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Was Sie bei einer Büroaffäre beachten müssen

Klar, heimliche Küsse im Bürobedarfsschrank und Zwischendurch-Schäferstündchen im Kopierraum sind prickelnd – doch damit die Büroaffäre nicht irgendwann zur verhängnisvollen Liaison wird, sollten ein paar Kniffe beherzigt werden. Welche, finden Sie hier

„Im Team nie intim“, „Never fuck the company“ – die einschlägigen Warnungen vor der Büroaffäre sind hinreichend bekannt. Und auch die Buchautorin und Expertin für Verhalten am Arbeitsplatz, Susanne Reinker ( www.susanne-reinker.de ) prophezeit: „Office fuck, never luck“.

Auch bei der Büroaffäre gilt: Schweigen ist Gold

Manch notorischer Kopierraumrammler mag darüber vielleicht die Stirn runzeln, immerhin macht einen die Möglichkeit, jeden Tag das Gesicht in den Schoß der aufregenden Sekretärin zu legen, ja erstmal recht glücklich. Doch was kommt danach? 70 Prozent der Büroaffären gehen in die Brüche und enden nicht vor dem Traualtar.

Die meisten enden noch nicht mal in trauter Zweisamkeit am Schreibtisch. Eine Partei fühlt sich am Ende meist verletzt. Sei es, weil ihr das Ende über Facebook geposted wurde, oder einer von beiden mit dem jungen Praktikanten/ der jungen Praktikantin betrogen wurde.

Damit es dann zu keinen ausartenden Racheakten kommt, ist es laut Arbeitsplatzexpertin Susanne Reinker unbedingt notwendig, „sich nach der Trennung professionell zu verhalten. Und natürlich während der Beziehung niemals Details auszuplaudern, die später gegen Sie verwendet werden können“. Ganz gleich wie gut sie also küsst oder wie prickelnd das Erlebnis im Bürobedarfsschrank war – dass Ihr Chef ein geschleckter Idiot ist, muss sie trotzdem nicht erfahren.

Video: So flirtet man per E-Mail

Wer eine Büroaffäre hat, macht sich angreifbar

Den Mund zu halten, ist ohnehin der wichtigste Ratschlag, den Susanne Reinker jedem mit auf den Weg geben möchte, der schon lange auf „die Neue“ späht. Denn: „Sobald andere von der Büroaffäre wissen, macht man sich angreifbar“. Und Angriffe drohen aus allen Bürowinkeln. Kollegen, die auf Ihren Stuhl wollen, Neider und Nebenbuhler oder Chefs, die schon lange einen Grund suchen, Sie feuern zu können. Selbst wenn Sie bisher sein Musterschüler waren: „Der Firmen-Patron ist verantwortlich für die Produktivität, und die hängt zu 30 Prozent vom Betriebsklima ab. Allem, was dieses gefährdet, wird er daher mit Argwohn begegnen“, so Reinker.

Eine Büroaffäre nagt am Image

Auch das Image wird durch die Büroaffäre erheblichen Schaden nehmen, da ist sich die Expertin sicher. Denn wer beim Akten durcharbeiten immer auch die langen Beine der neuen Flamme vor Augen hat, wird sich mit der Konzentration schwer tun. Natürlich können Sie Vollprofi sein und Job und Beziehung strikt voneinander trennen – für Kollegen, die Sie nicht mögen, spielt das aber keine Rolle. Schaffen Sie in diesem Monat ein geringeres Arbeitspensum, steht für die Gerüchteküche fest: die Affäre ist schuld. Papierstau im Drucker? Natürlich wegen Ihnen und Ihrer Affäre.

Ein Jahr warten, bis man sich zur Büroaffäre bekennt

Reinker empfiehlt daher eindringlich, die ersten 6 – 12 Monate niemandem (wirklich absolut niemandem !!!) von der Affäre zu erzählen. Wenn Sie währenddessen merken, dass etwas Ernstes daraus geworden ist, können Sie anschließend – Achtung, Wortwitz – vor der Belegschaft die Hosen runterlassen und sich zu Ihrer Liebe bekennen. Nach 12 Monaten Büroaffäre ohne spürbare Auswirkungen auf Betriebsklima und Arbeitsleistung ist Ihren Kritikern sicher der Wind aus den Segeln genommen.

Autor: Maximilian Reich
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