mit 70 Metern Länge, die größte sich derzeit im Einsatz befindliche Weltraumrakete. Ganze 27 Triebwerke, zwei Startraketen und eine Hauptrakete brachten den über 60 Tonnen schweren Koloss in den elliptischen Orbit um die Sonne, die sie auch am Mars vorbeiführen wird.

Starman und der rote Tesla

Doch was hat es mit dem knallroten Tesla Roadster auf sich, der sich an Bord der Mega-Rakete befindet? Kritiker werfen Musk vor, der Milliardär würde den Jungfernflug der schubstärksten Rakete der Welt, für eine riesige Werbe-Show für seine Elektroautofirma Tesla nutzen. Doch das Fahrzeug, hinter dessen Steuer „Starman“,  ein Dummy im Weltraumanzug sitzt, ist in der Tat mehr als nur ein cleverer Werbecoup.

Musks Idee: Das Senden von Livebilder aus dem All vom roten Auto samt „Fahrzeugführer“ Starman. Ab und zu taucht dabei als Hintergrund der blaue Planet Erde auf. Es sind atemberaubende Aufnahmen.

Auf Elektronikbauteile im Auto ließ er zudem die Botschaft „Gefertigt auf der Erde von Menschen“ aufdrucken – falls das jemals ein Außerirdischer lesen und verstehen sollte. Auf einer Plakette am Fahrzeug verewigte er zudem die Namen aller 6000 Mitarbeiter von SpaceX.

Wie lange genau es allerdings noch Livebilder vom roten Tesla aus dem All gibt, ist bisher nicht bekannt. Die Batterien würden für etwa zwölf Stunden Strom liefern, sagt Musk.

Mehr sei aber auch gar nicht nötig, denn der Tesla soll samt Starman die Erdanziehung verlassen und sich mit der Fluchtgeschwindigkeit aus dem Schwerefeld der Erde auf eine Reise um die Sonne begeben, den Mars passieren und weiter bis in die unendlichen Weiten des Weltraums vorstoßen. Musk spricht von einer unendlichen Reise, die „Millionen über Millionen Jahre“ andauern könnte.

"Weltraumrennen sind aufregend“

„Wir wollen ein neues Weltraumrennen. Weltraumrennen sind aufregend“, sagte Musk auf einer Pressekonferenz nach dem erfolgreichen Start. Dass in diesen Worten auch viel kindliche Begeisterung herauszuhören ist, ist nicht verwunderlich.

Auf dem Armaturenbrett des Tesla Roadsters hatte der Technikunternehmer in Großbuchstaben „Don’t Panic“ – Keine Panik, schreiben lassen. Eine Anspielung auf Douglas Adams Kultbuch "Per Anhalter durch die Galaxis", das der 46-jährige Milliardär in seiner Kindheit gerne las.

Autor: Max Marquardt, Playboy
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