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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Karneval

Auch am Arbeitsplatz darf gefeiert werden – in Maßen

Karneval am Arbeitsplatz: So wird der Spaß nicht zum Karrierekiller

Karneval findet in Köln, Düsseldorf und Mainz nicht nur in den Kneipen statt: Viele Geschäfte machen gleich mal eine Woche zu – und Bankbeamte oder Bäckereiangestellte bedienen plötzlich im Kostüm. In der närrischen Zeit wird immer und überall gefeiert. Doch was ist mit Karneval im Büro? Wir nennen die Knigge-Regeln für die tollen Tage, um närrische Fettnäpfchen zu vermeiden

In den Karnevalshochburgen wird spätestens an Weiberfastnacht morgens um elf Uhr der Rechner herunter gefahren und die Sektflasche geköpft. Es werden Schlipse abgeschnitten und Küsschen verteilt. Wer aber meint, dass er jetzt endlich die Gelegenheit hat, die heiße Kollegin abzuknutschen und dem Chef Konfetti ins Gesicht zu werfen, kann Schwierigkeiten bekommen. Wir erklären, was am Arbeitsplatz im Karneval erlaubt ist – und auf was Sie lieber verzichten sollten.

Kostümierung am Arbeitsplatz

Karneval ohne Kostüm geht gar nicht. Doch bevor man als Supermann auf der Baustelle steht oder als Schlumpf auf dem Amt sitzt, sollte man vorher mit seinem Chef und auch mit den Kollegen klären, ob überhaupt gefeiert wird – und wenn ja, in welchem Umfang. Viele, die schon beim Casual Friday keinen guten Eindruck machen, langen auch gerne mal beim Kostüm voll daneben. Selbst wenn Kostümierungen okay sind, sollte man nicht zu freizügig erscheinen. Und auch Alkohol sollten Sie am Arbeitsplatz lieber sparsam konsumieren! Aber das wissen Sie ja sowieso...

Urlaub an den Karnevalstagen

Weiberfastnacht, Rosenmontag oder auch Aschermittwoch sind keine gesetzlichen Feiertage. Wer Karneval feiern möchte, muss Urlaub einreichen. Die Jecken, die einfach nicht am Arbeitsplatz erscheinen, können großen Ärger bekommen. In manchen Betrieben bekommt man an bestimmten Tagen arbeitsfrei. Falls der Arbeitgeber seinen Angestellten mindestens drei Jahre hintereinander zum Beispiel am Rosenmontag den halben Tag freigegeben hat, können sich die Angestellten auch in den folgenden Jahren auf diese Regelung berufen.

Karneval im Büro

Auch wenn eine kleine Feier am Arbeitsplatz genehmigt ist, sollte man mit Konfetti, Luftschlangen und lauter Musik vorsichtig sein. Den Kollegen Karnevalsmuffel kann man vielleicht mit Berlinern zum Umtrunk überreden, aber man sollte sich mit überraschenden Polonaisen, lustiger Schunkelei und Bemalung der Kollegen etwas zurück halten. Auch wenn der Chef plötzlich in Feierlaune ist und das „Du“ anbietet, sollte man am nächsten Tag erst vorsichtig das Feld sondieren, bevor man ihn freudig mit „Klaus, alter Wämser! Was warst du gestern besoffen.“ begrüßt.

Weiberfastnacht

Zu guter Letzt noch ein Tipp für die Damen an Weiberfastnacht: Wir haben uns damit abgefunden, dass ab 11.11 Uhr die Frauen das Regiment übernehmen und uns Männern die Krawatte abschneiden – als Symbol der männlichen Macht. Immerhin werden wir mit Küsschen entschädigt. Aber Vorsicht! In Gegenden, in denen Karneval nicht wirklich gefeiert wird, kommen die Geschäftsmänner gar nicht auf die Idee, ihre Designerkrawatte zu Hause zu lassen. Falls man ihnen trotzdem den teuren Schlips abschneidet, ohne dass sie eingewilligt haben, liegt laut Essener Amtsgericht Eigentumsverletzung vor. Und wer Männern, die keine Krawatten tragen, die Schnürsenkel abschneidet, gehört eher in den Kindergarten.

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Autor: Britta Geiger
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